Bachelorarbeit, 2009
40 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Fragestellung
1.2. Forschungsstand
2. Entwicklungspolitische Kriterien und Instrumente
2.1. Der Human Development Index
2.2. Der Bertelsmann Transformation Index
3. Inhalte und Zielsetzung europäischer Entwicklungspolitik
3.1. Die Entwicklungspolitik der Europäischen Union
3.2. Der Europäische Entwicklungsfonds
4. Fallbeispiel Sambia
4.1. Länderdaten
4.2. Effektivität des Europäischen Entwicklungsfonds
5. Fallbeispiel Uganda
5.1. Länderdaten
5.2. Effektivität des Europäischen Entwicklungsfonds
6. Vergleichende Analyse
7. Untersuchung des Europäischen Entwicklungsfonds
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) als zentrales Instrument der EU-Entwicklungspolitik anhand der Fallbeispiele Sambia und Uganda. Dabei wird analysiert, inwieweit die gesetzten Ziele – insbesondere der Ausbau der Transportinfrastruktur und die Armutsreduzierung – durch die gewährten Mittel erreicht werden konnten.
3.1. Die Entwicklungspolitik der Europäischen Union
Bezieht man die Mitgliedstaaten in die Betrachtung mit ein, so ist die EU der größte Geber von Entwicklungspolitik. Fast 60% der globalen Entwicklungszusammenarbeit kommt aus Europa, wobei der Schwerpunkt auf den AKP-Staaten, also mit Masse den ehemaligen Kolonien, liegt. Dabei soll durch wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit ein verantwortungsvolles staatliches Handeln (good governance) gefördert werden und durch Verbesserung der Infrastruktur die Voraussetzung für Wirtschaftswachstum und damit Erhöhung des Pro-Kopf-Einkommens erreicht werden.
Bereits 1957 wurde durch die Gründerstaaten der EWG eine Assoziierungspolitik beschlossen, die die Wirtschaftsbeziehungen der Mitgliedstaaten mit ihren (ehemaligen) Kolonien von der Zollunion unberücksichtigt ließ. Nach der Unabhängigkeit vieler dieser Länder wurde mit den beiden Abkommen von Yaoundé 1964 und 1969 ein neuer Rahmen geschaffen. Diese Assoziierungsabkommen legten die wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit 18 afrikanischen Staaten vertraglich fest.
Nach dem Beitritt Großbritanniens 1973 wurden die Beziehungen zu den Ländern des Commonwealth ausgedehnt, darunter sechs karibische und drei pazifische Inselstaaten. Aufgrund der Anfang der siebziger Jahre geführten Debatte über die anhaltende Unterentwicklung der Dritten Welt (Modernisierungs- vs. Dependenz-Theorie) forderten die betroffenen Länder Garantiepreise für ihre Rohstoffe und mehr finanzielle Unterstützung von den Industrieländern. Die europäische Antwort darauf folgte 1975 mit den Lomé-Abkommen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Kritik an der Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit und führt in die Relevanz der Untersuchung des Europäischen Entwicklungsfonds ein.
2. Entwicklungspolitische Kriterien und Instrumente: Dieses Kapitel stellt die verwendeten Messinstrumente – Human Development Index und Bertelsmann Transformation Index – vor und erläutert ihre Eignung für die Evaluierung des EEF.
3. Inhalte und Zielsetzung europäischer Entwicklungspolitik: Hier werden die Grundlagen, Ziele und historischen Entwicklungen der EU-Entwicklungspolitik sowie die spezifische Rolle des Europäischen Entwicklungsfonds dargelegt.
4. Fallbeispiel Sambia: Das Kapitel analysiert die Länderdaten Sambias und bewertet die bisherigen Erfolge des EEF hinsichtlich Armutsbekämpfung und Infrastrukturausbau.
5. Fallbeispiel Uganda: Analog zum vorherigen Kapitel werden hier die Gegebenheiten in Uganda untersucht und die Auswirkungen der EU-Förderung auf die dortige wirtschaftliche und soziale Lage analysiert.
6. Vergleichende Analyse: Dieser Teil fasst die Ergebnisse beider Fallbeispiele zusammen und diskutiert die sozio-ökonomischen Trends im Kontext der EU-Entwicklungspolitik.
7. Untersuchung des Europäischen Entwicklungsfonds: Eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Fachliteratur, die die Effektivität und Grundkonzepte des EEF hinterfragt.
8. Fazit: Das Fazit resümiert die Effektivität des EEF und diskutiert die Notwendigkeit einer stärkeren Koordinierung sowie eines Mentalitätswandels für zukünftige Erfolge.
Europäischer Entwicklungsfonds, Entwicklungszusammenarbeit, Armutsreduzierung, Infrastruktur, Sambia, Uganda, Human Development Index, Bertelsmann Transformation Index, Cotonou-Abkommen, Good Governance, Budgethilfe, Entwicklungspolitik, Sub-Sahara-Afrika, Handelsliberalisierung, Koordinationsdefizit.
Die Arbeit analysiert die Effektivität des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) als zentrales Instrument der EU zur Förderung von Armutsreduzierung und Infrastrukturausbau in Entwicklungsländern.
Als Fallbeispiele werden Sambia und Uganda herangezogen, da diese Staaten aufgrund ihrer sozio-ökonomischen Voraussetzungen eine fundierte Analyse des EEF ermöglichen.
Das Ziel ist zu prüfen, ob der EEF seinen gesetzten Zielen gerecht wird und welche Schwächen in der aktuellen Ausgestaltung der europäischen Entwicklungspolitik bestehen.
Es werden der Human Development Index (HDI), der Bertelsmann Transformation Index (BTI) sowie offizielle Evaluierungsberichte der Europäischen Kommission genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Instrumente, die historische Entwicklung der EU-Politik, detaillierte Fallstudien zu Sambia und Uganda sowie eine kritische Untersuchung der Fachliteratur.
Zentrale Begriffe sind Entwicklungszusammenarbeit, Good Governance, Budgethilfe, Handelsliberalisierung und der Fokus auf regionale Gegebenheiten in der Sub-Sahara-Region.
Diese Dokumente dienen als primäre Evaluierungsgrundlage, um zu belegen, ob die in den Abkommen vereinbarten Ziele in den Partnerländern tatsächlich umgesetzt wurden.
Da es sich bei den untersuchten Staaten um Binnenstaaten handelt, ist eine funktionierende Transportinfrastruktur essenziell für den Warenfluss und somit ein entscheidender Faktor für das Wirtschaftswachstum.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

