Wissenschaftliche Studie, 2010
14 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Fragestellung und Hypothesen
3 Methode
3.1 Stichprobenbeschreibung
3.2 Material
3.3 Durchführung
4 Ergebnisse
5 Diskussion
6 Literaturliste
Ziel dieser Arbeit ist es, die interpersonale Kompetenz und deren Einflussfaktoren wissenschaftlich zu untersuchen, wobei insbesondere Korrelationen zwischen Persönlichkeitsmerkmalen sowie potenzielle geschlechtsspezifische Unterschiede in den Fokus rücken.
1 Einleitung
Im folgenden Bericht beschäftige ich mich mit dem Thema der interpersonalen Kompetenz, deren Messung und Auswertung. Zunächst möchte ich jedoch den Versuch unternehmen, interpersonale Kompetenz zu beschreiben und zu charakterisieren, damit ungefähre Rahmenbedingungen abgesteckt werden, die dem Leser ermöglichen sollen, diesen Bericht leichter und verständlicher nachzuvollziehen.
Kompetenzen sollten als Ergebnis verschiedener Lernprozesse verstanden werden (Böhm, 2005, S. 368), die man in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in der Kommunikation, in sozialen Tätigkeiten oder im Laufe seines Lebens erworben, erlernt oder sich angeeignet haben soll(te). Diese Kompetenzen benötigen die einzelnen Personen, um sich in der Gesellschaft zu behaupten und sich dabei an die „Regeln“ des Zusammenlebens sowie ggf. gesetzliche Bestimmungen zu halten. Zu diesen Kompetenzen, die sowohl dem Miteinader wie auch für jeden einzeln dienlich sind oder sein sollen, zählen bspw. Empathie, Kommunikations- (Brunner, 1980, S. 117) und soziale oder Gesprächsführungskompetenz, um nur einige zu nennen.
Kompetenzen sind die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die jeder Einzelne verfügt, sodass er Problemen oder Konflikten eigenständig und eigenverantwortlich gegenübertreten kann und diese löst (Weinert, 2002 S. 27). Auch der Begriff der sozialen Kompetenz gesteht dem Individuum zu, mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, ihnen gegenüber zu treten und gezielt Fertigkeiten (Kompetenzen) einzusetzen, um erfolgreich Aufgaben und Probleme lösen zu können (Fröhlich, 1994, S. 238). Man kann demnach sagen, dass überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, kommunizieren und in Kontakt treten, interpersonale (engl. interpersonal = zwischenmenschlich) Kompetenzen benötigt werden, um die jeweiligen kulturellen und gesellschaftlichen Normen bzw. Regeln im Umgang miteinander einzuhalten. Damit ist eine angemessene Rahmenstruktur gegeben, die dem höflichen Umgang als Leitfaden dient. Interpersonale Kompetenz ist demnach die Humosscholle, durch die ein gelungenes Miteinander keimen und sich entfalten kann. Des weiteren kann interpersonale Kompetenz als Grundlage demokratischen Handelns und Denkens gesehen werden (Kiper/Mischke, 2008).
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert den Begriff der interpersonalen Kompetenz, ordnet ihn in den Kontext der Persönlichkeitspsychologie ein und erläutert die Bedeutung sozialer Fertigkeiten für das gesellschaftliche Zusammenleben.
2 Fragestellung und Hypothesen: In diesem Kapitel werden die Forschungsfragen in prüfbare Hypothesen überführt, die sich auf Zusammenhänge zwischen Aggressivität, Verträglichkeit, Selbstwert und Geschlechtsunterschieden bei Persönlichkeitsmerkmalen konzentrieren.
3 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen der empirischen Onlineumfrage, inklusive der Stichprobenbeschreibung, der verwendeten Materialien basierend auf den „Big Five“ sowie der praktischen Durchführung.
4 Ergebnisse: Hier werden die Resultate der Studie tabellarisch präsentiert und die statistischen Korrelationen sowie Mittelwertunterschiede zwischen Männern und Frauen ausgewertet.
5 Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die statistischen Ergebnisse im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen und vergleicht diese kritisch mit existierender Fachliteratur.
6 Literaturliste: Das Literaturverzeichnis dokumentiert alle verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen, die für diese Arbeit herangezogen wurden.
Interpersonale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Persönlichkeitspsychologie, Big Five, Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Selbstwertgefühl, Aggressivität, Quantitative Forschungsmethoden, Fragebogenentwicklung, Geschlechtsunterschiede, Empirische Untersuchung, Kommunikation, Soziales Verhalten
Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung interpersonaler Kompetenz und analysiert, wie diese durch verschiedene Persönlichkeitsmerkmale beeinflusst wird und messbar ist.
Zentrale Themen sind die psychologischen Konzepte hinter sozialer Interaktion, die Struktur der „Big Five“-Persönlichkeitsdimensionen sowie der Einfluss von Faktoren wie Aggression und Selbstwert auf das zwischenmenschliche Verhalten.
Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen wie Verträglichkeit und Aggressivität zu prüfen sowie signifikante Geschlechtsunterschiede in der Extraversion und Gewissenhaftigkeit aufzuzeigen.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer Onlineumfrage durchgeführt, deren Daten statistisch analysiert und mittels t-Tests auf Signifikanz geprüft wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Kompetenzbegriffs, die Ableitung von Hypothesen aus der Fachliteratur sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der gewonnenen empirischen Daten.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie interpersonale Kompetenz, Big Five, Extraversion, Verträglichkeit, quantitative Forschungsmethoden und Geschlechtsunterschiede charakterisieren.
Die Studie konnte einen signifikanten negativen Zusammenhang nachweisen, was bedeutet, dass eine höhere Ausprägung physischer Aggressivität mit einer geringeren Verträglichkeit einhergeht.
Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede: Frauen wiesen in der untersuchten Stichprobe im Durchschnitt höhere Werte sowohl in der Gewissenhaftigkeit als auch in der Extraversion auf als Männer.
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