Magisterarbeit, 2009
91 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
1.1 Bedeutungsanstieg von Kommunikation
1.2 Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen
1.3 Forschungsleitende Fragestellung
2 Theoretisch-wissenschaftlicher Kontext
2.1 Definitionen und Grundlagen
2.1.1 Public Relations als Management von Kommunikation
2.1.2 Public Relations als Synonym von Unternehmenskommunikation?
2.2 Erfolgskontrolle von Unternehmenskommunikation
2.2.1 Dimensionen der Erfolgskontrolle
2.2.2 Ebenen der Erfolgskontrolle
2.3 Kennzahlen für die Medienarbeit
2.4 Verortung der Fragestellung
3 Valet Parking & More – Unternehmen und Kommunikationssituation
3.1 Beschreibung des Unternehmens
3.2 Valet Parking & More als mittelständisches Unternehmen
3.2.1 Definition mittelständischer Unternehmen
3.2.2 Kommunikation mittelständischer Unternehmen
3.3 Kommunikation bei Valet Parking & More
3.4 Fallbeispiel Kommunikationskampagne
3.4.1 Situationsanalyse
3.4.2 Von der Planung zur Realisation
3.4.3 Erfolgskontrolle
4 Medienresonanzanalyse
4.1 Zielsetzung
4.2 Operationalisierung
4.2.1 Hypothesen- und Fragenkatalog
4.2.2 Untersuchungsmaterial und -zeitraum
4.2.3 Formale und inhaltliche Kategorien
4.3 Darstellung der Ergebnisse
4.3.1 Initiativquotient
4.3.2 Resonanzverlauf
4.3.3 Verteilung nach Medienform & Durchdringungsgrad
4.3.4 Themenportfolio
4.3.5 Übernahme-Quotient
4.4 Interpretation der Ergebnisse
4.4.1 Beurteilung der Hypothesen
4.4.2 Kritische Einordnung der Analyse
4.4.3 Handlungsempfehlungen für Valet Parking & More
4.5 Einzelphänomene auf der Outcome-Ebene
5 Von der Medienresonanzanalyse zum Kommunikations-Controlling
5.1 Ausgangspunkt
5.2 Begriffsbestimmung Kommunikations-Controlling
5.3 Auswirkungen auf Valet Parking & More
5.4 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Effektivität von Public Relations in mittelständischen Unternehmen anhand eines praktischen Fallbeispiels. Ziel ist es, eine systematische Medienresonanzanalyse (MERA) als Instrument für ein operatives Kommunikations-Controlling zu etablieren und damit die Messbarkeit kommunikativer Leistungen im Mittelstand zu verbessern, um eine fundierte Legitimation von PR-Maßnahmen gegenüber der Geschäftsführung zu ermöglichen.
3.1 Beschreibung des Unternehmens
Valet Parking & More (VPM) ist nationaler Dienstleister für Parkierservice, Chauffeurservice und Limousinenservice mit Firmensitz in Berlin. Im Dezember 1998 wurde das Unternehmen als GbR von Nicolas Ruland, Björn Kötter und Max Mayer-Abich gegründet. Die Umfirmierung in Valet Parking & More GmbH fand 2002 statt. Seit 2004 ist Nicolas Ruland alleiniger Geschäftsführer.
Benannt wurde die Firma nach ihrem vorläufigen Kerngeschäft – dem Valet Parking. Der Zusatz im Firmennamen ‚& More’ sollte Freiraum für weitere Leistungen im Automobilservice lassen. Valet Parking bezeichnet einen Service, bei dem das Fahrzeug an den Dienstleister übergeben und von diesem geparkt wird. Die Idee kommt ursprünglich aus Amerika und ist dort als fester Service von Restaurants, Flughäfen oder Veranstaltungen bereits langjährig etabliert. Ein kontinuierliches Ziel von VPM ist es, die Dienstleistung auch in Deutschland ‚salonfähig’ zu machen.
