Fachbuch, 2010
348 Seiten
Einführende Worte
Kapitel 1
Die Bedeutung des Wortes Kind
Juristische Definitionen
• Definitionen zum Begriff Mündigkeit in der Philosophie
• Definition des Terminus Kind in der Philosophie
Kinder in Deutschland
• Kinder nach dem BGB (Deutschland)
• Gesetzliche Definitionen im europäischen Ausland
• Definition und Rechtslage in Österreich – eine Exkursion in den Bereich der Politik
• Kinder in Österreich
Kinderrechte in Österreich und die erkennbaren Defizite
Die Entwicklungsstufen im Kindesalter
Kapitel 2
Eltern in der persönlichen Verantwortung
Gesetzlich verankerte Rechte
Der Wert eines Kindes hat sich Laufe der Jahrhunderte deutlich gewandelt
• Ein geschichtlicher Rückblick
• Der finanzielle Wert eines Kindes (Menschen)
• Auf Seiten des Staates, also der Ausgabenseite stehen unter anderem
• Auf der Einnahmenseite des Staates stehen folgende Eckpunkte
• Die positive Bilanz
• Der Stellenwert Bildung
• Gerichtsurteil zum Wert eines Kindes
• Wie hoch ist der Wert eines Kindes in unserem Verständnis?
Kinder, ihre Sorgen und Probleme weltweit
Unsere Kinder in der eigenen Familie näher betrachtet
• Die idealtypische Verwandtschaft
• Was ist heute ein guter Vater?
• Der ideale Vater heute
• Wertevorstellungen zu Familie im Vergleich zum Islam
• Vertrauen – Misstrauen
Eltern in der Vorbildfunktion
• Die Vorbildfunktion der Eltern ist zwingend notwendig
• Erklärungen sind notwendig
• Mit gutem Beispiel voran – Eltern in der Vorbildfunktion
• Gefühle werden uns nicht in die Wiege gelegt
• Einstellungen werden von den Kindern übernommen
• Das LBS – Kinderbarometer
• Vorbild zu sein heißt nicht, perfekt sein zu müssen
• Die wichtige Vorbildfunktion der Eltern ist unumstritten
• Studien beweisen die Vorbildfunktion der Eltern
• Jeder Mensch hat eine Vorbildfunktion
• Kindheit ohne Zukunftsperspektiven, aber mit Computer ausgestattet
Verwandtschaft
• Verwandtschaftliche Beziehungen im Islam und ihre Bedeutung
Schulpflicht und Beschulung
• Das Schulpflichtverständnis in anderen Ländern
• Kinder mit Migrationshintergrund
• Kinderzahl
Kinderarmut
Kinderarmut in Deutschland
Die Lage der Kinder in den Industrieländern
Der Leidensweg, noch ein Kind zu sein
Gewalt – Kindesmisshandlung ist Gewalt
• Formen der Gewalt
• Was läuft falsch beim Kinderschutz?
• Statistische Erhebungen aus den USA
• Mehr Verantwortung für Kinder und erschreckende Zahlen
• Folgen bei nicht reflektierten Handlungsweisen
• Probleme von Pflegefamilien
• Die Orientierungsphase
• Die Aktionsphase
• Die Regressionsphase
Die 4 Formen der Kindesmisshandlung – in Stichworten
• Die körperliche Misshandlung
• Die seelische Misshandlung
• Die Vernachlässigung
• Der sexuelle Missbrauch
Stichworte zu den einzelnen Misshandlungsformen
• Die einzelnen Misshandlungsformen beschrieben und dargestellt
• Eine aktuelle statistische Erhebung zur katholischen Kirche
• Die Abgrenzung von Erziehungsmitteln und der Misshandlung
Den Fokus auf Gewalt und die Formen der Kindesmisshandlung gerichtet
• Wie umfangreich ist Gewalt
• Exkurs: Eine Untersuchung von Dr. Garbarino in Amerika zu den Ursachen der Entstehung von Gewalt
• Das Attachment – Problem
• Die Depression
• Die Verlassenheit vom Vater
• Die Verlassenheit von der Mutter
Warum sind Kinder violent?
Wie reagieren Kinder auf Missbrauch und Vernachlässigung?
