Examensarbeit, 2010
79 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung historischer Orte, speziell des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen, als außerschulische Lernorte und untersucht den Wert von Gedenkstättenbesuchen für die historisch-politische Bildung. Die Arbeit strebt danach, einen theoretischen Rahmen für das außerschulische Lernen an historischen Lernorten zu schaffen und die Besonderheiten der Gedenkstättenpädagogik hervorzuheben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit erläutert. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen des außerschulischen Lernens, insbesondere im Kontext historischer Lernorte und Gedenkstätten, dargelegt. Dabei werden zentrale Begriffe definiert, die methodischen Schritte des außerschulischen Lernens beschrieben und die Notwendigkeit sowie das Potential dieser Form der Bildung beleuchtet.
Im weiteren Verlauf wird die Gedenkstätte Sachsenhausen als außerschulischer Lernort in den Fokus gerückt. Hier wird die Geschichte des Konzentrationslagers dargestellt und die pädagogische Arbeit der Gedenkstätte, einschließlich ihrer Angebote, Arbeitsmittel und durchgeführten Projekte, umfassend beleuchtet.
Außerschulisches Lernen, historischer Lernort, Gedenkstätte, Gedenkstättenpädagogik, KZ Sachsenhausen, Geschichtsvermittlung, politische Bildung, Erinnerungskultur, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Holocaust, Nationalsozialismus, Projektarbeit, Museumspädagogik.
Als historischer Ort ermöglicht er eine unmittelbare Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, die über die Möglichkeiten des Schulunterrichts hinausgeht.
Ziele sind die historisch-politische Bildung, die Förderung der Erinnerungskultur und die „Erziehung nach Auschwitz“, um ein Bewusstsein für Menschenrechte zu schaffen.
Das Angebot umfasst Überblicksführungen, mehrtägige Projekte, Workcamps sowie spezielle Angebote für Schüler ab der 6. Klasse.
Schüler arbeiten aktiv mit Quellen und Relikten vor Ort, um sich eigenständig historisches Wissen zu erschließen, anstatt nur passiv Informationen aufzunehmen.
Die Arbeit empfiehlt einen methodischen Dreischritt: eine gründliche inhaltliche Vorbereitung, die Durchführung vor Ort und eine intensive Nachbereitung im Unterricht.
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