Bachelorarbeit, 2010
70 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Überblick
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Forschungsleitende Frage und Annahmen
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Die Finanzkrise 2007-2010
2.1 Die Vorgeschichte - Die Subprime Krise
2.2 Die Entstehung der Finanzkrise
2.2.1 Beginn der Krise 2007
2.2.2 Das Jahr 2008
2.2.3 Entwicklungen 2009
2.2.4 Ausblick in die Zukunft
2.3 Zwischenfazit
3 Konsumverhalten
3.1 Überblick
3.2 Modelle des Käuferverhaltens
3.3 Der Mensch als Konsument
3.3.1 Psychische Determinanten
3.3.1.1 aktivierende und kognitive Prozesse
3.3.2 Umweltdeterminanten
3.4 Fazit
4 Konsumverhalten zu Zeiten der Finanzkrise
4.1 Überblick
4.2 Marketing im Wandel der Zeit
4.2.1 Entwicklung des Marketing
4.2.1.1 Das Periodisierungsmodell von Richard S. Tedlow
4.2.1.2 Von Amerika in die europäische Wirtschaftswelt
4.2.2 Der Wandel der Werte
4.2.3 Der neue Konsument
4.2.3.1 Die Trends des neuen Kunden
4.2.3.2 Neues Vertrauen, Neue Chancen
4.2.4 Fazit
5 Empirische Untersuchung von Studierenden
5.1 Einleitung
5.2 Auswertung und Darstellung
5.2.1 Ausgehverhalten: Häufigkeit des Ausgehens
5.2.1.1 Häufigkeit des Ausgehens vor Ausbruch der Krise
5.2.1.2 Häufigkeit des Ausgehens während der Krise
5.2.1.3 Vergleich von 2008 und 2009
5.2.2 Ausgehverhalten: Konsumation pro Abend
5.2.2.1 Konsumation vor Ausbruch der Krise
5.2.2.2 Konsumation während der Krise
5.2.2.3 Vergleich von 2008 und 2009
5.2.3 Urlaubsverhalten: Häufigkeit der Urlaube
5.2.3.1 Häufigkeit der Urlaube vor Ausbruch der Krise
5.2.3.2 Häufigkeit der Urlaube während der Krise
5.2.3.3 Vergleich von 2008 und 2009
5.2.4 Urlaubsverhalten: Dauer der Urlaube
5.2.4.1 Urlaubsdauer vor Ausbruch der Krise
5.2.4.2 Urlaubsdauer während der Krise
5.2.4.3 Vergleich von 2008 und 2009
5.2.5 Sparverhalten der Studenten
5.2.5.1 Sparverhalten während der Krise
5.2.5.2 Sparverhalten im Vergleich vor und während der Krise
5.3 Fazit
5.4 Erläuterung der Annahmen
5.5 Leitfaden
5.5.1 Sparverhalten
5.5.2 Ausgehverhalten
5.5.3 Urlaubsverhalten
6 Schlussbetrachtung
6.1 Fazit
6.2 Kritische Reflexion
6.3 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konsumverhalten von Studierenden während der Finanzkrise von 2007 bis 2010 zu untersuchen und zu analysieren, ob und wie die Krise ihr tatsächliches Konsumverhalten beeinflusst hat. Die forschungsleitende Frage lautet: Wie verändert sich das Konsumverhalten von Studierenden zu Zeiten der Finanzkrise?
