Diplomarbeit, 2010
113 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit analysiert die verschärften medienregulativen Maßnahmen bei gewalthaltigen Videospielen in Deutschland und untersucht deren Konsequenzen für die Gesellschaft, Wirtschaft und die Videospielbranche selbst.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Motivation und die Ziele der Arbeit erläutert. Anschließend werden die Entstehung der Debatte um gewalthaltige Videospiele, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von Videospielgewalt, die Bedeutung der Videospielbranche in Deutschland sowie die regulierte Selbstregulierung in Deutschland vorgestellt. Das dritte Kapitel widmet sich der Rolle der Politik in der Diskussion um gewalthaltige Videospiele und beschreibt politische Regulierungsbestrebungen seit Erfurt 2002. Das vierte Kapitel untersucht die Konsequenzen verschärfter medienregulativer Maßnahmen für die Wirtschaft und die Gesellschaft. Abschließend werden im fünften Kapitel Handlungsempfehlungen für eine effektive und ausgewogene Regulierung der Videospielbranche gegeben.
Gewalthaltige Videospiele, Medienregulierung, Jugendschutz, Selbstregulierung, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Konsequenzen, Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit analysiert die verschärften medienregulativen Maßnahmen bei gewalthaltigen Videospielen in Deutschland und untersucht deren Konsequenzen für Gesellschaft, Wirtschaft und die Branche.
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist Teil des deutschen Systems der regulierten Selbstregulierung. Sie prüft Spiele auf ihre Jugendtauglichkeit und vergibt Alterseinstufungen, bevor diese auf dem Markt verkauft werden dürfen.
Verschärfte Maßnahmen können zu einem großen Mehraufwand für Entwickler und Publisher führen. Es besteht das Risiko von Verkaufsverlusten oder der Abwanderung von Unternehmen aus dem deutschen Markt.
Diskutiert werden unter anderem die Kriminalisierung erwachsener Spieler, die Popularisierung verbotener Spiele sowie die mögliche Vernachlässigung tiefergehender Ursachen von realer Gewalt.
Die Arbeit empfiehlt die Förderung der allgemeinen Medienkompetenz, eine Erhöhung der Transparenz bei Kontrollmechanismen und den konsequenten Einsatz bestehender Regulierungsmöglichkeiten statt rein repressiver Maßnahmen.
Seit den Ereignissen in Erfurt wurden verschiedene Gesetzesanpassungen im Jugendschutzgesetz vorgenommen, um die Distribution von Unterhaltungssoftware strenger zu regulieren.
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