Bachelorarbeit, 2010
58 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Wahl der Themenstellung
1.2 Zielsetzung und Problemstellung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen
2.1 IT-Outsourcing
2.1.1 Outsourcing allgemein
2.1.2 Formen des IT-Outsourcings
2.1.3 Chancen und Risiken
2.1.4 Strategische Perspektive beim Outsourcing
2.2 ITIL Version 2
2.2.1 Business Perspective
2.2.2 Planning to Implement Service Management
2.2.3 Applications Management
2.2.4 ICT Infrastructure Management
2.2.5 Security Management
2.2.6 Service Support
2.2.7 Service Delivery
2.3 COBIT 4.0
2.3.1 PO (Planning and Organisation)
2.3.2 AI (Acquisition and Implementation)
2.3.3 DS (Delivery and Support)
2.3.4 ME (Monitor and Evaluate)
2.4 Zusammenfassung
3 Steuerung einer IT-Outsourcing-Beziehung
3.1 Herausforderungen bei IT-Outsourcing-Beziehungen
3.1.1 Opportunistisches Verhalten
3.1.2 Compliance
3.2 Steuerung durch IT-Sourcing-Governance
3.2.1 Anforderungsmanagement
3.2.2 Vertragsmanagement
3.2.3 Kommunikationsmanagement
3.2.4 Risikomanagement
3.2.5 Performancemanagement
3.2.6 Serviceverbesserung
3.3 Zusammenfassung
4 Umsetzung einer IT-Sourcing-Governance durch ITIL und COBIT
4.1 ITIL v2
4.1.1 Anforderungsmanagement
4.1.2 Vertragsmanagement
4.1.3 Kommunikationsmanagement
4.1.4 Risikomanagement
4.1.5 Performancemanagement
4.1.6 Serviceverbesserung
4.2 COBIT 4.0
4.2.1 Anforderungsmanagement
4.2.2 Vertragsmanagement
4.2.3 Kommunikationsmanagement
4.2.4 Risikomanagement
4.2.5 Performancemanagement
4.2.6 Serviceverbesserung
4.3 Zusammenfassung
5 Gemeinsamer Einsatz von ITIL und COBIT
5.1 Mehrwert in der IT-Sourcing-Governance
5.1.1 Anforderungsmanagement
5.1.2 Vertragsmanagement
5.1.3 Kommunikationsmanagement
5.1.4 Risikomanagement
5.1.5 Performancemanagement
5.1.6 Serviceverbesserung
5.2 Zusammenfassung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Best Practice Frameworks ITIL und COBIT die Steuerung einer IT-Outsourcing-Beziehung unterstützen können. Ziel ist es, ein Modell für eine effektive IT-Sourcing-Governance zu entwickeln und zu bewerten, ob der kombinierte Einsatz beider Frameworks einen Mehrwert bei der Bewältigung der Herausforderungen einer solchen Partnerschaft generiert.
3.1.1 Opportunistisches Verhalten
Das Verhältnis zwischen auslagernden Unternehmen und IT-Dienstleister besitzt einen hohen Grad an Komplexität. Das wird beim strategischen Outsourcing durch die Dauerhaftigkeit der Beziehung bestimmt, aber auch die gegenseitige Abhängigkeit und der Leistungsumfang, tragen zu einem erhöhten Aufwand in der Steuerung der Beziehung bei. Aus Sicht des auslagernden Unternehmens trägt dies zu einer erhöhten Unsicherheit bei, welche im Laufe der Beziehung weiter zunimmt. Am Anfang der Geschäftsbeziehung zwischen dem auslagernden Unternehmen und dem IT-Dienstleister ist die Unsicherheit eher als gering einzuschätzen, da im Rahmen des Outsourcing-Projekts die Anforderungen der Fachbereiche klar definiert und vertraglich fixiert wurden. Bedingt durch den kurzen Lebenszyklus von IT-Technologien, werden sich die Anforderungen der Fachbereiche in der zukünftigen Entwicklung aber stetig ändern. Diese flexible Anpassung der Anforderungen ist ein gewünschtes Ziel der IT-Sourcing-Strategie, aber stellt für das auslagernde Unternehmen eine nachteilige Situation dar, weil die Prognosefähigkeit für die Zukunft abnimmt. Der IT-Dienstleister hat einen Erfahrungs- und Informationsvorsprung gegenüber dem auslagernden Unternehmen, womit es einen Vorteil bei zukünftigen Vertragsanpassungen aufgrund neuer Anforderungen an die IT besitzt. Eine IT-Outsourcing-Beziehung stellt sozusagen eine Kernkompetenz des IT-Dienstleisters dar. Ein weiterer Nachteil für das auslagernde Unternehmen besteht in der Intransparenz der Leistungserstellung beim IT-Dienstleister. Der IT-Dienstleister könnte durch erzielte Prozessverbesserungen oder realisierte Skaleneffekte seine Gewinnmarge weiter steigern, aber ohne dies an das auslagernde Unternehmen weiterzugeben. Andererseits kann es auch zu kontinuierlichen Verschlechterungen der Leistungsqualität kommen. Dieses opportunistische Verhalten des Dienstleisters wird mit den Begriffen „hidden actions“ und „hold up“ bezeichnet.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema IT-Outsourcing, erläutert die wachsende Bedeutung von IT-Governance und IT-Service Management und stellt die Forschungsfragen sowie die Vorgehensweise der Arbeit vor.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des IT-Outsourcings, ITIL v2 sowie COBIT 4.0 erläutert, um ein fundiertes Verständnis der Referenzmodelle für die weiteren Analysen zu schaffen.
