Examensarbeit, 2010
23 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit analysiert die Kommerzialisierung des Profi-Fußballs in Deutschland am Beispiel der Vereine Werder Bremen und FC Bayern München. Im Fokus steht der Wandel von Sportvereinen zu Unternehmen und die damit einhergehende Ausgliederung der Lizenzspielerabteilungen in rechtlich selbstständige Kapitalgesellschaften. Die Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen, die durch den DFB geschaffen wurden, und beleuchtet die unterschiedlichen Gesellschaftsformen der beiden Vereine: die GmbH & Co. KGaA (Werder Bremen) und die Aktiengesellschaft (FC Bayern München).
Das erste Kapitel beleuchtet die Entwicklung der Kommerzialisierung im deutschen Profi-Fußball. Das zweite Kapitel widmet sich den rechtlichen Rahmenbedingungen des DFB, insbesondere der Satzungsänderung und der „,50+1 Regel\". Das dritte Kapitel definiert den Begriff „Unternehmung“ und unterscheidet ihn vom eingetragenen Verein. Im vierten Kapitel werden die beiden Vereine Werder Bremen und FC Bayern München vorgestellt, wobei die jeweiligen Gesellschaftsformen und deren theoretische und praktische Umsetzung im Detail erläutert werden. Das fünfte Kapitel schließlich vergleicht die gewählten Gesellschaftsformen KGaA und AG und beleuchtet die Vor- und Nachteile beider Modelle.
Kommerzialisierung, Profi-Fußball, Sportvereine, Unternehmen, DFB, Satzungsänderung, 50+1 Regel, eingetragener Verein, Unternehmung, GmbH & Co. KGaA, Aktiengesellschaft, Werder Bremen, FC Bayern München, Vergleich, Gesellschaftsformen.
Die Ausgliederung ermöglicht eine professionellere wirtschaftliche Führung, den Zugang zu Investorenkapital und eine Haftungsbeschränkung, die im klassischen Idealverein (e.V.) so nicht gegeben ist.
Die Regel stellt sicher, dass der Mutterverein die Stimmenmehrheit an der ausgegliederten Kapitalgesellschaft behält, um den Einfluss von Investoren zu begrenzen und die Vereinsidentität zu wahren.
Die Lizenzspielerabteilung des FC Bayern München ist als Aktiengesellschaft (AG) organisiert, an der neben dem e.V. auch strategische Partner beteiligt sind.
Werder Bremen nutzt die Rechtsform der GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien), die eine Mischform aus Personen- und Kapitalgesellschaft darstellt.
Die KGaA bietet oft eine stabilere Kontrolle durch den Mutterverein (Komplementär), während die AG eine klassischere Struktur für große Investoren bietet, aber strengeren aktienrechtlichen Regeln unterliegt.
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