Masterarbeit, 2014
124 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Generation Y
2.1 Generationsbegriff
2.2 Abgrenzung
2.3 Eingrenzung
2.4 Generation Y als Arbeitnehmer
2.5 Bedeutung für die Arbeitgeber
2.5.1 Makroökonomische Ausgangssituation
2.5.2 Aktuelle Situation
3 Recruitment im Web 2.0
3.1 Begriffliche Abgrenzung
3.1.1 Personalmarketing
3.1.2 Employer Branding
3.1.3 Personalbeschaffung
3.1.4 Recruitment
3.2 Kommunikationskanäle
3.2.1 Grundlagen
3.2.2 Social Networks
3.2.3 Jobbörsen
3.2.4 Arbeitgeberbewertungsportale und Filesharing-Plattformen
3.2.5 Karriere- und Microblogs
3.2.6 Karriere-Website
3.3 Cross-Channel-Strategie
4 Herausforderungen
4.1 Aktueller Forschungsstand
4.2 Methode und Material
4.3 Ergebnisse
4.4 Diskussion
5 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Master-Thesis untersucht das Potenzial der Kommunikationskanäle des Web 2.0 für das Recruitment der sogenannten Generation Y. Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen Herausforderungen zu identifizieren, denen sich Arbeitgeber gegenübersehen, um diese qualifizierte und selbstbewusste Generation als „Employees of Choice“ für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
2.4 Generation Y als Arbeitnehmer
Welche Anforderungen und Präferenzen hat die Generation Y bezüglich ihrer beruflichen Zukunft? Um diese Frage beantworten zu können, wurde eine Vielzahl nationaler und internationaler wissenschaftlicher Studien durchgeführt. Zu den wohl aktuellsten Untersuchungen gehört die Trendstudie des Management-Beratungsunternehmens Signium International. Die Studienergebnisse basieren auf einer umfassenden Trendanalyse, der Auswertung und Analyse themenrelevanter Studien und Fachmedien und einer bundesweiten Online-Umfrage, bei der 511 Personen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren befragt wurden, die mindestens Fach-/Hochschulreife haben. In der Literatur werden die charakteristischen Eigenschaften der Gen Y als Arbeitnehmer stark diskutiert und mittels verschiedener Studien analysiert. Die von den Autoren erstellten Profile stimmen im Kern meist überein und weichen lediglich in Bezug auf einzelne Charakterzüge voneinander ab. Im Folgenden sollen die in der Literatur vorherrschenden Ansprüche und Besonderheiten der Millennials in ihrer Rolle als Arbeitnehmer dargestellt und mithilfe der Ergebnisse der Signium Trendstudie gestützt werden.
Die Generation Y hat am Beispiel ihrer Eltern beobachten können, dass bedingungslose Leistungsbereitschaft um der Karriere Willen keine Garantie für den Schutz vor Entlassung und Restrukturierung bietet und die Loyalität der Unternehmen ihren Angestellten gegenüber häufig zweifelhaft ist. Die Ypsiloner sind nicht bereit, sich auf ähnliche Art für die eigene Karriere aufzuopfern. Arbeiten ist für sie der ideale Weg, um sich selbst zu verwirklichen und lediglich temporär opportun. In diesem Zusammenhang wird der jungen Generation fälschlicher Weise oft fehlender Leistungswille vorgeworfen. Dabei sind ihre Vertreter nicht weniger ehrgeizig oder leistungsbereit, sondern nur nicht willens, ihre Gesundheit oder ihr Privatleben für den Job aufs Spiel zu setzten. Sobald die Arbeit nicht mehr ihren Vorstellungen entspricht oder ins Lebensmodell passt, gilt die Loyalität der Gen Y der eigenen Person und nicht dem Arbeitgeber.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel sowie die Notwendigkeit für Unternehmen, sich auf die Bedürfnisse der Generation Y einzustellen.
2 Generation Y: Dieses Kapitel definiert den Generationsbegriff, grenzt die Generation Y von ihren Vorgängern ab und analysiert ihre spezifischen Werte, Ansprüche und ihr Arbeitsverhalten.
3 Recruitment im Web 2.0: Hier werden die personalwirtschaftlichen Grundlagen erläutert und die Potenziale verschiedener Web 2.0-Kanäle wie Social Networks, Jobbörsen und Karriere-Websites für die Personalgewinnung analysiert.
4 Herausforderungen: Dieser Teil beinhaltet die empirische Primärdatenerhebung, die das Informationsverhalten der Zielgruppe untersucht und konkrete Herausforderungen für das Recruitment im Web 2.0 aufzeigt.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Recruitments und die Bedeutung der emotionalen Arbeitgeberansprache.
Generation Y, Recruitment, Web 2.0, Personalmarketing, Employer Branding, Cross-Channel-Strategie, Millennials, Personalgewinnung, Digital Natives, Arbeitgeberwahl, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt 2.0, Recruiting-Strategie, Karriere-Website, Empfehlungsmarketing
Die Master-Thesis analysiert, wie Unternehmen die Kommunikationskanäle des Web 2.0 nutzen können, um die sogenannte „Generation Y“ als Arbeitnehmer zu gewinnen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Analyse der spezifischen Werte der Generation Y, der strategischen Nutzung digitaler Kommunikationsinstrumente und der Entwicklung zielgruppengerechter Recruitment-Ansätze.
Das Ziel ist es, die Herausforderungen für Arbeitgeber zu identifizieren, wenn sie junge Talente der Generation Y im Web 2.0 erfolgreich ansprechen und gewinnen möchten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Primärdatenerhebung mittels einer standardisierten Online-Befragung unter 196 Vertretern der Generation Y.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Charakterisierung der Zielgruppe, eine detaillierte Erläuterung der Web 2.0-Kanäle und einen empirischen Teil, der das Informationsverhalten und die Präferenzen der Befragten auswertet.
Wesentliche Begriffe sind Generation Y, Recruitment, Web 2.0, Employer Branding, Personalgewinnung und Cross-Channel-Strategie.
Sie ermöglicht es, die verschiedenen digitalen Kanäle (z. B. Facebook, XING, Karriere-Website) sinnvoll zu verknüpfen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erhöhen und ein konsistentes Arbeitgeberimage zu vermitteln.
Die Karriere-Website fungiert laut der Untersuchung als Herzstück der Recruitment-Strategie; sie ist die zentrale Informationsquelle für Interessenten und beeinflusst die Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung maßgeblich.
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