Diplomarbeit, 2010
57 Seiten, Note: 2,00
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken der multisensorischen Markenkommunikation im Kontext eines stationären Reisebüros. Die Arbeit untersucht, wie Reisebüros durch die gezielte Ansprache verschiedener Sinne eine stärkere Markenbindung und Kundenloyalität erreichen können. Darüber hinaus werden die Herausforderungen und potenziellen Risiken dieser Strategie beleuchtet.
Die Einleitung führt in die Thematik der multisensorischen Markenkommunikation ein und erläutert die Aktualität der Problemstellung. Kapitel 2 legt die Grundlagen des Markenmanagements und definiert zentrale Begriffe wie Markenimage, Markentreue und Markenwert. Zudem werden die Besonderheiten des klassischen stationären Reisebüros beleuchtet.
Kapitel 3 analysiert die veränderten Rahmenbedingungen im Markenmanagement, die durch den Wandel des Tourismusmarktes und das veränderte Konsumentenverhalten geprägt sind. Kapitel 4 beleuchtet die Erkenntnisse der Hirnforschung, die für das Verständnis der Markenwirkung im Gehirn relevant sind. Dabei werden Konzepte wie Kortikale Entlastung, Priming-Effekt und Pilot/Autopilot-System vorgestellt.
Kapitel 5 stellt Handlungsempfehlungen für das neue stationäre Reisebüro vor, die auf den Erkenntnissen der Hirnforschung basieren. Es werden verschiedene Strategien zur gezielten Ansprache der Sinne – Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Tasten – im Kontext von Reisebüros erläutert.
Multisensorische Markenkommunikation, Reisebüro, Tourismus, Konsumentenverhalten, Hirnforschung, Markenwahrnehmung, Markenimage, Markentreue, Markenwert, sensorische Reize, Erlebniskonsum, Disintermediation, Information Overload, Hybrides Konsumverhalten, Smart Shopping, Variety Seeking.
Es ist eine Marketingstrategie, die gezielt mehrere Sinne (Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Tasten) anspricht, um ein ganzheitliches Markenerlebnis zu schaffen und die Kundenbindung zu stärken.
Stationäre Reisebüros stehen unter Druck durch das Internet. Durch multisensorische Reize können sie das „Urlaubserlebnis“ bereits im Beratungsgespräch spürbar machen – ein klarer Vorteil gegenüber reinen Online-Portalen.
Die Hirnforschung erklärt Effekte wie den „First-Brand-Choice-Effect“ oder das „Priming“. Sie zeigt, wie sensorische Reize direkt das Unterbewusstsein (den „Autopiloten“) ansprechen und Kaufentscheidungen beeinflussen.
Durch visuelle Reize (Bilder), olfaktorische Reize (Düfte wie Sonnencreme), akustische Reize (Meeresrauschen), gustatorische Reize (landestypische Snacks) und haptische Reize (hochwertige Kataloge oder Sand).
Ein Risiko ist die Überreizung des Kunden („Information Overload“). Zudem kann eine unpassende Reizkombination unglaubwürdig wirken und das Markenimage eher schädigen als stärken.
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