Bachelorarbeit, 2021
54 Seiten, Note: 1,4
EINLEITUNG
KAPITEL 1: THEORETISCHE ASPEKTE UND FORSCHUNGSMETHODE DER ARBEIT
1.1 Theoretische Aspekte
1.1.1 Fragestellung
1.1.2 Forschungsziele
1.1.2.1 Grobziel
1.1.2.2 Feinziele
1.1.3 Hypothesen
1.1.4 Forschungsstand: Zur Mehrsprachigkeit im Allgemeinen
1.1.5 Begriffserklärung
1.1.5.1 Didaktik
1.1.5.2 Mehrsprachigkeit
1.1.5.3 Lernprozess
1.1.5.4 Deutschunterricht
1.2 Forschungsmethode
1.2.1 Literatursuche
1.2.2 Klassische Literaturquellen
1.2.3 Internetquellen
1.2.4 Die empirische Feldforschung
2 KAPITEL 2: DEUTSCH ALS ZWEIT- UND FREMDSPRACHE, MEHRSPRACHIGKEIT; UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE
2.1 Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Mehrsprachigkeit
2.1.1 Muttersprache - Erstsprache
2.1.2 Zweisprachigkeit – Mehrsprachigkeit
2.1.3 Zweitsprache – Fremdsprache
2.2 Untersuchungsergebnisse
2.2.1 Umfrage bei den Lernenden
2.2.1.1 Klasse beim Anfang von Deutsch
2.2.1.2 Vorkenntnisse der Lernenden in anderen Fremdsprachen
2.2.1.3 Überblick über die Muttersprache der Lernenden
2.2.1.4 Gefühl der Lernenden bezüglich des Faches „Deutsch“
2.2.1.5 Schwierigkeiten im Hinblick auf die davor gelernten Sprachen
2.2.1.6 Der Verständnisgrad mit Französisch und Englisch im Fach „Deutsch“
2.2.1.7 Positive und negative Einflüsse der Muttersprache auf das Deutschlernen
2.2.2 Umfrage bei den Lehrern
2.2.2.1 Lehrerfahrung der Deutschlehrer
2.2.2.2 Überblick über die von den Lehrenden gesprochenen Sprachen
2.2.2.3 Einstellungen der Befragten zur Mehrsprachigkeit
2.2.2.4 Einsetzbarkeit der Unterrichtspraktiken in mehrsprachigen Klassen
2.2.2.5 Sprachveränderung im Unterricht
2.2.2.6 Zu den Lernumständen
2.2.2.7 Einstellung der Lehrenden zu den Unterrichtsmethoden
2.2.2.8 Zur Erfahrung der Lehrenden im mehrsprachigen Kontext
3 KAPITEL 3: ZU ENTSPRECHENDEN LERNPROZESSEN IN BEZUG AUF DIE MEHRSPRACHIGKEIT.
3.1 Kurzer Überblick über die wichtigsten DaF-Unterrichtsmethoden
3.2 Die Mehrsprachigkeitsdidaktik
3.2.1 Die Vorteile mehrsprachiger Kompetenz
3.2.2 Die Rolle und die Methodik zum Einsatz der L1 bzw. der einheimischen Sprachen im beninischen DaF-Unterricht
3.2.3 Die Rolle des Französischen und des Englischen für den beninischen DaF-Unterricht
3.3 Vorschläge zur Anpassung und Umsetzung der Unterrichtsmethoden in Bezug auf die Mehrsprachigkeit.
SCHLUSSFOLGERUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Deutschunterricht im Kontext der Mehrsprachigkeit in Benin, speziell am Beispiel des CEG Atchoukpa in Avrankou, didaktisch angepasst und optimiert werden kann. Das primäre Ziel ist es, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, die bereits vorhandenen sprachlichen Vorkenntnisse und Kompetenzen der Lernenden gezielt in den Lernprozess zu integrieren.
Die Grammatik-Übersetzungsmethode
Die Grammatik-Übersetzungs-Methode ist die allererste Unterrichtsmethode im DaF-Unterricht. Bei der Grammatik-Übersetzungs-Methode ist das Hauptlernziel die Kenntnis der Wörter und der Grammatikregeln der Zielsprache (Deutsch). Dieser Methode gemäß beherrscht man eine Sprache, wenn man ihre Grammatik beherrscht. Das heißt, wenn man anhand der grammatischen Regeln einen korrekten Satz bilden kann. Dabei spielt auch die Muttersprache der Lernenden eine wichtige Rolle, denn sie wird im Unterricht benutzt und vor allem, wenn die Regeln erklärt werden. Als Nachweis für die Beherrschung der Fremdsprache gilt die Übersetzung (von der Zielsprache in die Muttersprache und umgekehrt). Bei dieser Methode haben Schreiben und Lesen Vorrang vor dem Sprechen und Hören. Sprachwissen ist wichtiger als Sprachkönnen. Der Unterricht verläuft frontal und lehrerzentriert. Der Lehrer steht im Vordergrund und hat die absolute Autorität im Unterricht. Er ist der sogenannte „Alleswisser“, der alle Fehler korrigiert. Der Lernende ist passiv und hat nicht die Freiheit, einen Problembereich selbstständig zu erarbeiten.
