Diplomarbeit, 2010
126 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIEL DER ARBEIT
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLAGEN DES WISSENSMANAGEMENTS
2.1 DEFINITIONEN UND EINORDNUNG
2.1.1 Wissen
2.1.2 Wissensarten
2.1.3 Die Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi
2.1.4 Wissensmanagement
2.1.5 Wissensmanagementsystem
2.2 KOMPONENTEN DES WISSENSMANAGEMENTS
2.3 GRUNDAUSRICHTUNGEN DES WISSENSMANAGEMENTS
2.3.1 Informationsorientierte Ansätze des Wissensmanagements
2.3.2 Kommunikationsorientierte Ansätze des Wissensmanagements
2.4 GANZHEITLICHES WISSENSMANAGEMENT
2.4.1 Bausteine des Wissensmanagements nach Probst, G. et al. (1997)
2.4.2 Münchner Modell nach Reinmann-Rothmeier, G. (2001)
2.4.3 Instrumente des Wissensmanagements
2.4.4 Technologien im Wissensmanagement
2.4.5 Methoden im Wissensmanagement
2.5 BARRIEREN UND HERAUSFORDERUNGEN DES WISSENSMANAGEMENTS
2.6 ERFOLGSFAKTOREN DES WISSENSMANAGEMENTS
3 GRUNDLAGEN DER HUMANITÄREN LOGISTIK
3.1 GRUNDLAGEN DER LOGISTIK
3.1.1 Begriff der Logistik
3.1.2 Logistische Systeme
3.1.3 Logistische Prozesse
3.1.4 Bedeutungswandel der Logistik
3.2 GRUNDLAGEN DER HUMANITÄREN HILFE
3.3 LOGISTIK IN DER HUMANITÄREN HILFE
3.3.1 Katastrophenlogistik
3.3.2 Entwicklungslogistik
4 WISSENSMANAGEMENT IN DER HUMANITÄREN LOGISTIK
4.1 WISSENSMANAGEMENT IN DER KATASTROPHENLOGISTIK
4.2 WISSENSMANAGEMENT IN DER ENTWICKLUNGSLOGISTIK
4.2.1 Wissensmanagement auf Seiten der Hilfsbedürftigen
4.2.2 Wissensmanagement auf Seiten der Hilfsorganisationen
4.2.3 Wissenstransfer zwischen Hilfsbedürftigen und Hilfsorganisationen
4.2.4 Instrumente zur Entwicklung eines Wissensmanagementsystems in der Entwicklungslogistik
5 ANWENDUNG: ENTWICKLUNG UND IMPLEMENTIERUNG EINES WISSENSMANAGEMENTSYSTEMS IN DER KAFFEE-SUPPLY-CHAIN IN TANSANIA
5.1 VISION
5.2 ANALYSE
5.2.1 Allgemeine Rahmenbedingungen und Hintergründe
5.2.2 Supply Chain Analyse: „Die Kaffee Supply Chain in Tansania“
5.2.3 Wissensanalyse
5.3 ENTWICKLUNG
5.4 IMPLEMENTIERUNG
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines Wissensmanagementsystems zur Handhabung komplexer logistischer Prozesse in der humanitären Entwicklungshilfe. Ziel ist es, durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Wissens- und Technologietransfer verbindet, lokale Produzenten in Entwicklungsländern – beispielhaft dargestellt an der Kaffee-Supply-Chain in Tansania – bei der Stärkung ihrer wirtschaftlichen Stellung und ihrer logistischen Kompetenzen zu unterstützen.
3.1.1 Begriff der Logistik
Der Begriff der Logistik tritt im militärischen Bereich seit dem 19. Jahrhundert auf und bezeichnet die Planung des Nachschubs, der Truppenbewegungen und –versorgung. Im Bereich der Wirtschaft wird der Begriff in den USA seit etwa 1950 und in Deutschland seit etwa 1970 gebraucht. Die traditionelle Definition von Logistik besteht in der „Seven-Rights-Definition“ nach Plowman: „Logistik heißt, die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten zu sichern.“
Für den modernen Logistikbegriff gibt es eine Vielzahl von Definitionen. Sehr allgemein kann die Logistik als „die Gestaltung logistischer Systeme sowie die Steuerung der darin ablaufenden Prozesse“ verstanden werden. In Anlehnung an Baumgarten, H. (2001) bedeutet Logistik speziell die „marktorientierte, integrierte Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material- und dazugehörigen Informationsflusses zwischen Unternehmen (Hersteller), seinen Lieferanten, innerhalb eines Unternehmens sowie zwischen einem Unternehmen (Hersteller) und seinen Kunden mit dem Ziel, ein Produkt herzustellen und zum Endkunden zu bringen.“
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung stellt die Problemstellung und das Ziel der Arbeit vor, insbesondere den Fokus auf Wissensmanagement in der humanitären Entwicklungshilfe und den Aufbau der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN DES WISSENSMANAGEMENTS: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Wissen, Wissensmanagement und Wissensmanagementsystemen und stellt Modelle zur ganzheitlichen Wissensbetrachtung vor.
