Masterarbeit, 2010
81 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit analysiert die Entwicklung des Risikostrukturausgleichs (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und seine Auswirkungen auf das System. Ziel der Arbeit ist es, die Funktionsweise des RSA, seine Wirkung auf die Beitragssätze, Versichertenbestände und Transfervolumen sowie die Herausforderungen und Dysfunktionalitäten im System zu beleuchten. Die Arbeit untersucht dabei den Wandel vom klassischen RSA zum morbiditätsorientierten RSA.
Das erste Kapitel liefert eine Einleitung in das Thema und erläutert den wissenschaftlichen Hintergrund der Masterarbeit. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Historie und Zielsetzung des Risikostrukturausgleichs. Kapitel drei beschreibt die Funktionsweise des Risikostrukturausgleichs bis 2008, einschließlich der Berechnung des Beitragsbedarfs, der Finanzkraft, des Transfervolumens sowie der Rolle des Risikopools und von Disease Management Programmen. Das vierte Kapitel analysiert die Wirkungen des Risikostrukturausgleichs bis 2008 und beleuchtet die Entwicklung des Transfervolumens, der Beitragssätze und der Versichertenbestände. Zudem werden die Wirkungen des Risikopools und von Disease Management Programmen untersucht. Das fünfte Kapitel fokussiert auf den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich im Gesundheitsfonds und beschreibt seine Funktionsweise. Schließlich werden im sechsten Kapitel die Schlussfolgerungen der Arbeit gezogen.
Risikostrukturausgleich, gesetzliche Krankenversicherung, Beitragssatz, Transfervolumen, Versichertenbestände, Risikopool, Disease Management Programme, morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich, Gesundheitsfonds.
Es ist ein finanzieller Ausgleichsmechanismus zwischen den Krankenkassen, um Wettbewerbsverzerrungen durch unterschiedliche Versichertenstrukturen zu verhindern.
Mit der Einführung der Kassenwahlfreiheit 1996 sollte verhindert werden, dass Kassen nur "gute Risiken" (junge, gesunde Mitglieder) anwerben.
Der Ausgleich erfolgt nun nicht mehr nur nach Alter und Geschlecht, sondern berücksichtigt auch tatsächliche chronische Erkrankungen der Versicherten.
Es sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch Kranke, die ebenfalls in den Risikostrukturausgleich einfließen.
Er zielt darauf ab, die Beitragssätze zu stabilisieren, indem finanzstarke Kassen mit gesunden Mitgliedern Ausgleichszahlungen an Kassen mit kränkeren Mitgliedern leisten.
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