Das Lernziel der GÜM lautet: „Wer die Grammatik beherrscht, beherrscht die fremde Sprache! (Neuner Gerhard; Hunfeld, Hans.1993)“
EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Fremdsprachenunterrichts im multilingualen Kontext Benins und Definition des Untersuchungsgegenstands.
KAPITEL 1: THEORETISCHE ASPEKTE UND FORSCHUNGSMETHODE DER ARBEIT: Detaillierte Darlegung des theoretischen Rahmens, der Forschungsfragen sowie der methodischen Vorgehensweise der empirischen Datenerhebung.
KAPITEL 2: DEUTSCH ALS ZWEIT- UND FREMDSPRACHE, MEHRSPRACHIGKEIT; UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE: Präsentation und Analyse der Umfrageergebnisse unter Schülern und Lehrern zur sprachlichen Situation und Unterrichtspraxis.
KAPITEL 3: ZU ENTSPRECHENDEN LERNPROZESSEN IN BEZUG AUF DIE MEHRSPRACHIGKEIT.: Überblick über didaktische Ansätze und praktische Vorschläge für die Integration von Mehrsprachigkeit in den DaF-Unterricht.
SCHLUSSFOLGERUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Plädoyer für die Einführung der Mehrsprachigkeitsdidaktik in die Lehrerbildung.
Mehrsprachigkeit, DaF-Unterricht, Benin, Lernprozess, Unterrichtsmethoden, Mehrsprachigkeitsdidaktik, Sprachlernerfahrung, Erstsprache, Fremdsprache, Sprachtransfer, Lernstrategien, pädagogische Anpassung, Interimsprache, Kommunikation, Lehrerausbildung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Didaktik der Mehrsprachigkeit im Fach Deutsch als Fremdsprache (DaF) im spezifischen Kontext von Benin, unter besonderer Berücksichtigung der Schule CEG Atchoukpa in Avrankou.
Zentrale Themen sind die mehrsprachige Lebensrealität der Lernenden, die Analyse gängiger DaF-Unterrichtsmethoden sowie die Entwicklung konkreter Ansätze, um den Sprachschatz der Schüler (Muttersprache, Französisch, Englisch) effektiv für den Deutscherwerb zu nutzen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer ihre Unterrichtsmethoden an den mehrsprachigen Kontext anpassen können, um den Deutschunterricht effizienter und für die Lernenden zugänglicher zu gestalten.
Der Autor nutzt sowohl eine ausführliche Literaturrecherche zu didaktischen Konzepten als auch eine empirische Feldforschung, bestehend aus Fragebögen für Schüler und Lehrer sowie Unterrichtsbeobachtungen während eines Praktikums.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten zu Sprachkenntnissen und Lehreinstellungen sowie die Ableitung didaktischer Strategien, wie zum Beispiel den gezielten Vergleich zwischen der beninischen Muttersprache und dem Deutschen.
Zu den prägenden Begriffen zählen Mehrsprachigkeit, DaF-Unterricht, Didaktik, Sprachtransfer, Lernprozesse und die spezifische Sprachsituation in Benin.
Französisch fungiert als Amtssprache und als wichtiges Hilfsmittel. Die Umfragen belegen, dass Lehrer und Schüler Französisch häufig nutzen, um grammatikalische Strukturen zu erklären oder Sprachbarrieren im Deutschunterricht zu überwinden.
Traditionelle einsprachige Methoden ignorieren oft das sprachliche Vorwissen der Schüler. Der Autor argumentiert, dass eine "Sprachenwellendidaktik" oder die bewusste Einbeziehung vorhandener Sprachkenntnisse den Lernprozess beschleunigen und Interferenzen minimieren kann.
Der Autor weist darauf hin, dass Ähnlichkeiten zwischen Sprachen zwar vorteilhaft sind, aber auch zu Verwirrung führen können, wenn Wörter in verschiedenen Sprachen ähnlich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben (z.B. "Dissertation").
Er empfiehlt eine gezielte Rekrutierungspolitik, bei der Fremdsprachenlehrer bevorzugt in Regionen eingesetzt werden, in denen sie die lokalen Landessprachen beherrschen, um bei Verständnisproblemen im Unterricht konstruktiv auf diese zurückgreifen zu können.
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