Bachelorarbeit, 2024
67 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretischer und empirischer Hintergrund
2.1 Flourishing
2.1.1 Das PERMA-Modell
2.1.2 Forschungsstand zum Flourishing
2.2 Empowerment
2.2.1 Psychologisches Empowerment
2.2.2 Forschungsstand zum psychologischen Empowerment
2.3 Arbeitszufriedenheit
2.3.1 Die Zwei-Faktoren-Theorie
2.3.2 Forschungsstand zur Arbeitszufriedenheit
2.4 Zielsetzung, Fragestellung und Hypothesen
3 Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Stichprobe
3.3 Messinstrumente
3.3.1 Empowerment: Fragebogen für Empowerment und Resilienz STARC-5
3.3.2 Flourishing: Human Flourishing Scale
3.3.3 Arbeitszufriedenheit: Subjektive Zufriedenheit und Belastung von Arbeit und Beruf
3.4 Datenerhebungsverfahren
3.4.1 Pretest
3.4.2 Hauptuntersuchung
3.5 Vorbereitende Datenanalyse
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistiken
4.1.1 Beschreibung der Stichprobe
4.1.2 Ergebnisse der zentralen Variablen
4.2 Korrelationsanalyse – Beziehungen zwischen Empowerment, Flourishing und Arbeitszufriedenheit
4.3 Regressionsanalysen
4.3.1 H1: Einfluss von Flourishing auf die Arbeitszufriedenheit
4.3.2 H2: Einfluss von psychologischem Empowerment auf die Arbeitszufriedenheit
4.3.3 H3: Einfluss von Problemlösekompetenzen auf die Arbeitszufriedenheit
4.3.4 Explorative Mehrfachregressionsanalyse zum Einfluss von psychologischem Empowerment und Flourishing auf die Arbeitszufriedenheit
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Implikationen für Theorie und Praxis
5.2.1 Theoretische Implikationen
5.2.2 Praktische Implikationen
5.3 Limitationen
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Flourishing, psychologischem Empowerment und Problemlösekompetenzen auf die Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften im Krankenhausumfeld, um Zusammenhänge zwischen diesen psychologischen Ressourcen und der Zufriedenheit im Beruf empirisch zu prüfen und Handlungsansätze für die Praxis abzuleiten.
2.1.1 Das PERMA-Modell
Martin Seligman hat das PERMA-Modell entwickelt, um die fünf Schlüsselelemente des Wohlbefindens zu beschreiben. Diese Elemente tragen dazu bei, dass Personen ein florierendes Leben führen: Positive Emotionen, Engagement, positive Beziehungen, Sinn und Erfolg (Seligman, 2010, S. 234). Im Folgenden werden die fünf Dimensionen erläutert und ihre Relevanz im Pflegekontext herausgearbeitet.
Positive Emotion ist die erste Komponente des PERMA-Modells und umfasst Gefühle wie Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit (Khaw & Kern, 2014, S. 4). Diese Gefühle sind für Menschen wichtig, da sie dazu beitragen können, dass sie sich glücklicher fühlen und Stress reduzieren (Khaw & Kern, 2014, S. 4).
Engagement ist die zweite Komponente und beschreibt eine Bindung an eine bestimmte Tätigkeit, Organisation oder Sache, die sich durch Interesse, Einsatz und Vertiefung äußert (Khaw & Kern, 2014, S. 5). Ein vollständiges Maß an Engagement wird oft als Zustand des „Flow“ bezeichnet, was bedeutet, dass eine Person völlig in einer Sache aufgehen kann (Khaw & Kern, 2014, S. 5).
Positive Beziehungen sind der dritte Bestandteil des PERMA-Modells. Zwischenmenschliche Beziehungen beinhalten das Gefühl, in eine Gesellschaft oder Gemeinschaft eingebunden zu sein, sich von nahestehenden Personen umsorgt zu fühlen und mit dem eigenen sozialen Netzwerk zufrieden zu sein (Khaw & Kern, 2014, S. 5). Der Großteil der menschlichen Erfahrungen sind stark mit anderen Menschen verbunden (Khaw & Kern, 2014, S. 5).
Der vierte Baustein stellt den Sinn dar und bezieht sich auf die klare Richtung im Leben sowie die Verbundenheit mit etwas, das über das eigene Selbst hinausgeht (Khaw & Kern, 2014, S. 5). Personen, die ihr Leben als sinnvoll empfinden, geben häufig an, dass sie insgesamt glücklicher und zufriedener sind (Baumeister et al., 2013, S. 513).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften ein und stellt die zentralen Untersuchungsobjekte Flourishing und psychologisches Empowerment vor.
2 Theoretischer und empirischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente des Flourishing, des psychologischen Empowerments sowie der Arbeitszufriedenheit und leitet daraus die Hypothesen ab.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt den quantitativen Forschungsansatz, die Stichprobenzusammensetzung von 75 Pflegekräften sowie die eingesetzten psychometrischen Messinstrumente.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken, die Korrelationsmatrix der Variablen und die Ergebnisse der Regressionsanalysen zur Hypothesenprüfung.
5 Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die erhobenen Daten, diskutiert die Implikationen für die pflegerische Praxis sowie Theorie und beleuchtet kritisch die Limitationen der Studie.
6 Fazit und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die Kernbotschaften der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Arbeitszufriedenheit, Pflegekräfte, Krankenhausumfeld, Flourishing, psychologisches Empowerment, PERMA-Modell, Problemlösekompetenz, Zwei-Faktoren-Theorie, Herzberg, Quantitative Untersuchung, Regressionsanalyse, Resilienz, Arbeitsbelastung, Berufliche Zufriedenheit, Stressprävention.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen psychologischen Faktoren wie Flourishing, psychologischem Empowerment und Problemlösekompetenz sowie der Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften im Krankenhausumfeld.
Die zentralen Themenfelder sind die psychologische Resilienz, die Gestaltung von Arbeitsbedingungen im Pflegebereich sowie die Bedeutung persönlicher Ressourcen für die Berufszufriedenheit.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie Flourishing und psychologisches Empowerment die Arbeitszufriedenheit bei Pflegepersonal im Krankenhaus beeinflussen.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen, korrelativen Querschnittsstudie mit 75 Pflegekräften, bei der Daten mittels standardisierter Fragebögen erhoben und durch Regressionsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Flourishing, Empowerment und der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, gefolgt von einer detaillierten methodischen Vorgehensweise und der anschließenden Präsentation der statistischen Ergebnisse.
Wichtige Schlüsselwörter sind Arbeitszufriedenheit, Pflegekräfte, psychologisches Empowerment, Flourishing, Problemlösekompetenz und die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg.
Die Arbeit zeigt auf, dass Pflegekräfte in Krankenhäusern täglich mit komplexen und unerwarteten Situationen konfrontiert sind, in denen eine hohe Problemlösekompetenz zur Bewältigung beiträgt und somit die Arbeitszufriedenheit signifikant steigert.
In der Mehrfachregression erwies sich psychologisches Empowerment als der stärkere Prädiktor, was darauf hindeutet, dass arbeitsplatzspezifische Faktoren im pflegerischen Alltag eine zentralere Rolle spielen als allgemeine Wohlbefindensfaktoren.
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