In den Jahren seines Bestehens hat VPM sein Leistungsspektrum kontinuierlich ausgebaut. Einen enormen Stellenwert besetzt mittlerweile der klassische Limousinenservice. Diese Dienstleistung beinhaltet grundsätzlich die Bereitstellung eines Chauffeurs inkl. einer Oberklasselimousine. Zusammengefasst beinhaltet der Limousinenservice prinzipiell jeden Fahrservice, zu dem ein Chauffeur und ein Fahrzeug benötigt werden wie beispielsweise die Hochzeitslimousine, der Flughafentransfer oder die Stadtrundfahrt. Als Kernmarkt für den Limousinenservice ist Berlin definiert.
1 Einführung: Erläutert den steigenden Stellenwert strategischer Kommunikation für die Wertschöpfung in Unternehmen und die spezifischen Herausforderungen der Erfolgskontrolle im Mittelstand.
2 Theoretisch-wissenschaftlicher Kontext: Definiert zentrale Begriffe wie Public Relations und Unternehmenskommunikation und führt in die Systematik des Kommunikations-Controllings sowie die Dimensionen der Evaluation ein.
3 Valet Parking & More – Unternehmen und Kommunikationssituation: Beschreibt das Fallbeispiel Valet Parking & More sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung professioneller PR-Kampagnen in einem mittelständischen Unternehmen.
4 Medienresonanzanalyse: Detailliert das methodische Vorgehen, die Datenerhebung und die Auswertung der PR-Kampagne des Fallbeispiels sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen.
5 Von der Medienresonanzanalyse zum Kommunikations-Controlling: Diskutiert, wie die Ergebnisse der Medienresonanzanalyse in ein ganzheitliches, operatives Controlling integriert werden können, um den Wertbeitrag der Kommunikation im Unternehmen sichtbar zu machen.
Unternehmenskommunikation, Public Relations, Mittelstand, Erfolgskontrolle, Medienresonanzanalyse, MERA, Kommunikations-Controlling, Wertschöpfung, Kennzahlen, Evaluation, Pressearbeit, Limousinenservice, Strategisches Management, Output, Outcome
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Messung und Steuerung von PR-Erfolgen in mittelständischen Unternehmen am Beispiel der Valet Parking & More GmbH.
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Bedeutung von Kommunikation, der Evaluation von Pressearbeit mittels Medienresonanzanalyse und der Einbettung dieser Ergebnisse in ein operatives Kommunikations-Controlling.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein mittelständisches Unternehmen durch standardisierte Analysemethoden (MERA) Transparenz über seine Medienpräsenz erzeugen und damit die Legitimation für PR-Budgets verbessern kann.
Die Arbeit nutzt die Methode der Medienresonanzanalyse (MERA), eine standardisierte Inhaltsanalyse von Medienberichten, um sowohl quantitative als auch qualitative Erfolgsfaktoren der Pressearbeit zu evaluieren.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, die Vorstellung des Fallbeispiels Valet Parking & More, die detaillierte Durchführung der Medienresonanzanalyse sowie eine kritische Interpretation der Ergebnisse und konkrete Handlungsempfehlungen für die künftige Pressearbeit.
Unternehmenskommunikation, PR-Erfolgskontrolle, Medienresonanzanalyse, Mittelstand, Kommunikations-Controlling und Wertschöpfung sind die Kernkonzepte.
Die Arbeit stellt fest, dass im Mittelstand oft Ressourcenknappheit herrscht und die PR meist direkt in der Marketingabteilung angesiedelt ist, was eine engere Verzahnung von PR, Marketing und Vertrieb ermöglicht, aber auch die strategische Professionalisierung erschwert.
Obwohl wissenschaftlich nicht quantifizierbar, dienen diese Praxisbeobachtungen, wie etwa direkte Kundenreaktionen nach der Lektüre eines Artikels, der besseren Einordnung des PR-Erfolgs auf der Outcome-Ebene.
Sie dient als pragmatisches Instrument, um verschiedene Kommunikationsaktivitäten sowie deren Budgets sichtbar zu machen und systematisch gegenüber den Unternehmenszielen auszuweisen.
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