Bachelorarbeit, 2010
38 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Kontrollsysteme
2.1 Definitionen
2.2 Kontrollarten
2.2.1 Kostenkontrolle
2.2.2 Erlöskontrolle
2.2.3 Kontrolle von Deckungsbeiträgen
2.3 Grundlagen von Kontrollrechnungen
2.4 Analysemethoden
2.4.1 Differenzierte Methode
2.4.2 Alternative Methode
2.4.3 Kumulative Methode
2.4.4 Symmetrische und proportionale Methode
3. Kontrolle von Deckungsbeiträgen im System der Deckungsbeitragsrechnung
3.1 Deckungsbeitragsrechnung
3.1.1 Einstufige Deckungsbeitragsrechnung
3.1.2 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
3.2 Kontrolle von Deckungsbeitragsabweichungen
3.2.1 Grundlagen
3.2.2 Stückdeckungsbeitragsabweichung
3.2.3 Deckungsbeitrags-Absatzmengenabweichung
3.2.4 Marketingbedingte Deckungsbeitragsabweichung
4. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der systematischen Analyse und Kontrolle von Deckungsbeitragsabweichungen. Ziel ist es, die Grundlagen der Deckungsbeitragsrechnung darzulegen und verschiedene Analysemethoden zu evaluieren, um Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Werten präzise zu identifizieren und den Verantwortlichen in Unternehmen als fundiertes Führungsinstrument zur Verfügung zu stellen.
3.2.1. Grundlagen
In Kapitel 3.1. wurde gezeigt, in welchem Anwendungsgebiet DB für Unternehmen eine wichtige Größe sein können. Es sollte hierbei nicht nur das Augenmerk auf die Planung der DB gerichtet sein, sondern auch Kontrollen der DB durchgeführt werden.
Eine Anforderung an das Marketing-Controlling ist, dass es Informationen über die Effektivität von Marketing-Instrumenten generiert. Hierzu ist es notwendig auch die Kosten der Marketing-Instrumente im Vergleich zum damit erzielten Umsatz mit einzubeziehen, weshalb es erforderlich ist, DB zu analysieren. Hierzu werden die endogen beeinflussbaren Bestandteile der Gesamtabweichung in ursachenorientierte Teilabweichungen gespalten. Diese informieren über den Einfluss der einzelnen Einflussgrößen auf die Gesamtabweichung.
Bei der Ermittlung von DB-Abweichungen ist mittels Erfolgskontrolle über einen Ist-Soll-Vergleich die Gesamtabweichung des Periodenerfolgs zu bestimmen.
1. Einführung: Darstellung der Bedeutung der Deckungsbeitragsrechnung als Führungsinstrument und Aufzeigen der Diskrepanz zwischen theoretischer Entwicklung und praktischer Anwendung.
2. Kontrollsysteme: Definition von Kontrollbegriffen sowie detaillierte Untersuchung von Kosten- und Erlöskontrolle und der spezifischen Kontrolle von Deckungsbeiträgen.
3. Kontrolle von Deckungsbeiträgen im System der Deckungsbeitragsrechnung: Praktische Anwendung der Deckungsbeitragsrechnung (einstufig und mehrstufig) sowie vertiefende Analyse der Abweichungsursachen bei Stückdeckungsbeiträgen, Absatzmengen und Marketingeinflüssen.
4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Analysemethoden und Empfehlung für die unternehmerische Praxis zur effektiven Erfolgskontrolle.
Deckungsbeitragsrechnung, Abweichungsanalyse, Controlling, Erfolgskontrolle, Stückdeckungsbeitrag, Absatzmengenabweichung, Marketing-Controlling, Kostenkontrolle, Erlöskontrolle, Betriebsergebnis, Marketing-Instrumente, Marktanteil, Fixkostendeckung, Soll-Ist-Vergleich, betriebliches Rechnungswesen.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen Deckungsbeitragsabweichungen effektiv kontrollieren und analysieren können, um die Erfolgsstruktur transparent zu machen.
Die zentralen Felder sind die Methoden der Abweichungsanalyse, die einstufige und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung sowie die marketingbedingte Abweichungsanalyse.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines praxisnahen Überblicks über Analysemethoden, um Ursachen für Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Werten bei Deckungsbeiträgen präzise zu identifizieren.
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener theoretischer Ansätze zur Abweichungsrechnung, unterstützt durch mathematische Formeln und Schemata.
Im Hauptteil werden zunächst Kontrollsysteme und Analysemethoden erörtert, gefolgt von der Anwendung dieser Methoden auf die Deckungsbeitragsrechnung und der detaillierten Zerlegung von Abweichungen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Deckungsbeitragsrechnung, Abweichungsanalyse, Controlling und Erfolgskontrolle.
Diese Unterscheidung ist notwendig, da nur endogene Faktoren aktiv durch das Unternehmen beeinflussbar sind, während exogene Faktoren wie Marktveränderungen außerhalb des direkten Steuerungsbereichs liegen.
Die differenzierte Methode gilt in der Arbeit als theoretisch sauberster Ansatz, da sie die Kriterien der Vollständigkeit und Willkürfreiheit erfüllt, während andere Methoden die Sekundärabweichungen teilweise problematisch verrechnen.
Während die einstufige Rechnung den Gesamterfolg ermittelt, ermöglicht die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung eine differenzierte Aufspaltung des Fixkostenblocks auf verschiedene Bezugsobjekte wie Produkte oder Bereiche.
Ein Rückgang der Absatzmenge bei Produkten mit negativem Deckungsbeitrag ist für das Unternehmen positiv, da diese Produkte den Gewinn schmälern und ihre Eliminierung somit zur Ergebnisverbesserung beiträgt.
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