Rechtliche Fragen in Deutschland
• Widersprüchlichkeiten in der Gesetzgebung
• Die gespaltene Haltung des Staates
• Die begrenzten Möglichkeiten des Jugendamtes – des sozialen Dienstes
• Spezifische Leistungen des Jugendamtes
Meldepflicht von Kindesmisshandlungen
Die Situation dazu vergleichsweise im Ausland
Die Problematik in Österreich
Die Problematik in Deutschland
• Polizeilich erfasste Fälle
• Kriminalstatistiken zu den erfassten Fällen
• Die Rechtslage und die Einbeziehung des Dunkelfeldes
Kindesmisshandlung als Kriminalität
• Statistische Erhebungen aus Deutschland
• Statistische Daten aus den USA
• Die Sonderstellung des sexuellen Missbrauchs bei Kindern
• Gründe für eine Schuldunfähigkeit und Strafmilderung
• Gründe für eine Schuldunfähigkeit oder eine Straffreiheit
• Exkurs Fokus – Online: „Mutige Kinder sind am Wirksamsten gegen Missbrauch geschützt“
Kindesmisshandlung als sozialpädagogisches Problem
• Akute Verletzungen bei Kindern
• Chronische Verletzungen und dauerhafte Schädigungen
• Mögliche Wege in der Therapie
• Verzeihen und vergeben
• Traumatherapie
• Weitere, spezifische Therapien
Prävention auf breiter Front
• Grundlegende, vorbeugende Maßnahmen
• Früherkennung macht frühes Einschreiten möglich
• Die Familie im sozialen Netz
• Wiederholungen verhindern
Mögliche Spätfolgen einer Kindesmisshandlung
• Psychische Folgen bei Vernachlässigung
• Psychische Folgen bei körperlicher Misshandlung
• Psychische Folgen bei sexuellem Missbrauch
Was kann dagegen getan werden?
• Die Opferbezogene Prävention
• Die Täterbezogene Prävention
• Die Aktivierung des sozialen Umfeldes
• Wie könnte die Hilfe konkret aussehen?
Die Spannung zwischen Eltern und Kindern
• Streit – und Konfliktthemen zwischen Eltern und Kindern
• Ein Blick in das europäische Ausland
• Der 22.07.1986 in Großbritannien
• Die natürliche Liebe zum Kind
Mutterliebe als alltäglicher Anspruch der Gesellschaft
• Die Anthropologische Sichtweise der Mutter – Kind – Beziehung
• Die psychologische Sichtweise
• Die soziologische Sichtweise
• Meine Liebe zu meinem Kind
Verantwortung im Blick auf Kindesmisshandlung – Fragebogen
Auswertungen des Fragebogens nach einer Umfrage
• Meine Positionierung in dieser schwierigen Fragestellung und Problematik
• Wo stehe ich mit meinen Verhaltensweisen?
• Gehöre ich zur schweigenden Mehrheit und warte auf die Aktivitäten anderer, beziehungsweise der Institutionen?
• Handle ich wenn ich den Handlungsbedarf erkenne?
• Schaue ich einfach nur weg, weil ich feige zu bin selbst etwas zu tun?
Kapitel 3
Kinder und ihre Freizeit
Kinder und ihre Eigenverantwortung
• Abgeschobene Kinder – von den Familien ungeliebt
Hospitalismus
• Definition von Hospitalismus
• Hospitalismus und die möglichen Ursachen
• Das Deprivationssyndrom
• Stadien der Hospitalismusforschung
• Mögliche Folgen des Hospitalismus
• Individuelle Symptome und Beschwerden des Hospitalismus
• Die Depressionen
• Exkurs: Depressionen und Ursachen im Kindes – und Jugendalter
• Die Ursachen einer Depression
• Genetische Ursachen
• Die Behandlungsmöglichkeiten
• Klassifizierung und Folgen des Hospitalismus
• Die Symptome des psychischen Hospitalismus
• Der psychische Hospitalismus
• Mögliche Ursachen des psychischen Hospitalismus
• Die Folgen des psychischen Hospitalismus
Arbeiten mit Kindern – Sinn und Ziel
• Kompetenz und Qualifikation für junge Menschen
• Ein Leben im Brennpunkt braucht zwingend Perspektiven
• Die Hilfe muss deshalb unbedingt mehrdimensional ansetzen
• Hilfen für die Kinder und ihre Familien sind notwendig
Jugendarbeit
• Wo liegen die Ziele der Jugendarbeit?
