Examensarbeit, 2009
46 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung von interkulturellem Lernen (IL) im Englischunterricht. Sie zielt darauf ab, ein Konzept zu entwickeln, das den Lernenden ermöglicht, Fremdverstehen (FV) als Schlüsselkompetenz zu erlangen. Dabei werden die Vorteile des (Kurz-)Dramas und szenischer Zugangsformen für das FV-Lernen untersucht. Die Arbeit präsentiert eine konkrete Unterrichtskonzeption, die auf ein kanadisches Kurzdrama angewandt wird und anschließend evaluiert und reflektiert wird.
Das erste Kapitel führt in die Thematik des interkulturellen Lernens im Englischunterricht ein und beleuchtet die Bedeutung dieser Kompetenz in der heutigen multikulturellen Gesellschaft. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Anforderungen und Erwartungen an einen interkulturellen Englischunterricht, beleuchtet den Prozess des Fremdverstehens und analysiert die verschiedenen Ebenen der interkulturellen kommunikativen Kompetenz nach Michael Byram.
Das dritte Kapitel widmet sich der Analyse der Vorzüge von (Kurz-)Dramentexten und szenischen Zugangsformen für das Lernziel Fremdverstehen. Es werden verschiedene methodische Zugänge vorgestellt, die sich besonders für die Förderung der einzelnen Teilfertigkeiten des FVs eignen. Das vierte Kapitel greift die gesammelten Erkenntnisse auf und präsentiert eine konkrete Unterrichtskonzeption, die sich auf ein kanadisches Kurzdrama bezieht.
Interkulturelles Lernen, Fremdverstehen, (Kurz-)Drama, Szenische Zugangsformen, Englischunterricht, Unterrichtskonzeption, Evaluation, Reflexion, Kulturdidaktik, Landeskunde, Cultural Studies.
Es geht über das reine Vokabellernen hinaus und zielt darauf ab, dass Schüler Empathie für fremde Kulturen entwickeln und ihre eigenen Werte kritisch reflektieren.
Fremdverstehen ist die Fähigkeit, die Perspektive von Menschen aus anderen Kulturen einzunehmen und deren Gefühle, Werte und Handlungen nachzuvollziehen.
Dramen stellen Konflikte und Dialoge unmittelbar dar. Schüler können in Rollenspielen (szenische Interpretation) die Situationen selbst durchleben.
Landeskunde vermittelt oft nur Fakten (Hauptstädte, Bräuche). Cultural Studies untersuchen tiefergehende Identitätskonstruktionen und gesellschaftliche Machtverhältnisse.
Der Film bietet Anlass, über den Konflikt zwischen Tradition (indische Familie) und Moderne (Fußballleidenschaft in England) sowie über Identität zu diskutieren.
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