Bachelorarbeit, 2010
72 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Forschungsfrage
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Tourismus
2.1. Tourismus: Begriffserklärung
2.2. Touristisches Produkt
2.3. Touristische Nachfrage
2.3.1. Individuelle Einflüsse
2.3.2. Gesellschaftliche Einflüsse
2.3.3. Ökologische Einflüsse
2.3.4. Ökonomische Einflüsse
2.3.5. Anbieter Einflüsse
2.3.6. Staatliche Einflüsse
2.4. Fazit
3. Terrorismus
3.1. Einführung
3.2. Terrorismus: Begriffserklärung
3.3. Ausprägungen des Terrorismus
3.3.1. Staatlicher Terror
3.3.2. Guerillakrieg
3.3.3. Kriminalität
3.4. Geschichte und Entwicklung des Terrorismus
3.5. Internationalisierung des Terrorismus
3.6. Fazit
4. Krisenmanagement
4.1. Definition Krise
4.2. Krise – eine moderne Betrachtungsweise
4.3. Ursachen von touristischen Krisen
4.4. Krisenmanagement
4.4.1. Krisenmanagement: Begriffserklärung
4.4.2. Die Phasen des Krisenmanagement
4.5. Fazit
5. Die Auswirkungen von Terroranschlägen auf den Tourismus
5.1. Wechselspiel zwischen Tourismus und Terrorismus
5.2. Touristische Nachfrage und die Auswirkungen auf das Reiseverhalten
5.3. Auswirkungen auf die Reiseveranstalter
5.4. Krisenmanagement nach Terroranschlägen
5.5. Medialisierung von Terroranschlägen
5.5.1. Der Einfluss der Medien
5.5.2. Medien als Instrument des Terrors
5.5.3. Die Konsequenz von Medienberichten
5.6. Fazit
6. Quantitatives Experteninterview
6.1. Methodik
6.1.1. Qualitative Umfrage
6.1.2. Das Experteninterview
6.2. Auswahl des Experten
6.2.1. Leitfaden
6.2.2. Abfolge der Befragung
7. Bearbeitung der Forschungsfrage und Hypothesenüberprüfung
7.1. Forschungsfrage
7.2. Hypothesenbetrachtung
8. Schlussbetrachtung
8.1. Handlungsempfehlung
8.2. Kritische Reflektion
8.3. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Tourismus und Terrorismus. Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie ein effektives Krisenmanagement die negativen Auswirkungen von Terroranschlägen auf touristische Regionen minimieren kann, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle der Medien liegt.
3.2. Terrorismus: Begriffserklärung
Terrorismus ist eine sehr diffizil einzugrenzende Erscheinung, die politische oder auch religiöse Motive haben kann. Daher lässt er sich wegen seiner verschiedenen Erscheinungsarten nur schwer definieren. Es gibt für den Begriff eine Vielzahl von Definitionen. Fast jede Regierung oder internationale Organisation hat ihre eigene Definition. All diese verschiedenen Definitionen hier aufzulisten, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Es wird daher versucht sich einer Definition anzunähern und den Begriff mittels einiger Definitionen abzugrenzen. Deshalb ist es von Vorteil die Entstehung des Wortes bzw. seine Bedeutung genauer zu betrachten um daraus eine Definition abzuleiten.
Erstmals wurde der Begriff während der Französischen Revolution („la régime de terreur“) unter der Herrschaft der Jakobiner aufgegriffen (vgl. Hoffman, 20035, S.15). Peter Waldmann versteht unter Terrorismus „planmäßig vorbereitete, schockierende Gewaltanschläge gegen eine politische Ordnung aus dem Untergrund. Sie sollen vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten, daneben aber auch Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.“ (Peter Waldmann, 20052, S.12).
Kuschel und Schröder (2002) erweitern diese Definition und bezeichnen Terrorismus als eine Gruppe, deren strategische „Anwendung und Androhung von Anschlägen und Gewalttaten auf Leib, Leben und Eigentum, mit denen nicht nur Opfer oder ihre unmittelbare Umgebung, sondern Staat und Gesellschaft in Furcht und Schrecken versetzt werden sollen, um eine Veränderung ihrer Lage oder andere politische Ziele zu erreichen“ (Kuschel & Schröder, 2002, S.5).
1. Einleitung: Dieses Kapitel legt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit dar und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie den Aufbau der gesamten Untersuchung.
2. Tourismus: Es werden grundlegende Definitionen des Tourismus, touristische Produkte sowie die Einflussfaktoren auf die touristische Nachfrage theoretisch beleuchtet.
3. Terrorismus: Dieses Kapitel widmet sich der Begriffsklärung des Terrorismus, seinen Ausprägungen und der geschichtlichen Entwicklung hin zur Internationalisierung.
4. Krisenmanagement: Der theoretische Rahmen für Krisenmanagement wird erarbeitet, wobei verschiedene Phasen und Arten von Krisen im Tourismus analysiert werden.
5. Die Auswirkungen von Terroranschlägen auf den Tourismus: Hier wird der Zusammenhang zwischen Tourismus und Terrorismus untersucht, insbesondere wie Terroranschläge das Reiseverhalten und die Reiseveranstalter beeinflussen und welche Rolle die Medien dabei spielen.
6. Quantitatives Experteninterview: Die Autorin erläutert die methodische Herangehensweise an die qualitative Befragung und die Auswahl des Experten zur praktischen Fundierung der Arbeit.
7. Bearbeitung der Forschungsfrage und Hypothesenüberprüfung: Die zuvor aufgestellten Hypothesen werden anhand der theoretischen Erkenntnisse und des Interviews evaluiert und beantwortet.
8. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Arbeit zusammen, bietet konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Tourismus, Terrorismus, Krisenmanagement, Reiseverhalten, Medialisierung, Sicherheitsmanagement, Krisenkommunikation, Tourismuswirtschaft, Präventivmaßnahmen, Touristen, Destination, Experteninterview, Risikomanagement, Urlaubsentscheidung, Medienberichterstattung.
Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich terroristische Anschläge auf den Tourismus auswirken und welche Strategien im Krisenmanagement angewendet werden können, um diesen negativen Folgen entgegenzuwirken.
Die Schwerpunkte liegen auf der Tourismuswirtschaft, der Phänomenologie des Terrorismus, dem Krisenmanagement in touristischen Destinationen sowie der komplexen Rolle der Medien in diesem Prozess.
Die Forschungsfrage lautet: Inwiefern kann ein funktionierendes Krisenmanagement im Tourismus die durch Terrorismus hervorgerufenen Schäden minimieren und welche Rolle spielen hierbei die Medien?
Neben einer umfangreichen Literaturanalyse wird eine qualitative empirische Untersuchung in Form eines Experteninterviews durchgeführt, um praktische Einblicke zu gewinnen.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen von Tourismus, Terrorismus und Krisenmanagement erörtert und die spezifischen Auswirkungen von Anschlägen auf das Reiseverhalten, die Reiseveranstalter und die Destinationen analysiert.
Zu den zentralen Begriffen gehören Tourismus, Terrorismus, Krisenmanagement, Reiseverhalten und Medialisierung.
Die Autorin betont, dass eine klare, saubere und ehrliche Kommunikation sowohl intern als auch extern sowie der Aufbau eines guten Verhältnisses zu den Medien vor einer Krise essenziell für die Schadensbegrenzung sind.
Die Medien werden als eine Art Katalysator für den Terrorismus betrachtet, da sie eine breite Öffentlichkeit erreichen und das Bedürfnis nach Informationen bedienen, wobei sie Terrorismus jedoch nicht selbst auslösen.
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