3 GRUNDLAGEN DER HUMANITÄREN LOGISTIK: Dieser Abschnitt verknüpft Grundlagen der allgemeinen Logistik mit der humanitären Hilfe und grenzt die Katastrophenlogistik von der Entwicklungslogistik ab.
4 WISSENSMANAGEMENT IN DER HUMANITÄREN LOGISTIK: Das Kapitel verbindet die vorherigen Themen und analysiert die spezifische Rolle des Wissensmanagements in der humanitären Logistik, insbesondere beim Wissenstransfer in der Entwicklungslogistik.
5 ANWENDUNG: ENTWICKLUNG UND IMPLEMENTIERUNG EINES WISSENSMANAGEMENTSYSTEMS IN DER KAFFEE-SUPPLY-CHAIN IN TANSANIA: Hier erfolgt die praktische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse am konkreten Beispiel der Kaffee-Produktion in Tansania.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel bietet ein Resümee der Ergebnisse und zeigt weiteren Forschungsbedarf sowie Perspektiven für zukünftige Entwicklungen auf.
Wissensmanagement, Humanitäre Logistik, Entwicklungslogistik, Katastrophenlogistik, Wissensmanagementsystem, Tansania, Kaffee-Supply-Chain, Wissenstransfer, Capacity Building, Supply Chain Empowerment, Communities of Practice, Story Telling, Wissenskarten, Wissensanalyse, Logistikprozesse
Die Arbeit untersucht, wie Wissensmanagement-Methoden und -Systeme dazu beitragen können, logistische Prozesse in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit, beispielhaft an der Kaffee-Versorgungskette in Tansania, effizienter zu gestalten und die Produzenten wirtschaftlich zu stärken.
Die Arbeit behandelt die Schnittstellen zwischen Wissensmanagement (Theorie und Praxis), der humanitären Logistik (mit Fokus auf Entwicklungslogistik) und der praktischen Anwendung von Supply-Chain-Management in einem realen wirtschaftlichen Umfeld.
Das primäre Ziel ist es, Rahmenbedingungen, Akteure und Instrumente zu identifizieren, die ein Wissensmanagementsystem zur Handhabung komplexer logistischer Prozesse in der langfristigen Entwicklungshilfe ermöglichen, um lokale Produzenten in Entwicklungsländern zu unterstützen.
Es wird ein ganzheitlicher theoretischer Ansatz verfolgt, der das Münchner Wissensmanagement-Modell als Referenzrahmen nutzt. Dieser wird durch eine Analyse des spezifischen Anwendungsfalls (Kaffee-Supply-Chain in Tansania) ergänzt, wobei Instrumente wie die Wissensmatrix und Expertenbefragungen/Fallstudien-Methodik zur Strukturierung dienen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Wissensmanagements, die Disziplin der humanitären Logistik sowie eine detaillierte Übertragung dieser Konzepte auf die Entwicklungslogistik und die Anwendung auf den Kaffee-Sektor in Tansania.
Wissensmanagement, Entwicklungslogistik, Supply Chain Empowerment, humanitäre Hilfe, Wissensstransfer und Kapazitätsaufbau sind die zentralen Begriffe, die den roten Faden der Forschungsarbeit bilden.
Während die Katastrophenlogistik primär auf schnelle, koordinierte Interventionen in Krisenzeiten zur Rettung von Menschenleben ausgelegt ist, verfolgt die Entwicklungslogistik das Ziel einer langfristigen, nachhaltigen Verbesserung der sozio-ökonomischen Lebensbedingungen durch den Aufbau logistischer Strukturen.
Lewerenz identifiziert eine starke Isolierung der Farmer vom Markt, fehlendes Know-how über logistische Abläufe, schlechte Infrastruktur und eine mangelhafte Organisation, was zu einer schwachen Verhandlungsposition und geringer Wertschöpfung führt.
Da Story Telling bei der ländlichen Bevölkerung Afrikas eine lange Tradition hat, bietet es sich als besonders effiziente Methode an, um implizites Wissen zu externalisieren, Erfahrungen aus Projekten zu speichern und ein kollektives Lernen zu fördern.
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