Examensarbeit, 2009
38 Seiten, Note: 2
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Leichtathletikvermittlung in der Schule unter den aktuellen Rahmenbedingungen des Lehrplans. Die Zielsetzung liegt darin, aufzuzeigen, warum die Ausbildung der Leichtathletik in der Schule grundlegend geändert werden sollte und wie eine individuelle Förderung und Bewertung in einem begrenzten Zeitrahmen möglich ist. Die Arbeit konzentriert sich auf das Beispiel des Hochsprungs in einer 8. Klasse.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Problem der sinkenden sportlichen Leistungsfähigkeit von Schülern thematisiert. Es werden verschiedene Ursachen, wie die Veränderung des Lebensumfeldes und die Lehrplansituation, analysiert. Das zweite Kapitel fokussiert auf das pädagogische Problem, das sich aus der Diskrepanz zwischen Lehrplan und Trainingswissenschaft ergibt.
Kapitel 3 befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Leichtathletikvermittlung. Dabei werden die Vorgaben des Lehrplans, die Leistungsstruktur und die motorische Entwicklung der Schüler betrachtet. Die Floptechnik als spezifische Disziplin des Hochsprungs wird ebenfalls analysiert. Im vierten Kapitel wird die Lerngruppe vorgestellt und deren Lernausgangslage sowie die Rahmenbedingungen der Unterrichtsreihe beschrieben.
Kapitel 5 widmet sich der Umsetzung der theoretischen Überlegungen in die Praxis. Die didaktische Begründung und die methodischen Überlegungen der Unterrichtsreihe werden erläutert, und es werden exemplarisch zwei Beispielstunden vorgestellt. Die Evaluation der Unterrichtsreihe, die Ergebnisse des Posttests, eine Möglichkeit der Bewertung und die Schülerbefragung, sind die Themen von Kapitel 6. Abschließend gibt es einen Ausblick auf die Anwendung der Erkenntnisse auf das G8-System.
Leichtathletik, Hochsprung, Lehrplan, Trainingswissenschaft, motorische Entwicklung, individuelle Förderung, Bewertung, Unterrichtsreihe, Evaluation, G8-System.
Hauptursachen sind die Veränderung des Lebensumfeldes ("Verhäuslichung"), zunehmender Medienkonsum (bis zu 30 Stunden Fernsehen pro Woche) und der steigende Leistungsdruck in der Schule durch neue Lehrpläne.
Er beschreibt den Rückzug von Kindern in die eigenen vier Wände, da natürliche Bewegungsräume wie Wälder und Wiesen durch Verstädterung und Straßenverkehr verdrängt wurden.
Im achten Jahrgang stehen für das gesamte Bewegungsfeld „Laufen, Springen, Werfen“ nur zwölf Unterrichtsstunden zur Verfügung, was theoretisch nur vier Stunden pro Bereich bedeutet.
Kritisiert wird die Praxis „Vermitteln, Üben und Bewerten in drei Stunden“, da dieser Zeitrahmen kaum Raum für echtes Training oder individuelle motorische Entwicklung lässt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Vermittlung der Floptechnik im Hochsprung in einer 8. Klasse.
Durch die G8-Reform wurde der zeitliche Rahmen gekürzt, während die Inhalte oft gleich blieben, was zu einer Verdichtung des Stoffes und weniger Zeit für individuelles Üben führt.
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