Examensarbeit, 2010
53 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG
2 UNTERRICHTSVORAUSSETZUNGEN
2.1 BEZUG ZUM RAHMENLEHRPLAN
2.2 LERNGRUPPENCHARAKTERISIERUNG
3 ANALYSE DER FACHDIDAKTISCHEN SCHWERPUNKTE
3.1 SZENARIO-METHODE
3.2 PRÄSENTATIONSKOMPETENZ
4. SACHANALYSE
5. DIDAKTISCHE ERWÄGUNGEN
5.1 BEGRÜNDUNG DER INHALTLICHEN AUSRICHTUNG DER UNTERRICHTSREIHE
5.2 METHODISCH-DIDAKTISCHE ENTSCHEIDUNGEN IN BEZUG AUF DEN EINSATZ DER SZENARIO-METHODE
5.3. ERFASSUNG DER LERNAUSGANGSLAGE
5.4 STANDARDKONKRETISIERUNG, ANGESTREBTER KOMPETENZZUWACHS UND EVALUATION
5.5 SYNOPSE DER UNTERRICHTSREIHE
6 UMSETZUNG DER GEPLANTEN UNTERRICHTSREIHE
6.1 Ergebnisse der Erfassung der Lernausgangslage
6.2 Darlegung der ersten Schwerpunktstunde
6.2.1 Begründung der Lehr-Lern-Struktur
6.2.2 Durchführung der Stunde
6.2.3 Reflexion und Rückkopplung zu den Leitfragen
6.3 Darlegung der zweiten Schwerpunktstunde
6.3.1 Begründung der Lehr-Lern-Struktur
6.3.2 Durchführung der Stunde
6.3.3 Reflexion und Rückkopplung zu den Leitfragen
6.4 Darlegung der dritten Schwerpunktstunde
6.4.1 Begründung der Lehr-Lern-Struktur
6.4.2 Durchführung der Stunde
6.4.3 Reflexion und Rückkopplung zu den Leitfragen
7 SCHLUSSFOLGERUNGEN
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung der Szenario-Methode im Politikunterricht der gymnasialen Oberstufe, um sowohl inhaltliche Kompetenzen im Bereich der Wirtschaftspolitik zu vermitteln als auch die Präsentationskompetenz der Schülerinnen und Schüler systematisch zu fördern.
3.1 Die SZENARIO-METHODE
Wie in der Einleitung bereits erwähnt, beruht die Szenario-Methode auf dem fachdidaktischen Prinzip der Zukunftsorientierung. Diese soll die SuS dazu befähigen, von einem reinen Gegenwartsdenken loszukommen und aktuelle sowie künftige politische und wirtschaftliche Probleme zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Sibylle Reinhardt meint dazu: „Die Unterrichtsmethoden der Zukunftsorientierung müssen Prozesse der Planung, der Revision, der Tatsachenschätzungen unter Unsicherheit, der Diskrepanz zwischen Wollen und Wirklichkeit und des Bemühens um sinnvolles Handeln ermöglichen.“8 Damit wird zum einen auf das Hauptproblem der Methoden der Zukunftsorientierung9, die Unsicherheit künftiger Ereignisse und Prozesse, hingewiesen und zugleich die Notwendigkeit dieses Vorgehens herausgestellt, denn nur wer sich mit der Zukunft befasst, kann diese auch gestalten.
Die Szenario-Methode stammt ursprünglich aus dem Militärwesen. Dort haben im 19. Jahrhundert preußische Militärstrategen damit begonnen, Kriegsszenarien durchzuspielen, um deren Erfolgsaussichten besser einschätzen zu können.10 Neben der militärischen Nutzung haben seitdem vor allem die Ökonomen der großen Konzerne die Szenario-Methode genutzt, um die künftige Marktentwicklung und damit die eigenen Absatzchancen besser beurteilen zu können.11 Über die Sozialwissenschaften fand die Szenario-Methode schließlich den Weg in die Fachdidaktiken. Neben Arbeitswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Betriebswirtschaftslehre hielt die Szenario-Technik, wie sie zum Teil auch genannt wird, somit auch Einzug in die (Didaktik der) Politikwissenschaft. Als Vorreiter muss hier Peter Weinbrenner genannt werden, der sich nicht allein auf theoretische Ausführungen zur Szenario-Methode beschränkte, sondern auch selbst Beispielszenarien erstellte.12
1 EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG: Einleitung in die Problematik des Politikunterrichts zum Thema Wirtschaft und Formulierung der Leitfrage zur Szenario-Methode.
2 UNTERRICHTSVORAUSSETZUNGEN: Verortung der Reihe im Berliner Rahmenlehrplan und Beschreibung der spezifischen Lernausgangslage der Lerngruppe.
3 ANALYSE DER FACHDIDAKTISCHEN SCHWERPUNKTE: Theoretische Herleitung der Szenario-Methode und der Präsentationskompetenz als didaktische Kernbereiche.
4. SACHANALYSE: Aufarbeitung wirtschaftspolitischer Grundlagen und aktueller Herausforderungen wie Staatsverschuldung und Globalisierung.
5. DIDAKTISCHE ERWÄGUNGEN: Begründung der Themenwahl und der methodischen Entscheidungen für den Unterrichtseinsatz.
6 UMSETZUNG DER GEPLANTEN UNTERRICHTSREIHE: Detaillierte Darstellung der Erprobung in drei Schwerpunktstunden inklusive Reflexion der Ergebnisse.
7 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zusammenfassende Bewertung der erreichten Kompetenzzuwächse und Beantwortung der Forschungsfragen.
Szenario-Methode, Präsentationskompetenz, Politikunterricht, Wirtschaftspolitik, Zukunftsorientierung, Methodenkritik, Kompetenzentwicklung, Staatsverschuldung, Globalisierung, Lernausgangslage, Unterrichtsplanung, Fachdidaktik, Selbstständiges Lernen, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsordnung.
Die Arbeit dokumentiert die Erprobung der Szenario-Methode in einem Politikwissenschaftskurs der Oberstufe, um Schülerinnen und Schüler für komplexe Wirtschaftsthemen zu motivieren.
Die Arbeit behandelt die Themen Wirtschaftsordnungen, Staatsverschuldung, die Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie die Auswirkungen der Globalisierung auf den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Das Ziel besteht darin, herauszufinden, ob die Szenario-Methode geeignet ist, die Präsentationskompetenz der Lernenden gezielt zu fördern.
Der Autor nutzt die Szenario-Methode als Unterrichtsvehikel und kombiniert diese mit regelmäßigen Reflexionsphasen (Methodenkritik) und einer quantitativen Evaluation mittels Kompetenzraster.
Im Hauptteil erfolgen die theoretische Fundierung, die Sachanalyse der wirtschaftspolitischen Themen sowie die detaillierte Beschreibung der praktischen Unterrichtsumsetzung in drei Szenarien.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Szenario-Methode, Präsentationskompetenz, Kompetenzentwicklung und Wirtschaftspolitik geprägt.
Die "Antiliste" ist ein Instrument zur methodischen Unterstützung, das den Schülerinnen und Schülern konkrete Regeln für gelungene mündliche Präsentationen (z.B. Vermeidung von Pausenfüllern) vorgibt.
Die Messung erfolgte durch ein selbst erstelltes Kompetenzraster, das vor und nach der Unterrichtsreihe sowohl durch die Schülerinnen und Schüler als auch durch den Lehrer ausgefüllt wurde.
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