3 Steuerung einer IT-Outsourcing-Beziehung: Dieses Kapitel identifiziert die Herausforderungen in Outsourcing-Partnerschaften und stellt eine Struktur für eine effektive IT-Sourcing-Governance vor, die in sechs Mechanismen unterteilt ist.
4 Umsetzung einer IT-Sourcing-Governance durch ITIL und COBIT: Hier wird untersucht, inwieweit die einzelnen Mechanismen der Governance durch die Frameworks ITIL und COBIT unterstützt werden können und wo sich Defizite ergeben.
5 Gemeinsamer Einsatz von ITIL und COBIT: Dieses Kapitel analysiert den Mehrwert eines kombinierten Einsatzes beider Frameworks und zeigt auf, wie Synergieeffekte genutzt werden können, um die identifizierten Lücken der Einzelmodelle zu schließen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass ein kombinierter Einsatz von ITIL und COBIT zur Unterstützung der IT-Sourcing-Governance sinnvoll ist, wobei jedoch bestimmte Lücken, insbesondere bei Finanzkennzahlen und Vertragsmanagement, bestehen bleiben.
IT-Outsourcing, IT-Governance, ITIL, COBIT, IT-Sourcing-Governance, Service Level Management, Risikomanagement, Vertragsmanagement, Performancemanagement, Strategisches Outsourcing, IT-Service Management, Compliance, Prozesssteuerung, Outsourcing-Beziehung, Synergieeffekte
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Steuerung strategischer IT-Outsourcing-Partnerschaften durch den kombinierten Einsatz der beiden Best Practice Frameworks ITIL und COBIT.
Zu den zentralen Themen gehören IT-Outsourcing, IT-Governance, IT-Service Management, Governance-Strukturen und die praktische Anwendbarkeit der Frameworks ITIL und COBIT auf diese Bereiche.
Das primäre Ziel ist es zu klären, ob der kombinierte Einsatz von ITIL und COBIT einen signifikanten Mehrwert bei der Umsetzung einer effektiven Steuerung einer IT-Outsourcing-Beziehung bietet.
Es handelt sich um eine systematische Analyse und Evaluation von Referenzmodellen. Die Arbeit strukturiert die Anforderungen an eine IT-Sourcing-Governance in sechs Mechanismen und gleicht diese mit den Inhalten von ITIL und COBIT ab.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung, die Erarbeitung eines Governance-Modells für IT-Sourcing sowie die detaillierte Untersuchung der Unterstützung dieses Modells durch ITIL und COBIT, inklusive einer Synergieanalyse.
IT-Outsourcing, IT-Governance, ITIL, COBIT, IT-Sourcing-Governance und Service Level Management sind die Kernbegriffe, die den Inhalt der Bachelor-Thesis prägen.
Der Verfasser entschied sich bewusst für ITIL v2, da dieser Stand in der Praxis weit verbreitet ist und die in den meisten Unternehmen etablierten Prozesse repräsentiert.
COBIT bietet im Gegensatz zu ITIL, das sich stark auf Service-Prozesse konzentriert, ein breiteres Spektrum an Kontroll- und Überwachungsprozessen, was besonders für Compliance und Risikomanagement wertvoll ist.
Der Autor stellt fest, dass auch bei kombiniertem Einsatz der Modelle Bereiche wie das Vertragsmanagement (insbesondere taktische Vertragsverhandlung) und die Berücksichtigung von Finanzkennzahlen weiterhin unzureichend abgedeckt bleiben.
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