Bachelorarbeit, 2008
41 Seiten, Note: 2,15
Diese Bachelorarbeit analysiert das Konzept der Resilienz im Kontext von Kindertagesstätten und untersucht dessen Relevanz für die Förderung sozial benachteiligter Kinder. Die Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung von Resilienzförderung für die Entwicklung von Kindern in schwierigen Lebenslagen zu verdeutlichen und die praktische Umsetzbarkeit des Konzepts in Kindertagesstätten zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der Situation von Kindern in Deutschland und den Auswirkungen sozialer Benachteiligung. Anschließend wird die Rolle der Kindertagesstätten und die Bedeutung der Elternarbeit beleuchtet. Im Anschluss wird das salutogenetische Modell von Antonovsky vorgestellt, das die Grundlage für das Konzept der Resilienz bildet. Die Arbeit geht dann auf die Definition von Resilienz und die Ziele sowie Strategien der Resilienzförderung ein. Das Stress-Coping-Modell wird im Zusammenhang mit den Zielen und Strategien der Resilienzförderung erläutert. Die "Kauai- Längsschnittstudie" wird als ein Beispiel für die Forschung zur Resilienz vorgestellt.
Die Arbeit behandelt die Bedeutung der Risiko- und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Resilienz, wobei die personalen und sozialen Ressourcen des Kindes im Detail betrachtet werden. Die Wirkungsmechanismen der Risiko- und Schutzfaktoren werden in verschiedenen Resilienzmodellen dargestellt. Anschließend werden allgemeine Ansätze der Resilienzförderung in Kindertagesstätten vorgestellt und praktische Beispiele für die pädagogische Umsetzung der Resilienzförderung im Setting Kindertagesstätte gegeben. In der Diskussion wird das Konzept der Resilienzförderung kritisch betrachtet und die Umsetzbarkeit im pädagogischen Kontext analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Resilienzförderung, Kindertagesstätten, sozial benachteiligte Kinder, salutogenetischer Ansatz, Risiko- und Schutzfaktoren, Resilienzmodelle, praktische Ansätze zur Förderung von Resilienz.
Resilienz ist die Fähigkeit von Kindern, sich trotz widriger Lebensumstände und hoher Belastungen gesund und positiv zu entwickeln.
Für sozial benachteiligte Kinder bietet die Kita oft den stabilsten Rahmen, um Schutzfaktoren zu stärken, die im familiären Umfeld fehlen könnten.
Ein ressourcenorientierter Ansatz, der fragt, was Menschen gesund hält, anstatt sich nur auf die Ursachen von Krankheiten zu konzentrieren.
Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Entwicklungsstörungen, während Schutzfaktoren (personale und soziale Ressourcen) diese Risiken abmildern.
In der Arbeit wird beispielsweise das Programm "I can problem solve" zur Förderung der Problemlösekompetenz genannt.
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