Bachelorarbeit, 2020
63 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit und Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Reflexion ethischer und datenschutzrechtlicher Aspekte
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Kundenorientierung
2.2 Agilität
3 Kundenorientierung in Unternehmen
3.1 Agilität im Zeitgeist
3.1.1 Unterscheidung agile / traditionell strukturierte Unternehmen
3.1.2 Agilität als Wegbereiter der Kundenorientierung
3.2 Kundenorientierte Organisationstrukturen
3.2.1 Einfluss auf bestehende Unternehmensstrukturen
3.2.2 Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter
4 Kommunikation in Unternehmen
4.1 Einsatz von digitalen Kommunikationstools im Unternehmen
4.2 Zusammenarbeit in Teams
5 Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
5.1 Iterative Prozesslandschaften
5.2 Kunden- und Serviceorientierung als Treiber im Unternehmen
6 Empirische Untersuchung mittels leitfadengestützter Experteninterviews
6.1 Untersuchungsmethode
6.1.1 Aufbau Interviewleitfaden
6.1.2 Definition Experte
6.1.3 Expertenwahl
6.1.4 Durchführung des Interviews
6.2 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
6.2.1 Kat. 1: Allgemeine Fragen
6.2.2 Kat. 2: Agilität und Kundenorientierung in Unternehmen
6.2.3 Kat. 3: Digitale Kommunikation und der Einsatz von digitalen Tools
6.2.4 Kat. 4: Einfluss von Kundenorientierung und Agilität auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
7 Conclusio
7.1 Zusammenfassung
7.2 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie Agilität und Kundenorientierung in einem von digitalem Wandel geprägten Umfeld die Organisationsstrukturen und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beeinflussen. Dabei wird insbesondere analysiert, welche Rolle digitale Kommunikationstools für die Effizienz und Zusammenarbeit in Teams spielen.
3.1.1 Unterscheidung agile / traditionell strukturierte Unternehmen
Traditionelle, in erster Linie auf Stabilität ausgerichtete Organisationen sind statisch, in Silos ausgerichtet und durch hierarchische Strukturen gekennzeichnet. Ziele und Entscheidungen werden von den mächtigsten Leistungsorganen, der Hierarchie entsprechend, im Top-down-Prinzip an die Mitarbeiter abgeleitet, wobei sich deren Strukturen aufgrund langer Entscheidungswege durch Starrheit und Behäbigkeit auszeichnen.
Die agile Organisation, die einerseits ebenso auf Stabilität, andererseits aber auch auf Dynamik ausgelegt ist, prägt sich durch ein Netzwerk von Teams innerhalb einer menschenzentrierten Unternehmenskultur. Eingesetzte Technologien ermöglichen schnelle Lern- und Entscheidungszyklen, um für alle Beteiligten einen Mehrwert zu erzeugen. Die daraus resultierende Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit erzeugt entscheidende Wettbewerbsvorteile unter volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Bedingungen (McKinsey & Company, 2018, S. 2).
Agile Organisationen sind gekennzeichnet durch selbstorganisierende Teams, welche den Unternehmenskunden kontinuierlich einen Mehrwert erbringen wollen. Der Austausch mit den Kunden passiert in einer iterativen Art und Weise mit kontinuierlicher Interaktion und ermöglicht es Unternehmen auf Kundenbedürfnisse einzugehen und auf diese annähernd in Echtzeit zu reagieren. Verschiedene agile Methoden ermöglichen es den unterschiedlichen Teams, an komplexen Herausforderungen zeitgleich und koordiniert zusammenarbeiten (Denning, 2016).
1 Einleitung: Dieses Kapitel legt die Ausgangslage, das Forschungsziel und die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2 Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Begriffe "Kundenorientierung" und "Agilität" theoretisch abgegrenzt und für die Arbeit spezifiziert.
3 Kundenorientierung in Unternehmen: Das Kapitel analysiert den Einfluss von Agilität auf bestehende Organisationsstrukturen und Anforderungen an das Personal.
4 Kommunikation in Unternehmen: Dieser Abschnitt beleuchtet digitale Kommunikationstools und deren Bedeutung für die Teamzusammenarbeit.
5 Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen: Fokus liegt auf iterativen Prozessen sowie Kunden- und Serviceorientierung als Wettbewerbstreiber.
6 Empirische Untersuchung mittels leitfadengestützter Experteninterviews: Vorstellung der Untersuchungsmethode und Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Experteninterviews.
7 Conclusio: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfragen und Fazit.
Agilität, Kundenorientierung, digitale Kommunikation, Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, agile Methoden, Scrum, Design Thinking, Führung, Teamarbeit, KMU, Dienstleistungssektor, VUCA.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch agile Organisationsstrukturen und konsequente Kundenorientierung im digitalen Wandel erfolgreich bleiben und sich vom Mitbewerb differenzieren können.
Die Schwerpunkte liegen auf Agilität im Unternehmenseinsatz, der Bedeutung von Kundenorientierung, dem Wandel von Organisationsstrukturen und der Rolle digitaler Kommunikationstools.
Das Ziel ist es, den Einfluss der Digitalisierung auf Organisationsstrukturen zu definieren und den resultierenden Wettbewerbsvorteil durch Kundenorientierung aufzudecken.
Die Arbeit basiert auf einer logisch-deduktiven Literaturrecherche und einer empirischen Untersuchung in Form von qualitativen, leitfadengestützten Experteninterviews, die nach der Methode von Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, die Analyse der Kundenorientierung, die Rolle der digitalen Kommunikation und die Untersuchung der Wettbewerbsfähigkeit durch iterative Prozesse.
Wesentliche Begriffe sind Agilität, Kundenorientierung, digitale Kommunikation, Wettbewerbsfähigkeit und Organisationsentwicklung.
Traditionelle Organisationen sind statisch, silobasiert und hierarchisch (Top-down), während agile Organisationen auf einem dynamischen Netzwerk von Teams und einer menschenzentrierten Unternehmenskultur basieren.
Der Autor betont, dass die Wettbewerbsfähigkeit in der digitalen Welt essenziell ist und sich langfristig nur Organisationen durchsetzen, die anpassungsfähig sind und Kundenorientierung in ihrer Kultur fest verankern.
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