Masterarbeit, 2010
97 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Thematik der Identität im virtuellen Raum und analysiert, wie sich die Entwicklung des Internets und der Computertechnologie auf die Konstruktion und Gestaltung von Identität auswirken. Die Arbeit beleuchtet die klassischen und postmodernen Identitätstheorien und untersucht, wie diese im Kontext des Internets neu interpretiert und erweitert werden können.
Die Einleitung führt in das Thema der Identität im virtuellen Raum ein und beleuchtet die Bedeutung der digitalen Welt für die Konstruktion des Selbst. Das zweite Kapitel stellt die Grundlagen zur virtuellen Realität dar, wobei die Entstehung und Entwicklung des Internets, die Bedeutung von Datenräumen und Immersion sowie das Web 2.0 und die Computerkultur beleuchtet werden.
Das dritte Kapitel widmet sich der Theorie der Identität, wobei sowohl klassische als auch postmoderne Ansätze zur Identitätstheorie behandelt werden. Hier werden bedeutende Denker wie Erik Erikson, George Herbert Mead, Erving Goffman und Wolfgang Welsch sowie das Modell der Patchworkidentität von Heiner Keupp vorgestellt. Abschließend werden die Theorien von Sherry Turkle und Nicola Döring erläutert, die sich mit der Identität im Internet beschäftigen.
Das vierte Kapitel untersucht die Verbindung zwischen Identität und Körperlichkeit und analysiert die Rolle des Körpers in der Gestaltung des Selbst im virtuellen Raum.
Das fünfte Kapitel befasst sich allgemein mit Avataren als Repräsentationen von Identitäten in virtuellen Welten.
Das sechste Kapitel analysiert Second Life als ein praktisches Beispiel für die Gestaltung und Nutzung von Avataren im Kontext einer virtuellen Welt. Die Kapitel beleuchten die Gestaltungsmöglichkeiten des eigenen Avatars, die Interaktionsmöglichkeiten in Second Life und die Gestaltung der eigenen virtuellen Umgebung.
Identität, Virtualität, Internet, Computerkultur, Avatare, Second Life, Selbstaktualisierung, Selbstverwirklichung, Klassische Identitätstheorien, Postmoderne Identitätstheorien, Sherry Turkle, Nicola Döring, Körperlichkeit, Immersion, Web 2.0
Ein von Heiner Keupp geprägter Begriff, der beschreibt, dass moderne Identität nicht mehr starr ist, sondern aus verschiedenen, teils widersprüchlichen Fragmenten individuell zusammengefügt wird.
Avatare ermöglichen es Nutzern, Identitäten im virtuellen Raum aktiv zu gestalten, mit verschiedenen Rollen zu experimentieren und körperliche Telepräsenz zu erleben.
Turkle sieht den Computer als „evokatorisches Objekt“, das Menschen dazu anregt, über sich selbst nachzudenken und in virtuellen Welten wie MUDs Identitätsarbeit zu leisten.
Die Arbeit untersucht, wie Identität durch Körperlichkeit geformt wird und wie diese im virtuellen Raum (z.B. in Second Life) umgesetzt oder gezielt verändert werden kann.
Das Modell beschreibt die soziale Identität und Deindividuationseffekte in der computervermittelten Kommunikation und wie diese die Gruppenbildung im Netz beeinflussen.
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