Bachelorarbeit, 2008
41 Seiten, Note: 2,15
1. Abstract
2. Einleitung
3. Situation der Kinder in Deutschland und Auswirkungen sozialer Benachteiligung
4. Kindertagesstätte
4.1 Elternarbeit und ihre Schwierigkeiten
4.2 „Starke Eltern- Starke Kinder“
5. Das Salutogenetische Modell von Antonovsky
5.1 Generalisierte Widerstandsressourcen
6. Definition: Resilienz
6.1 Zu den Zielen und Strategien der Resilienzförderung
6.2 Das Stress- Coping- Modell
7. Die „Kauai- Längsschnittstudie“
8. Risiko- und Schutzfaktoren
8.1 Personale Ressourcen des Kindes
8.2 Soziale Ressourcen des Kindes
9. Resilienzmodelle
10. Ansätze der Resilienzförderung in Kindertagesstätten
10.1 Beispiel für die praktische Umsetzung der Resilienzförderung in Kindertagesstätten
10.2 Programm zur Förderung von Resilienz: „I can problem solve“
11. Diskussion
12. Fazit und Ausblick
13. Literaturverzeichnis
Die Bachelorarbeit untersucht die These, dass die Resilienzförderung in Kindertagesstätten eine wesentliche Chance für sozial benachteiligte Kinder darstellt. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie pädagogische Einrichtungen durch die gezielte Stärkung von Risiko- und Schutzfaktoren sowie der Förderung von Bewältigungskompetenzen dazu beitragen können, die psychosoziale Gesundheit von Kindern trotz widriger Lebensumstände nachhaltig zu verbessern.
10.1 Beispiel für die praktische Umsetzung der Resilienzförderung in Kindertagesstätten
Die praktische Umsetzung der Resilienzförderung kann in Kindertagesstätten beispielsweise sehr gut durch die Arbeit mit Märchen und Geschichten gelingen, denn „(...) [diese sind] sehr gut dazu geeignet, resiliente (und auch nicht-resiliente) Verhaltensweisen zu veranschaulichen“ (Wustmann, 2004, S. 129), da sie den Kindern ermöglichen verschiedene Perspektiven einzunehmen und Problemlösungen nachzuvollziehen. Darüber hinaus können sie eine entspannende Wirkung mit sich bringen, da die Kinder sich ablenken und „eine Auszeit“ von ihren Sorgen und Problemen nehmen können. Damit Geschichten auch eine resilienzfördernde Wirkung zeigen, sollten sie nach Wustmann (2007) einige Kriterien erfüllen: Im Mittelpunkt der Geschichte, sollte die Bewältigung einer schwierigen Situation/ eines Problems stehen, dieses Problem sollte durch den Protagonisten und nicht durch äußere Umstände oder andere Personen gelöst werden („Eigenaktivität“). Der Protagonist sollte die Verantwortung für die Geschehnisse in seinem Leben übernehmen („Verantwortungsübernahme“) und an seine eigene Fähigkeit, die an ihn gestellten Anforderungen bewältigen zu können glauben („Selbstwirksamkeitsüberzeugung“). Er sollte eine optimistische und zuversichtliche Lebenseinstellung haben und sich nicht von Rückschlägen entmutigen lassen. Außerdem sollte er ein positives Selbstbild haben und sich seiner Stärken bewusst sein, was ihm dabei helfen sollte soziale Beziehungen aufzubauen und sich Hilfe und Unterstützung von außen zu holen („Selbstwertgefühl“). Zudem sollte er sich möglichst auch für andere Verantwortlich fühlen („Hilfbereitschaft/ Verpflichtungsgefühl“) (Wustmann, 2004).
1. Abstract: Zusammenfassung der Problematik sozialer Benachteiligung und Vorstellung der These zur Resilienzförderung in Kitas.
2. Einleitung: Hinführung zum Thema Kindergesundheit in Deutschland und Erläuterung des Aufbaus der Bachelorarbeit.
3. Situation der Kinder in Deutschland und Auswirkungen sozialer Benachteiligung: Darstellung der Armutsproblematik und deren negative Konsequenzen für die kindliche Entwicklung.
4. Kindertagesstätte: Definition der Kindertageseinrichtung und Bedeutung der Elternarbeit.
5. Das Salutogenetische Modell von Antonovsky: Einführung in das ressourcenorientierte Modell der Gesundheitsentstehung.
6. Definition: Resilienz: Begriffsbestimmung und Erläuterung der Coping-Prozesse.
7. Die „Kauai- Längsschnittstudie“: Erläuterung der Pionierstudie zur Erforschung der Resilienz bei Risikokindern.
8. Risiko- und Schutzfaktoren: Analyse von Faktoren, die Entwicklungsprozesse entweder gefährden oder stabilisieren.
9. Resilienzmodelle: Übersicht verschiedener theoretischer Ansätze zur Beschreibung des Resilienzphänomens.
10. Ansätze der Resilienzförderung in Kindertagesstätten: Darstellung pädagogischer Möglichkeiten und konkreter Programme zur Förderung.
11. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den methodischen Grundlagen und der Realisierbarkeit in der Praxis.
12. Fazit und Ausblick: Zusammenfassendes Ergebnis zur Kompensationsfunktion von Kitas und Empfehlungen für die Zukunft.
Resilienz, Gesundheitsförderung, Kindertagesstätte, soziale Benachteiligung, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Salutogenese, Coping, Bewältigungsstrategien, Erziehungskompetenz, Kindesentwicklung, Frühprävention, pädagogische Praxis, Bindungsqualität, Ressourcenorientierung
Die Arbeit untersucht, wie Kindertagesstätten durch das Konzept der Resilienzförderung dazu beitragen können, die Entwicklungschancen von sozial benachteiligten Kindern zu verbessern.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche Kindesgesundheit, Armutsfolgen, das salutogenetische Modell, Resilienzforschung und die praktische pädagogische Umsetzung in Kindertagesstätten.
Das Ziel ist es zu überprüfen, inwiefern die Resilienzförderung in Kindertagesstätten als effektive Chance für sozial benachteiligte Kinder angesehen werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Bachelorarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien zur Resilienz basiert.
Im Hauptteil werden theoretische Modelle (Salutogenese, Resilienzmodelle), der Forschungsstand (Kauai-Studie) sowie Ansätze und Programme für die pädagogische Praxis in Kindertagesstätten detailliert erörtert.
Die Arbeit lässt sich vor allem über die Begriffe Resilienz, Schutzfaktoren, soziale Benachteiligung, Gesundheitsförderung und Kindertagesstätte definieren.
Da die Förderung personaler Ressourcen des Kindes alleine oft nicht ausreicht, muss auch die Beziehungsebene gestärkt werden. Die Arbeit betont, dass Eltern frühzeitig in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt werden sollten, um als Vorbild für das Kind zu fungieren.
Die Diskussion identifiziert insbesondere den Mangel an finanziellen Mitteln, unzureichende Personalressourcen, die Gefahr von Burnout bei pädagogischen Fachkräften und die Notwendigkeit einer besseren Vernetzung zwischen verschiedenen sozialen Institutionen als zentrale Hindernisse.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

