Diplomarbeit, 2010
86 Seiten, Note: 1,6
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutung der Deubiquitinierung für den intrazellulären Transport von Membranproteinen und bei Signaltransduktionswegen. Die Arbeit soll einen Überblick über die verschiedenen Funktionen der Deubiquitinierung in diesen Prozessen geben und den Einfluss der Deubiquitinasen auf die Regulation von Signaltransduktionswegen, insbesondere den NF-kB-Signalweg, beleuchten.
Kapitel 1 stellt das Ubiquitin-System und die Deubiquitinierung vor. Es werden die verschiedenen Funktionen der Deubiquitinierung im Zusammenhang mit Histon-Deubiquitinierung, Endozytose und Zellzyklusregulation erläutert. Das Kapitel beleuchtet zudem die Regulation der Deubiquitinaseaktivität.
Kapitel 2 befasst sich mit der Regulation von Signaltransduktionswegen, insbesondere dem NF-kB-Signalweg. Es werden die verschiedenen Regulationsmechanismen des Signalwegs und der Einfluss von Deubiquitinasen wie CYLD, A20 und CEZANNE auf die Aktivierung und Deaktivierung des NF-kB-Signalweges beschrieben.
Kapitel 3 diskutiert die Ergebnisse der Forschung zu Deubiquitinasen im Kontext des NF-kB-Signalweges. Es werden die physiologischen Funktionen von CYLD und die spezifischen Eigenschaften von A20 beleuchtet.
Kapitel 5 konzentriert sich auf die Regulation des intrazellulären Transportes von Membranproteinen, insbesondere des epidermal Growth Factor (EGF)-Rezeptors. Es werden die verschiedenen Mechanismen der Herunterregulation des EGFR und die Rolle von Deubiquitinasen wie AMSH und UBPY in diesem Prozess beschrieben.
Kapitel 6 diskutiert die Funktionen von Deubiquitinasen im Zusammenhang mit dem intrazellulären Transport von Membranproteinen. Es werden die Interaktionen von AMSH und UBPY mit anderen Proteinen und die Bedeutung ihrer Mit-Domänen für die Regulation des EGFR-Signalweges beleuchtet.
Deubiquitinierung, Signaltransduktion, NF-kB-Signalweg, intrazellulärer Transport, Membranproteine, EGFR, CYLD, A20, CEZANNE, AMSH, UBPY, Ubiquitin-System, Proteasom, Endozytose, Zellzyklusregulation, DNA-Reparatur, Regulation, Herunterregulation, Interaktion, Komplexbildung, Mit-Domäne, HRS-STAM-Bindung.
Deubiquitinierung ist der Prozess, bei dem Ubiquitin-Ketten durch spezifische Enzyme (DUBs) von Proteinen entfernt werden, was deren Abbau verhindert oder ihre Funktion reguliert.
Enzyme wie CYLD und A20 wirken als negative Regulatoren des NF-kB-Signalwegs, indem sie die Ubiquitinierung von Schlüsselproteinen rückgängig machen und so Entzündungsreaktionen kontrollieren.
Deubiquitinasen wie AMSH und UBPY regulieren die Herunterregulation und den intrazellulären Transport des EGFR, was entscheidend für die Signalübertragung von Wachstumsfaktoren ist.
CYLD ist eine Deubiquitinase, die als Tumorsuppressor fungiert und die Aktivierung von Signalwegen wie NF-kB und JNK durch Deubiquitinierung von TRAF-Proteinen hemmt.
DUBs werden durch verschiedene Mechanismen wie Phosphorylierung (z.B. durch IKK), Protein-Protein-Interaktionen oder die Expression auf Genebene gesteuert.
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