Magisterarbeit, 2010
107 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die Internetzensur in China, wobei die chinesische Eigenperspektive berücksichtigt wird. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Gründe, Methoden und Auswirkungen der Zensur zu gewinnen, sowie für die Reaktion der chinesischen Bevölkerung darauf.
Die Einleitung führt in das Thema der Internetzensur in China ein und stellt den Kontext der rasanten Entwicklung des Internets in China dar. Sie diskutiert die Bedeutung des typischen chinesischen Internetnutzers für das Verständnis der Internetzensur und beleuchtet die Motive und Ziele der chinesischen Regierung in Bezug auf die Internetzensur.
Dieses Kapitel analysiert den typischen chinesischen Internetnutzer im Hinblick auf demografische Merkmale, Bildungsniveau und Zugang zum Internet. Es beleuchtet die Ungleichverteilung der Internetnutzung zwischen städtischen und ländlichen Regionen sowie die Bedeutung der wirtschaftlichen Entwicklung für die Verbreitung des Internets.
Dieses Kapitel beschreibt die Zensurpolitik in China und erläutert die Methoden, die zur Zensur des Internets eingesetzt werden. Es analysiert die Rolle von Internet-Unternehmen wie Google, Microsoft, Yahoo! und TOM Online bei der Durchführung der Zensur und untersucht Möglichkeiten, die Zensur zu umgehen.
Die Regierung verfolgt politische Zwecke, wie die Unterbindung schädlicher ausländischer Inhalte und die Kontrolle politischer Aktivitäten im Inland.
Die Arbeit untersucht die Rollen von Google, Microsoft, Yahoo!, Baidu und TOM Online bei der Umsetzung staatlicher Zensurvorgaben.
Es gibt Methoden zur Umgehung, jedoch wird in der Arbeit hinterfragt, ob der typische Nutzer über das nötige technische Wissen verfügt oder ob dies nur einer Randgruppe möglich ist.
Anhand von Interviews und Blogs wird aufgezeigt, dass viele Chinesen die Zensur differenziert wahrnehmen und eine Umgehung oft gar nicht für notwendig erachten.
Die rasante Verbreitung des Internets ist eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft, wobei ein starkes Gefälle zwischen städtischen und ländlichen Regionen besteht.
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