Bachelorarbeit, 2024
39 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Der Artikel aus sprachwissenschaftlicher Sicht
2.1 Die Funktion des Artikels aus syntaktischer Perspektive
2.2 Die Funktion des Artikels aus semantischer Perspektive
2.2.1 Der definite Artikel
2.2.2 Der indefinite Artikel
2.2.3 Der richtige Umgang mit in-/definiten Artikeln
2.2.4 Artikelfunktionen auf unterschiedlichen Ebenen
2.3 Artikel aus sprachwissenschaftlicher Perspektive – eine Zusammenfassung
3. Materialanalyse
3.1 Wie werden Artikel in dem Material dargestellt?
3.1.1 Artikel begleiten Nomen
3.1.2 Nomen haben ein Genus
3.1.3 Nomen haben einen Numerus
3.1.4 Nomen kann man in vier Fällen (Kasus) gebrauchen
3.2 Die Darstellung des Artikels im Material – eine Bewertung aus sprachwissenschaftlicher Sicht
3.3 In-/definite Artikel im Material
4. Die Eignung des Materials für den Unterricht
4.1 Die Artikelprobe
4.2 Wieso überhaupt das Definitheitskonzept vermitteln?
4.3 Das Definitheitskonzept mithilfe des Materials vermitteln
4.4 Beantwortung der Fragestellung der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie definite und indefinite Artikel in einem ausgewählten Deutschschulbuch samt Arbeitsheft der Klasse 5 dargestellt werden. Ziel ist es, die didaktische Aufbereitung der Wortart Artikel im Hinblick auf sprachwissenschaftliche Anforderungen zu evaluieren und zu prüfen, ob das Material über eine ausreichende Eignung zur Vermittlung dieser Konzepte verfügt.
2.2.1 Der definite Artikel
In einem Gespräch existieren die zwei Entitäten, Sprecher (S) und Hörer (H). Jene „[…] teilen einen Wissensvorrat (P-Set, Parater-Menge)“ (Hoffmann 2009, 300). Inhalt dieses P-Sets ist alles, wovon sowohl Sprecher als auch Hörer Kenntnis haben und kann daher genauso gut aus dem gemeinsamen Weltwissen bestehen, wie aus dem vorangegangenen Gespräch. Entscheidend ist, dass sowohl für den Sprecher als auch für den Hörer ein Zugang zu diesem Wissen besteht. Referiert der Sprecher in einem Gespräch auf etwas und verwendet dabei einen definiten Artikel, so instruiert er den Hörer, zur Erschließung des Referenten auf den geteilten Wissensvorrat beider – das P-Set – zuzugreifen (vgl. Hoffmann 2009, 301).
1. Einleitung: Die Einleitung verortet die Wortart Artikel im Lehrplan und stellt die Forschungsfrage nach der sprachwissenschaftlich fundierten Darstellung in Schulbuchmaterialien der 5. Klasse.
2. Der Artikel aus sprachwissenschaftlicher Sicht: Dieses Kapitel erläutert die syntaktische und semantische Funktion von definiten, indefiniten und Nullartikeln auf Basis linguistischer Fachliteratur.
3. Materialanalyse: Das Kapitel untersucht detailliert die Aufgabenstellungen im Schulbuch und Arbeitsheft, insbesondere die Anwendung der Artikelprobe sowie die Markierung grammatischer Kategorien.
4. Die Eignung des Materials für den Unterricht: Hier erfolgt eine kritische didaktische Bewertung, ob das Material das Definitheitskonzept hinreichend vermittelt und für die Heterogenität heutiger Klassen geeignet ist.
Artikel, Definitheit, Indefinitheit, Schulbuchanalyse, Grammatikunterricht, Artikelprobe, Nomen, Sprachwissenschaft, Didaktik, Nullartikel, Syntax, Semantik, Kasus, Numerus, Genus
Die Arbeit untersucht, wie das deutsche Artikelsystem in Schulbüchern der Klasse 5 dargestellt wird und inwieweit diese Darstellung linguistischen Standards entspricht.
Die zentralen Felder sind die grammatische Funktion des Artikels als Begleiter von Nomen sowie die semantische Komponente der Definitheit im Kontext von Sprecher- und Hörerwissen.
Das Ziel ist die kritische Evaluation, ob das untersuchte Lehrmaterial die verschiedenen Funktionen des Artikels (grammatisch und kommunikativ) angemessen vermittelt.
Es handelt sich um eine Materialanalyse, bei der die Lehrbuchaufgaben mit sprachwissenschaftlichen Theorien zum Artikelsystem (z.B. Eisenberg, Hoffmann) abgeglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Artikels, eine konkrete Analyse der Schulbuchaufgaben und eine didaktische Bewertung der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Artikel, Definitheitskonzept, Artikelprobe, Materialanalyse, grammatische Kongruenz und Didaktik.
Die Arbeit zeigt, dass die Artikelprobe bei isolierten Wörtern oder artikellosen Nomen zu Fehlern führen kann und für eine tiefere sprachliche Kompetenz ein höheres syntaktisches Wissen voraussetzt.
Der Nullartikel wird als notwendige dritte Artikelart angeführt, deren Aussparung im Material als Defizit gewertet wird, insbesondere bei der Behandlung von Eigennamen oder Stoffnamen.
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