Diplomarbeit, 2010
125 Seiten, Note: 1
Die Diplomarbeit setzt sich zum Ziel, die beiden Dramen König Ottokar von Franz Grillparzer und Král Otakar von Josef Kajetán Tyl im Kontext der tschechischen Kulturgeschichte zu analysieren. Im Fokus stehen dabei die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Werke sowie die Reaktion der tschechischen Öffentlichkeit auf diese Dramen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den historischen Kontext der Dramenproduktion und die Relevanz des Themas für die tschechische Kulturgeschichte beleuchtet. Das erste Kapitel widmet sich Franz Grillparzer und seinem Schaffen, mit besonderem Fokus auf sein Drama König Ottokar. Im zweiten Kapitel wird Josef Kajetán Tyl vorgestellt und sein Drama Král Otakar analysiert. Das dritte Kapitel untersucht die Reaktionen der tschechischen Öffentlichkeit auf beide Dramen, mit besonderem Fokus auf die Rolle des nationalen Mythos und die Rezeption der Dramen durch die zeitgenössische Kritik.
Die Arbeit fokussiert sich auf die folgenden Schlüsselwörter: Franz Grillparzer, Josef Kajetán Tyl, König Ottokar, Král Otakar, Nationalismus, Patriotismus, Tschechische Kulturgeschichte, Drama, Theater, Rezeption, Mythos, Geschichte, Politik.
Es werden die Dramen über den böhmischen König Ottokar II. von Franz Grillparzer („König Ottokars Glück und Ende“) und Josef Kajetán Tyl („Král Otakar“) sowie Fassungen von Uffo Daniel Horn analysiert.
Die Reaktionen waren oft kritisch, da das Werk in einem spannungsgeladenen nationalen Kontext stand und die Darstellung der historischen Figur Ottokars mit tschechischen nationalen Mythen kollidierte.
Der Nationalismus und Patriotismus des 19. Jahrhunderts prägten sowohl die Entstehung als auch die Rezeption der Werke, da die Figur Ottokars als Identifikationsmerkmal für die tschechische Nation diente.
Uffo Daniel Horn war ein Autor, dessen politisches Engagement in der Revolution 1848 und sein Verhältnis zur tschechischen Nation im Zusammenhang mit seinen Ottokar-Dramen untersucht werden.
Ziel ist es, chronologisch aufzuzeigen, wie die böhmische künstlerische Öffentlichkeit und Kritik auf die verschiedenen literarischen Umsetzungen des Ottokar-Stoffes reagiert hat.
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