• Pädagogische Zielsetzungen
• Die allgemeine Struktur der Jugendarbeit
• Die Merkmale in der Struktur der Jugendarbeit
• Zur Geschichte der Jugendarbeit
• Das Ehrenamt
Sportgruppen
• Sportgruppen als exemplarisches Beispiel – warum engagiere ich mich?
Pfadfinder
• Die kirchliche Kinder – und Jugendarbeit
• Die kirchliche Jugendarbeit
• Jugendarbeit in der römisch – katholischen Kirche
• Die evangelische Jugend
• Jugendarbeit entsteht…
• Die Ziele kirchlicher Jugendarbeit
• Jugendarbeit der Freikirchen
Egoismus der Kinder
• Egoismus im weiteren Sinn
• Egoismus im engeren Sinn
• Der positive Egoismus
• Der negative Egoismus
• Der christliche Blickwinkel zum Egoismus
• Der ethische Egoismus
• Egoismus bei dem/n Kind/ern
• Gier, Egoismus und Maßlosigkeit
• Ältere Menschen schimpfen schon immer
• Unterschiede trotz globaler Jugendkultur
Suizid bei Kindern
• Kinder und Jugendliche im Blick auf das Selbstmordrisiko
• Mögliche, mitverantwortliche Missstände beim Suizid
• Ursachen für den Selbstmord bei Jugendlichen
• Suizid im weltweiten Vergleich (auch statistische Erhebungen)
• Suizid und Schule
• Den Leistungsdruck mindern?
Vorurteile dem Suizidgefährdetem gegenüber
• Wer redet macht es nicht
• Keine schlafende Hunde wecken
• Die Neigung ist vererbbar
• Wer daran denkt, ist nicht normal
• Wer einen Suizidversuch überlebt, der macht das nie wieder
• Nur Feiglinge bringen sich um
Freunde
• Menschen mit dem höchsten Suizidrisiko
• Weitere Risikogruppen
• Depressionen im Kindes – und Jugendalter
• Depressionen bei einem Kleinkind
• Depressionen bei einem Vorschulkind
• Depressionen bei einem Schulkind
• Depressionen bei einem Jugendlichen
• Suizidalität im Jugendalter
• Häufige Ursachen für einen Suizid
• Ein kennzeichnendes Hauptmerkmal
• Hilfestellungen für verzweifelte Kinder
• Wie verhalte ich mich dem Betroffenen gegenüber?
• Was geht in einem Menschen mit Suizidgedanken vor sich?
• Das zerbrochene Weltbild
• Der gestörte Dialog
• Was können die Familie, die Freunde oder auch das Umfeld konkret tun?
• Wichtige Signale bei einem Suizidgefährdetem Menschen
• Traurige Zahlen
• Suizid weltweit
• Die unterschiedlichen Formen des Suizids
Der Suizid in Österreich
Der Suizid in der Schweiz
• Statistische Ergebnisse zu den Suizidformen in der Schweiz
Die mögliche Risikofaktoren
• Als Auslöser für einen Suizid werden eingestuft…
• Verantwortung
• Gefährdung durch die Medien
• Warum begehen Kinder Selbstmord?
• Missstände die zu diesem Tun führen könnten sein
• Schulversagen
• Schulangst
Schule kann krank machen
Englisch schon im Kindergarten?
