Masterarbeit, 2014
65 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Problemstellung
1.1 Wissenschaftliche Fragestellung
1.2 Forschungsziel und Nutzen
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Definitionsansätze und theoretische Grundlagen
2.1 Das zentrale Belegungsmanagement (ZBM)
2.1.1 ZBM aus der Prozessperspektive
2.1.2 ZBM als zentrales Element der Wertekette
2.2 Der Einweiser
2.2.1 Der Einweiser als Schlüsselkunde des Krankenhauses
2.3 Definition und Entstehung von Zufriedenheit
2.3.1 Einweiserzufriedenheit
2.3.2 Einweiserbindung
2.3.2.1 Zusammenhang zwischen Einweiserzufriedenheit und Einweiserbindung
2.3.2.1.1 Die Theorie der kognitiven Dissonanz
2.3.2.1.2 Die Lerntheorie
2.3.2.1.3 Die Risikotheorie
2.3.3 Einweisermarketing
3. Möglichkeiten der Einbettung des ZBMs in Managementansätze
3.1 Lean Management
3.1.1 Ursprung
3.1.2 Charakteristika
3.1.3 Ziele
3.1.4 Verbindung des Lean Managements mit dem ZBM
3.2 Kaizen
3.2.1 Ursprung
3.2.2 Charakteristika
3.2.3 Ziele
3.2.4 Verbindung des Kaizens mit dem ZBM
3.3 Lernende Organisation
3.3.1 Ursprung
3.3.2 Charakteristika
3.3.3 Ziele
3.3.4 Verbindung der lernenden Organisation mit dem ZBM
4. Analyse des Betrachtungsobjektes und des Umfeldes
4.1 Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara
4.1.1 Das Projekt „Belegungs- und Verweildauermanagement“
4.2 Umfeldanalyse hinsichtlich des ZBMs der Stadt Halle (Saale)
5. Methodisches Vorgehen
5.1 Studiendesign
5.2 Datenerhebung
5.2.1 Instrument Experteninterview
5.2.2 Teilstrukturierter Interviewleitfaden
5.3 Untersuchungspopulation und Stichprobe
5.4 Feldzugang
5.5 Datenerfassung
5.6 Methode der Datenauswertung
5.6.1 Grenzen der Arbeit
6. Datenauswertung
6.1 Kategorienentwicklung
6.2 Ergebnisdarstellung
6.3 Vorstellung möglicher Handlungsvorschläge zur Optimierung des ZBMs
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Implementierung eines zentralen Belegungsmanagements (ZBM) in Krankenhäusern auf die Zufriedenheit einweisender Ärzte des ambulanten Sektors. Ziel ist es, den Ist-Zustand und die Erfahrungen der Einweiser mit solchen Strukturen empirisch zu erfassen, um daraus Handlungsvorschläge für eine effiziente und zufriedenstellende Implementierung von ZBM-Strukturen abzuleiten.
2.1.1 ZBM aus der Prozessperspektive
Es kann konstatiert werden, dass ZBM ein enormes Potential zur Prozessoptimierung und Steigerung der Prozesssicherheit besitzt (vgl. ebd., 2009, S. 53). Unter einem Prozess werden im Allgemeinen Aufgaben verstanden, die in einer mehr oder weniger standardmäßigen vorgegebenen Abfolge zu erledigen sind und deren Bewältigung durch den Einsatz von Informationssystemen maßgeblich unterstützt wird. So kann sich jede Unternehmung als System von Prozessen begreifen, zwischen denen eine Vielzahl von Abhängigkeiten sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen bestehen (vgl. Rügg-Sturm, 2004, S. 109f). Der Prozess führt dazu oder trägt dazu bei, dass Unternehmen ihren Kunden Produkte oder Dienstleistungen anbieten können (vgl. Wilhelm, 2007, S. 1). Grundsätzlich werden, wie
1. Einleitung und Problemstellung: Das Kapitel führt in die ökonomische Relevanz des zentralen Belegungsmanagements ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Zufriedenheit einweisender Ärzte.
2. Definitionsansätze und theoretische Grundlagen: Hier werden die Kernbegriffe ZBM, Einweiser und Zufriedenheit definiert und theoretisch durch Ansätze wie das C/D-Paradigma und Theorien zur Kundenbindung fundiert.
3. Möglichkeiten der Einbettung des ZBMs in Managementansätze: Dieses Kapitel verknüpft das ZBM theoretisch mit Managementkonzepten wie Lean Management, Kaizen und der lernenden Organisation, um dessen Nutzen zu begründen.
4. Analyse des Betrachtungsobjektes und des Umfeldes: Das Kapitel beschreibt das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara sowie das Umfeld der Krankenhäuser in Halle (Saale) hinsichtlich ihrer ZBM-Implementierung.
5. Methodisches Vorgehen: Hier wird der qualitative Forschungsansatz mit leitfadengestützten Experteninterviews und der Anwendung der Grounded Theory detailliert erläutert.
6. Datenauswertung: Dieses Kapitel präsentiert die durch die Experteninterviews gewonnenen Ergebnisse, kategorisiert die Aussagen der Ärzte und formuliert Handlungsempfehlungen für die Praxis.
7. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Anforderungen an ein erfolgreiches Belegungsmanagement.
Zentrales Belegungsmanagement, ZBM, Einweiser, Einweiserzufriedenheit, Krankenhausmanagement, Prozessoptimierung, Patientenaufnahme, Kundenbindung, Einweisermarketing, Experteninterviews, Qualität, Effizienz, Versorgungsmanagement, Gesundheitswesen, ambulanter Sektor.
Die Masterthesis untersucht, wie sich die Einführung eines zentralen Belegungsmanagements in Krankenhäusern auf die Zufriedenheit von einweisenden Ärzten auswirkt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, der Prozessoptimierung im Krankenhaus sowie den Methoden zur Messung und Steigerung von Zufriedenheit und Kundenbindung.
Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Ist-Zustand der Zufriedenheit einweisender Ärzte mit bestehenden ZBM-Strukturen zu eruieren, um daraus praxisnahe Optimierungsvorschläge für das Krankenhausmanagement abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, bei dem zehn leitfadengestützte Experteninterviews mit niedergelassenen Ärzten der Stadt Halle (Saale) durchgeführt und nach der Grounded Theory ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen (ZBM, Einweiser, Zufriedenheit), die Einbettung des ZBM in Managementmodelle, eine Analyse des Zielkrankenhauses und dessen Wettbewerbsumfeldes sowie eine umfassende Datenauswertung der Interviews.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Zentrales Belegungsmanagement (ZBM), Einweiserzufriedenheit, Prozessoptimierung, Einweiserbindung und Krankenhausmanagement.
Viele Einweiser empfinden die aktuellen ZBM-Strukturen als intransparent, unflexibel und mangelhaft in der Kommunikation, wodurch sie sich in ihren Erwartungen enttäuscht fühlen und lieber traditionelle, informelle Aufnahmewege nutzen.
Die Studie zeigt, dass Einweiser die Belegungsmanager oft als rein vermittelnde Instanz wahrnehmen, der es an der notwendigen Entscheidungskompetenz fehlt, um Einweisungen direkt und verbindlich zu bestätigen, was als Defizit wahrgenommen wird.
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