2.2.1 Beginn der Krise 2007
Der 9. August 2007 gilt als Ausgangsdatum der Finanzkrise. An diesem Tag ereignete sich ein Verkäuferstreik an den europäischen Interbankmärkten. Dies sind jene Märkte in denen sich Banken untereinander ohne Sicherheiten kurzfristig Geld leihen. (vgl. Münchau, W., 2008, S. 21)
In den Anfängen der eigentlichen Krise tritt nun der gefürchtete Fall einer Bankenpanik ein. „Der Interbanken-Geldmarkt ist der Blutkreislauf des Finanzwesens.“ (Frey, E., 2009, S.22)
Tag täglich leihen sich Banken Summen in Billionenhöhe zu einem Zinssatz, der sich nahe am kurzfristigen Zinssatz der jeweiligen Notenbank befindet. Eine Bankenpanik ist deshalb so gefährlich, weil sie sich rasch ausbreitet und auch gesunde Institute angreifen kann. In der aktuellen Krise sind es aber nicht die Privatpersonen, die ihr Geld lieber im Schließfach der Bank lagern, als auf dem Bankkonto, sondern es sind die Banken, die ihre Kredite selbst untereinander auflösen. Sie beginnen damit ihre finanziellen Mittel zu horten, da sie sich von möglichen Liquiditätsengpässen bedroht fühlen. Dies wirkt sich nun aber auch auf andere Bereiche der Wirtschaft aus. (vgl. ebenda. S.22)
Das Abnorme an diesem Tag ist, dass der Marktzins für Tagesgeld von rund 4 % auf über 4,4 % ansteigt. Die erkennbare Knappheit des Geldes am Geldmarkt hat die Folge, dass sich die Banken gegenseitig nicht mehr vertrauen und sich auch kein Geld mehr leihen wollen. (vgl. Münchau, W., 2008, S. 21)
1 Einführung: Hinführung zur Thematik der Finanzkrise und deren Auswirkungen auf das Konsumverhalten, wobei Zielsetzung und Forschungsfrage definiert werden.
2 Die Finanzkrise 2007-2010: Analyse der Entstehung und Entwicklung der Finanzkrise, ausgehend von der US-Immobilienblase bis zu den globalen Auswirkungen bis 2010.
3 Konsumverhalten: Theoretische Abhandlung der Grundlagen des Konsumverhaltens, einschließlich psychischer und umweltbedingter Determinanten sowie verschiedener Käuferverhaltensmodelle.
4 Konsumverhalten zu Zeiten der Finanzkrise: Verknüpfung der ökonomischen Krise mit dem individuellen Konsum, unter Berücksichtigung von Wandel im Marketing und veränderten Konsumententrends.
5 Empirische Untersuchung von Studierenden: Darstellung und Auswertung einer eigenen Umfrage unter Studierenden zu deren Ausgeh-, Urlaubs- und Sparverhalten während der Krise sowie Leitfadenentwicklung.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Erkenntnisse, kritische Reflexion des Vorgehens sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Finanzkrise, Konsumverhalten, Studierende, empirische Studie, Sparverhalten, Vertrauensaufbau, Wirtschaftskrise, Käuferverhalten, Marketing, Rezession, Immobilienblase, Subprime-Krise, Umweltdeterminanten, psychische Faktoren, Konsumstabilität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise auf das Konsumverhalten von Studierenden am Beispiel des Management Center Innsbruck.
Die zentralen Themenbereiche sind die Entstehung der Finanzkrise, die psychologischen und ökonomischen Grundlagen des Konsumverhaltens sowie deren Veränderung durch die Krisenjahre 2007-2010.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob Studierende direkt von der Krise betroffen sind und ob sie ihr Ausgeh-, Urlaubs- und Sparverhalten in der Folge anpassen.
Die Arbeit kombiniert eine hermeneutische Literaturrecherche mit einer eigenen empirischen quantitativen Umfrage in Form eines standardisierten Fragebogens.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Krise und zum Konsum sowie einen empirischen Teil, der das Verhalten von 169 Studierenden analysiert und auswertet.
Wichtige Begriffe sind Finanzkrise, Konsumverhalten, Sparverhalten, Studierende, Rezession, Vertrauen und Konsumentenforschung.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Mehrheit der Studierenden nicht direkt betroffen fühlt und ihr Verhalten nur in geringem Maße angepasst hat, wobei ein leichtes Umdenken hin zu mehr Sparsamkeit erkennbar ist.
Der Autor argumentiert, dass Vertrauen das Fundament des Wirtschaftskreislaufes ist und der Vertrauensverlust während der Krise zu einer allgemeinen Konsumverunsicherung geführt hat.
Die Arbeit dient als Grundlage und Leitfaden, um die Auswirkungen von Wirtschaftsabschwüngen auf eine junge Zielgruppe besser zu verstehen und entsprechende Anpassungsmaßnahmen für Unternehmen abzuleiten.
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