Schulpsychologen sind selten
Die Angst vor dem Schulversagen
Verantwortung im Blick auf den Suizid zusammengefasst
• Verantwortung an einem Beispiel: Artem braucht unsere Hilfe
Kapitel 4
Blindes Vertrauen
Anvertrauen, nicht ausgeliefert sein
• Sich anvertrauen
• Die Sicherheit und Geborgenheit einer Hand
• Liebe und Geborgenheit
• Zuhören und sich Zeit nehmen
• Klarheit, Übersicht und Regelmäßigkeit
• Die Familie, die starke Säule im Leben eines Kindes
• Halt geben und dabei Grenzen setzen
• Geduld, Gelassenheit und langer Atem
Vertrauen statt hauen
• Kinder wollen Eltern vertrauen können
Sprechen statt brechen
Die Liebesgeschichte zwischen Eltern und ihren Kindern
• Kinder brauchen Liebe
• Verwöhnen sollte nicht mit Liebe verwechselt werden
• Eltern sollten sich auch um ihre Beziehung als Paar kümmern
• Berechenbarkeit und Geradlinigkeit
Geborgenheit
• Geborgenheit, ein erstrebenwertes Gefühl?
• Was macht Geborgenheit so wichtig?
• Spielt Geborgenheit in unserem Erwachsenenleben eine Rolle?
• Wie können sich Menschen gegenseitig das Gefühl von Geborgenheit vermitteln?
• Geborgenheit und die unterschiedlichen Wege zur Vermittlung dieses Gefühls
Die Grundbedürfnisse eines Menschen
Das Urvertrauen
Kapitel 5
Kinder in den Religionen
• Die Dankbarkeit des Kindes im Islam gegenüber Eltern
• Wie sieht eine islamische Erziehung aus?
• Die religiöse Erziehung
• Die Vorbereitung auf das Leben als Mann oder Frau
• Der Umgang mit älteren Menschen, Familienmitglieder und Eltern
• Was sagt der Koran dazu
• Stellenwert und Selbstverständnis der muslimischen Familie
• Das Verhältnis von Eltern und Kinder
• Die Wertehierarchie im Wertevergleich
• Kinder im Christentum
• Kinder in der antiken Gesellschaft
• Kinder im Judentum
• Kinder in der Bibel
• Jesus und die Kinder
Exegetische Blitzlichter und religionspädagogische Konkretionen
Aspekte der religionspädagogischen Konkretionen
• Das Daseinsinteresse
• Die Daseinsgewissheit
• Die Daseinsgestaltung
Fazit und der eigene Standpunkt
• Stehen wir als Eltern tatsächlich auf/an der Seite unserer Kinder?
• Welche Verantwortung tragen Verwandte für die jungen und jüngeren Familienmitglieder?
• Wie verhält sich das Umfeld im Blick auf unsere Kinder?
• Wie reagiert und verhält sich die Gesellschaft gegenüber unseren jungen Mitbürgern?
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Problematik von Kindesmisshandlung, Suizid und der Jugendarbeit auseinander, eingebettet in eine ethische und christliche Verantwortungsperspektive. Ziel ist es, die Ursachen für Gewalt und Vernachlässigung an Kindern zu beleuchten, aktuelle Missstände aufzuzeigen und Anregungen zur persönlichen Auseinandersetzung sowie zu konkreten Hilfestellungen für gefährdete Kinder zu geben, um so einen Beitrag zu einem lebenswerteren Kindheitsumfeld zu leisten.
Die gespaltene Haltung des Staates
Diese Ausprägung der Gesetzgebung zieht eine gespaltene staatliche Haltung gegenüber Fällen von Gewalt in Familien nach sich. Das zeigt sich ganz besonders an dem Paradoxon, dass ein gegen den Partner gewalttätiger Ehegatte nach dem bei erwachsenen Opfern geltenden Gewaltschutzgesetz mit einem Sorgerechtsentzug, einem Wohnungsverweis und schließlich auch mit einem Freiheitsentzug zu rechnen hat; im Gegensatz dazu wird aber bei einer Kindesmisshandlung durch dieselbe Person finanzielle Unterstützung zur Linderung einer Überforderungssituation als Lösung verfolgt. Bei den staatlichen Maßnahmen gegen häusliche Gewalt werden Kinder als eigenständige Opfergruppe ausgenommen. So lässt die Bund – Länder – Arbeitsgruppe Häusliche Gewalt in ihren „Standards und Empfehlungen“ (Bund – Länder – Arbeitsgruppe Häusliche Gewalt – Berlin, August 2002 – Standards und Empfehlungen für die Aus – und Fortbildung zum Thema häusliche Gewalt, insbesondere zu Einführung und Umsetzung des neuen Gewaltschutzgesetzes) Kinder nur als indirekt betroffene Opfer gelten.
