Examensarbeit, 2008
54 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht den Gender-Diskurs in Thomas Meineckes Pop-Roman „Tomboy“ und dessen Funktion. Dabei werden die Begriffe Diskurs und Gender-Diskurs gesondert betrachtet und der Roman im Kontext wissenschaftlicher Positionen zu Pop-Literatur und Sampling-Techniken analysiert.
Die Einleitung führt in die Thematik des Gender-Diskurses in "Tomboy" ein und stellt die Forschungsziele vor. Kapitel I beleuchtet verschiedene wissenschaftliche Positionen zum Roman, wobei die Interpretationen von Mazenauer, Baßler und Winkels im Fokus stehen. Kapitel II bietet eine kurze Darstellung der Diskurstheorie im Allgemeinen. Kapitel III konzentriert sich auf den Gender-Diskurs, mit besonderer Berücksichtigung von Judith Butlers Theorie und deren Rezeption im Roman. Kapitel IV untersucht die Charakteristika der Pop-Literatur, zu der "Tomboy" gezählt wird. Kapitel V analysiert die besonderen Verfahren des Romans, darunter Pastiche, Sampling und die Überschneidung verschiedener Diskurse. Kapitel VI befasst sich mit der Analyse wichtiger Figuren und Motive, wie Judith Butler als Romanfigur, Angelo/Angela, Masturbation, Vivian und Korinna, Mode, Susan Sontag und das Spiegel-Motiv.
Gender-Diskurs, Pop-Literatur, Judith Butler, dekonstruktiver Feminismus, Pastiche, Sampling, Intertextualität, Dekonstruktion, Geschlechterrollen, Performativität, "Tomboy", Thomas Meinecke
Die Arbeit untersucht den Gender-Diskurs in Thomas Meineckes Pop-Roman „Tomboy“ und dessen spezifische Funktion innerhalb des Textes.
Butlers Theorie des dekonstruktiven Feminismus ist der zentrale Anknüpfungspunkt für den Gender-Diskurs im Roman; sie tritt im Buch sogar als Romanfigur auf.
Es handelt sich um ein Verfahren der Textgestaltung, bei dem verschiedene Diskurse, Zitate und Fragmente ähnlich wie in der Popmusik neu zusammengesetzt werden (Pastiche).
Die Arbeit analysiert Motive wie Masturbation, Mode, das Spiegel-Motiv sowie Figuren wie Angelo/Angela und Susan Sontags Anmerkungen zu „Camp“.
Der Roman nutzt Verfahren wie Intertextualität und Sampling und thematisiert populärkulturelle Phänomene, was charakteristisch für dieses Genre ist.
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