Bachelorarbeit, 2010
51 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit „Eros und philia in Platons Denken: Ein Vergleich zwischen dem Symposion und dem Lysis“ befasst sich mit der Frage, ob Platons Denkweise zur Liebe und Freundschaft, besonders in seinen Dialogen Lysis und Symposion, eine neue Denkweise zur Liebe entwickelt, die von den traditionellen, vorsokratischen Begriffen des Eros und der philia abweicht.
Das erste Kapitel der Arbeit widmet sich der Einleitung und stellt die Fragestellung der Arbeit vor. Im zweiten Kapitel werden die kulturhistorischen Hintergründe von Eros und philia beleuchtet, wobei insbesondere die vorsokratische Mythologie des Eros und die Bedeutungsvielfalt der philia in der griechischen Sprache der Antike behandelt werden.
Das dritte Kapitel analysiert den Dialog Lysis, der sich mit der Liebe und Freundschaft befasst. Es werden die Bedeutung und Stellung von Eros und philia im Dialog untersucht, sowie die Gewichtung der beiden Begriffe innerhalb des Werks.
Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Dialog Symposion und setzt sich mit Eros und philia in diesem Werk auseinander. Die Analyse umfasst die Bedeutungsvielfalt der beiden Begriffe im Symposion und beleuchtet insbesondere die Beziehung zwischen Eros und philia im Dialog.
Im fünften Kapitel wird das Verhältnis von Eros und philia im Lysis und Symposion umfassend untersucht. Das Kapitel analysiert die Veränderungen der beiden Begriffe im Laufe von Platons Denken und beleuchtet die Entstehung des platonischen Liebesmodells.
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Themen Eros und philia in Platons Philosophie, insbesondere im Kontext seiner Dialoge Lysis und Symposion. Die Schlüsselwörter umfassen daher Begriffe wie Liebe, Freundschaft, Mythologie, Philosophie, Dialog, Verhältnis, Entwicklung und platonisches Liebesmodell.
Eros bezieht sich oft auf das leidenschaftliche Begehren und Streben nach dem Schönen, während Philia eher die freundschaftliche Zuneigung und Verbundenheit bezeichnet. Platon arbeitet diese Begriffe in den Dialogen Lysis und Symposion heraus.
Im Frühwerk Lysis untersucht Platon primär das Thema der Philia (Freundschaft). Es bildet den historischen Ausgangspunkt für die antike Diskussion über Liebe und Freundschaft.
Im Symposion steht der Eros im Mittelpunkt. Er wird als eine aufsteigende Kraft beschrieben, die den Menschen von der körperlichen Liebe zur geistigen Schau der Ideen führt.
Ja, Platon findet in der Synthese beider Begriffe eine Einheit der Liebe, in der das Begehren (Eros) und die wertschätzende Verbundenheit (Philia) zusammenfließen.
Platon greift auf die kulturhistorischen Hintergründe und die vorsokratische Mythologie des Eros zurück, entwickelt daraus aber ein neues, philosophisch begründetes Liebesmodell.
Der Mensch wird als bedürftiges Wesen gesehen, das auf Beziehungen zu anderen angewiesen ist. Liebe gehört daher intrinsisch zu einem guten menschlichen Leben dazu.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

