Bachelorarbeit, 2010
90 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Jugend
2.2 Jugendkultur
2.3 Identität
2.4 HipHop
3. Jugendkulturen
3.1 Die Begriffsdiskussion „Subkultur“ oder „Jugendkultur“
3.2 Die Geschichte der Jugendkultur
3.3 Jugendkultur Heute
3.4 Jugendkultur und Medien
3.5 Jugendkultur und Musik
3.6 Jugendkultur und die Kommerzialisierung
4. Identität
4.1 Überblick über die Identitätsmodelle
4.2 Eriksons Theorie von Identität
4.3 Die Patchwork Identität
4.3.1 Gesellschaftliche Entwicklungen in der Postmoderne
4.3.2 Herstellung von Identität: Prozess der Identitätsarbeit
4.3.3 Herstellung von Identität: Identitätskonstruktionen
4.3.4 Herstellung von Identität: Das Modell alltäglicher Identitätsarbeit
4.4 Identität und Medien
5. HipHop
5.1 Die Wurzeln und Ursprünge des HipHop
5.1.1 Orale Kultur
5.1.2 Afroamerikanische Geschichte
5.1.3 Musikalische Tradition
5.2 Die Geschichte des HipHop
5.2.1 Die Oldschool (1975-1985)
5.2.2 Die Newschool (1985-2010)
5.3 Die vier Elemente des HipHop
5.4 HipHop in Deutschland
5.5 HipHop und Politik
6. Die Jugendkultur HipHop und Identität
6.1 Der Style
6.2 Die Realness
6.3 Das Representen
6.4 Mode als Identifikationsmerkmal im HipHop
7. Der Generationenvergleich
7.1 Das Juice Magazine
7.2 Der Generationenvergleich
8. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Jugendkultur HipHop als einen spezifischen Rahmen für die Identitätssuche Jugendlicher. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie sich der HipHop seit seiner Entstehung gewandelt hat und welche Auswirkungen diese Veränderungen – insbesondere durch Kommerzialisierung und Medieneinflüsse – auf die Identitätsbildung haben, wobei ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen den Generationen der frühen HipHop-Rezipienten und heutigen Jugendlichen liegt.
3.1 Die Begriffsdiskussion „Subkultur“ oder „Jugendkultur“
Jugendkulturen stellen eine eigene Welt für sich dar, abseits der übrigen Gesellschaft. Bell sieht Jugendkulturen als relative geschlossene kulturelle Systeme. Er sieht sie als Teilsysteme der jugendlichen Bevölkerung innerhalb des Gesamtsystems Kultur. Durch funktionale und strukturell entwickelte Aspekte der Subkulturen grenzen sich diese vom Rest der Gesellschaft ab. Die Begriffe Jugendkultur und Subkultur werden neben Bell noch von Anderen synonym benutzt. In der Begriffsdiskussion sollte eine Unterscheidung zwischen den formalen, methodischen und fachwissenschaftlichen Aspekten erfolgen. Eine genaue Definition des Begriffes der Subkultur liegt der wissenschaftlichen Literatur nicht vor. Aus einer Perspektive wird die Subkultur als gesellschaftliche Teilkultur bezeichnet, die Teil der offiziellen Kultur, gleichzeitig aber auch eine bewusste Abkehr dieser ist. Aus der anderen Perspektive wird Subkultur auch als Teilkultur bezeichnet, welche am Rande der Gesellschaft angegliedert ist. Diese Sichtweise wird besonders im kriminalsoziologischen Konzept sichtbar. Subkultur nach dem zweiten Erklärungsversuch wird an den folgenden Punkten festgemacht:
Der Begriff der Subkultur verliert aufgrund dessen, dass er nicht an ältere Traditionen anschließen kann, von seinem analytischen Aussagewert. Die Oben-Unten-Konstellation, auf welche der Begriff „Subkultur“ verweist, sind kulturelle Sphären, die unterhalb der akzeptierten Kultur angesiedelt sind.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den autobiografischen Hintergrund des Autors in der HipHop-Szene und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Identitätssuche im HipHop.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Jugend, Jugendkultur, Identität und HipHop definiert, um ein Verständnis für die weiteren Kapitel zu schaffen.
3. Jugendkulturen: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung von Jugendkulturen, ihre historische Entwicklung, den Einfluss von Medien und Musik sowie den Prozess der Kommerzialisierung.
4. Identität: Hier werden theoretische Ansätze zur Identität wie die von Parson, Mead und Erikson vorgestellt, mit einem Schwerpunkt auf Heiner Keupps Modell der „Patchwork Identität“ und alltäglichen Identitätsarbeit.
5. HipHop: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Übersicht über die Wurzeln, die Geschichte, die vier Elemente sowie die Entwicklung des HipHop in Deutschland und seine politische Dimension.
6. Die Jugendkultur HipHop und Identität: Das Kapitel untersucht spezifische identitätsstiftende Merkmale im HipHop wie Style, Realness, Representen und Mode auf Basis des zuvor vorgestellten theoretischen Modells.
7. Der Generationenvergleich: Hier wird der Wandel der Jugendkultur HipHop anhand von Experteninterviews und Berichten aus dem Juice Magazine analysiert, um die Unterschiede zwischen den Generationen herauszuarbeiten.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die Forschungsfrage zur Bedeutung des HipHop für die Identitätsbildung.
Jugendkultur, HipHop, Identitätssuche, Identitätsbildung, Identitätskonstruktion, Generationenvergleich, Heiner Keupp, Subkultur, Kommerzialisierung, Medien, Rap-Musik, authentische Identität, Patchwork Identität, Realness, Style.
Die Arbeit untersucht die Jugendkultur HipHop als einen Raum für die Identitätssuche Jugendlicher und analysiert deren Wandel im Laufe der Zeit durch den Vergleich verschiedener Generationen.
Die zentralen Themen sind Identitätstheorien in der Postmoderne, die historische Entwicklung der HipHop-Kultur, der Einfluss von Kommerzialisierung und Medien sowie der Vergleich von Perspektiven alter und junger HipHop-Rezipienten.
Das Ziel ist es, zu klären, wie der HipHop heute wahrgenommen wird, welche Veränderungen er erfahren hat und welche Folgen diese für die Identitätssuche Jugendlicher im Vergleich zu früheren Generationen haben.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch soziologische und psychologische Identitätsmodelle (insbesondere Heiner Keupp) in Verbindung mit einer Analyse von Fachliteratur, Medienberichten und Interviewauszügen aus dem Juice Magazine.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition zentraler Begriffe, eine Analyse von Jugendkulturen, eine tiefe theoretische Auseinandersetzung mit Identität, eine detaillierte Darstellung der HipHop-Geschichte und -Elemente sowie die Untersuchung spezifischer HipHop-Konzepte (Style, Realness, Representen) und den Generationenvergleich.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identitätsbildung, HipHop, Jugendkultur, Patchwork Identität, Generationenvergleich und Kommerzialisierung charakterisiert.
Der Autor wählt Heiner Keupps Modell der „Patchwork Identität“ und der alltäglichen Identitätsarbeit, da es Identität als lebenslangen, prozessualen Akt begreift, der sich besonders gut auf die dynamische und identitätsstiftende Natur des HipHop übertragen lässt.
Das Juice Magazine dient als primäre Quelle für szeneinternes Wissen und Experteninterviews, anhand derer der Wandel in der Wahrnehmung des HipHop zwischen etablierten Akteuren und der heutigen Generation sowie der Einfluss von Kommerzialisierung verdeutlicht werden kann.
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