Kapitel 1: Die Bedeutung des Wortes Kind: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Kind“ aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln, insbesondere unter juristischen und philosophischen Gesichtspunkten, und beleuchtet die Rechtslage sowie Entwicklungstufen im Kindesalter.
Kapitel 2: Eltern in der persönlichen Verantwortung: Es wird die zentrale Rolle der Eltern thematisiert, wobei der Fokus auf ihrer Verantwortung, ihrer Vorbildfunktion und den gesellschaftlichen Bedingungen für eine gelungene Erziehung sowie den Formen von Gewalt gegen Kinder liegt.
Kapitel 3: Kinder und ihre Freizeit: Dieses Kapitel behandelt die Lebensumstände von Kindern, insbesondere in Bezug auf Freizeitgestaltung, Hospitalismus, Jugendarbeit und die Problematik von Egoismus und Suizidgefährdung.
Kapitel 4: Blindes Vertrauen: Der Fokus liegt auf der emotionalen Bindung zwischen Eltern und Kindern, der Bedeutung von Vertrauen und Geborgenheit sowie der Frage, wie Eltern und Kinder in schwierigen Phasen (z.B. Pubertät) zueinander finden können.
Kapitel 5: Kinder in den Religionen: Das abschließende Kapitel betrachtet die Stellung des Kindes in den Weltreligionen, insbesondere Islam und Christentum, und zieht religionspädagogische Konsequenzen für die moderne Erziehung.
Kindesmisshandlung, Jugendarbeit, Suizidprävention, Elternverantwortung, Kinderschutz, Pädagogik, Psychologie, Religion, Erziehung, Kindeswohl, Gewaltprävention, soziale Brennpunkte, Hospitalismus, Bindungstheorie, Vorbildfunktion.
Das Ziel ist es, durch eine interdisziplinäre Betrachtung (Pädagogik, Psychologie, Philosophie, Theologie) ein besseres Verständnis für die Problemlagen von Kindern zu schaffen und Eltern sowie Betreuer zu einer reflektierten Verantwortungshaltung zu motivieren.
Zentral sind die Definition von Kindheit, die elterliche Erziehungsverantwortung, die Erscheinungsformen von Kindesmisshandlung und Gewalt sowie Präventions- und Hilfsmöglichkeiten bei Suizidalität und sozialen Problemen.
Der Autor geht der Frage nach, wie es zu destruktiven Verhaltensweisen wie Kindesmisshandlung oder Suizid bei Minderjährigen kommt und wie Gesellschaft, Staat und Eltern – insbesondere durch Vorbildfunktion und verantwortungsvolles Handeln – dem entgegenwirken können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, pädagogischen und psychologischen Theorien, aktuelle Rechtslage, statistische Daten (z. B. Polizeiliche Kriminalstatistik) sowie ergänzend auf eigene Erfahrungen und Umfragen des Autors im schulischen Kontext.
Der Hauptteil analysiert die Ursachen von Gewalt, die Bedeutung von Bindung und Vertrauen, die Rolle des Jugendamtes, die psychischen Folgen von Missbrauch sowie spezifische Kontexte wie Kinderarmut und Migration.
Kritische Begriffe sind Kindesmisshandlung, Jugendhilfe, elterliche Vorbildfunktion, Suizidprävention, Kindeswohl und soziale Verantwortung.
Das Dokument beleuchtet insbesondere die notwendige, aber oft schwierige Balance zwischen Disziplin und Liebe sowie die Bedeutung der authentischen Vorbildfunktion der Eltern in einer Zeit der sozialen Belastung.
Der Autor übt konstruktive Kritik an staatlichen Institutionen (insb. Jugendämtern), die oft durch Personalmangel und bürokratische Hürden in ihrer Arbeit gehindert werden, wobei er die „Hilfe statt Strafe“-Mentalität diskutiert.
Er betont, dass Suizidgedanken und -drohungen bei Kindern und Jugendlichen immer als ernste Hilferufe verstanden und von allen Beteiligten (Familie, Schule, Freunde) zwingend als solche aufgenommen werden müssen.
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