Bachelorarbeit, 2010
38 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit den Anforderungen an Kreditinstitute zur Bekämpfung von Geldwäsche. Ziel ist es, die notwendigen Maßnahmen und Prozesse zur Prävention und Aufdeckung von Geldwäsche in diesen Institutionen zu analysieren und darzustellen.
Die Einleitung erläutert die Problematik der Geldwäsche im Kontext der globalisierten Finanzmärkte und verdeutlicht die Bedeutung der Geldwäschebekämpfung, insbesondere für Kreditinstitute. Der zweite Abschnitt behandelt das Phänomen der Geldwäsche umfassend, beleuchtet die Ziele, Akteure und Methoden sowie das Volumen der Geldwäscherei.
Der dritte Abschnitt befasst sich mit den rechtlichen Grundlagen zur Bekämpfung von Geldwäsche, wobei ein historischer Überblick über die Entwicklung der EG-Geldwäscherichtlinien gegeben wird. Im Anschluss wird die Umsetzung dieser Richtlinien in deutsches Recht dargestellt, wobei insbesondere das Geldwäschegesetz (GwG) und das Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz (GwBekErgG) im Fokus stehen.
Der vierte Abschnitt konzentriert sich auf die Anti-Geldwäsche Organisation in Kreditinstituten. Es werden die gängigen Verfahren, Systeme und die Bedeutung des menschlichen Faktors bei der Verhinderung und Aufdeckung von Geldwäsche analysiert.
Geldwäsche, Kreditinstitute, Anti-Geldwäsche Organisation, Risikomanagement, Know Your Customer, Geldwäscherichtlinien, Geldwäschegesetz, Finanzmärkte, Globalisierung, Internes Kontrollsystem, Geldwäschebeauftragter.
Geldwäsche verläuft meist in drei Phasen: 1. Platzierung (Placement) des Bargelds im Finanzsystem, 2. Verschleierung (Layering) durch komplexe Transaktionen und 3. Integration des nun „sauberen“ Geldes in den legalen Wirtschaftskreislauf.
Zentrale Gesetze sind das Geldwäschegesetz (GwG), das Kreditwesengesetz (KWG) sowie das Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz (GwBekErgG), die auf EU-Richtlinien basieren.
Das KYC-Prinzip verpflichtet Kreditinstitute, die Identität ihrer Kunden zweifelsfrei festzustellen und deren wirtschaftliche Hintergründe zu prüfen, um illegale Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.
Der Geldwäschebeauftragte ist für die Implementierung und Überwachung der Anti-Geldwäsche-Strategien im Institut zuständig, führt Gefährdungsanalysen durch und dient als Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden.
Banken agieren als Intermediäre zum globalen Kapitalmarkt. Geldwäscher nutzen die Vielzahl an Finanzinstrumenten und Konten, um die Herkunft illegaler Gewinne unkenntlich zu machen.
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