Masterarbeit, 2023
122 Seiten, Note: 1,1
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik
1.4 Gang der Arbeit
2 Begriffserläuterungen und Abgrenzungen
2.1 Tierhaltung, konventionelle Fleischerzeugung und Fleischkonsum
2.2 Definition In-vitro-Fleisch
2.3 Definition Nachhaltigkeit
2.4 Definition Verbraucherakzeptanz
2.5 Definition emotionale Werbung
3 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund
3.1 Forschungsstand In-vitro-Fleisch
3.2 Forschungsstand emotionale Werbung
3.3 Aktivierende Prozesse
4 Modellgestützte Entwicklung des Forschungsdesigns
4.1 Modell zur Messung der Akzeptanz
4.2 Untersuchungsdesign
4.3 Involvement Ausprägungen
4.4 Modell der Wirkungspfade bei stark und schwach involvierten Konsumenten
4.5 Finale Modellvariante
5 Forschungsdesign der empirischen Untersuchung
5.1 Forschungsdesign
5.2 Operationalisierung
5.3 Entwicklung des Fragebogens
5.4 Stichprobenbeschreibung
6 Empirische Analyse und Ergebnisse
6.1 Stichprobe und Datenerhebung
6.2 Datenaufbereitung und -bereinigung
6.3 Korrelation nach Pearson
6.4 Lineare Regression
6.5 Logistische Regression
6.6 Statistische Ergebnisse
7 Diskussion und konzeptionelle Einordnung
7.1 Grenzen der Untersuchung
7.2 Bedeutung für die Praxis
8 Schlussbetrachtung
8.1 Fazit
8.2 Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf
Die Arbeit untersucht den Einfluss emotionaler Werbung auf die Verbraucherakzeptanz sowie die Konsumbereitschaft von In-vitro-Fleisch. Ziel ist es, durch ein experimentelles Forschungsdesign Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Optimierung zukünftiger Werbemaßnahmen für kultiviertes Fleisch beitragen, sobald eine Marktzulassung in Deutschland erfolgt.
1.1 Motivation und Problemstellung
Ist Laborfleisch die Zukunft? Im Vergleich zu Fleisch aus industrieller Tierhaltung punktet kultiviertes Fleisch mit einigen Vorteilen – besonders zugunsten der Umwelt. Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO veröffentlichte im Jahr 2006 Umwelt-Prognosen als Folge des Konsums tierischer Produkte. Aktuell verursachen tierische Produkte bereits über die Hälfte der ernährungsbedingten Klimaausstöße. Prognosen zufolge wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen ansteigen. Dies wiederum wird einen Einfluss auf die Nachfrage nach tierischen Lebensmitteln haben. Bereits 2050 soll die Nachfrage um 85 Prozent steigen. Insbesondere die Viehwirtschaft bzw. industrielle Tierhaltung wirkt sich negativ auf die Umwelt aus und verbraucht viele Flächen. Bereits 71 Prozent aller Ackerflächen werden für die Produktion von Tierfutter genutzt.
Die fehlende Abdeckung des weltweit steigenden Fleischbedarfs könnte zukünftig durch In-vitro-Fleisch erfolgen. Aktuell sei das gezüchtete Laborfleisch nicht tauglich für die Masse, jedoch ist eine Entwicklung zu sehen: Immer mehr Unternehmen fokussieren sich auf das Produkt der Fleischalternative, immer mehr potenzielle Käufer interessieren sich. In der heutigen Zeit werden Fleischalternativen von Verbrauchern in Erwägung gezogen. Insbesondere wurden Fleischalternativen im Zuge der Pandemie immer beliebter.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz von In-vitro-Fleisch als Antwort auf ökologische Herausforderungen und definiert das Ziel der Untersuchung mittels emotionaler Werbung.
2 Begriffserläuterungen und Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini definiert, darunter die konventionelle Tierhaltung, die Definition von In-vitro-Fleisch, Nachhaltigkeit sowie Verbraucherakzeptanz und emotionale Werbung.
3 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund: Es wird der aktuelle Forschungsstand zu In-vitro-Fleisch und emotionaler Werbung aufgearbeitet sowie die psychologische Basis aktivierender Prozesse dargelegt.
4 Modellgestützte Entwicklung des Forschungsdesigns: Das Kapitel entwickelt ein theoretisches Modell zur Messung der Akzeptanz unter Berücksichtigung von Involvement und Wirkungspfaden.
5 Forschungsdesign der empirischen Untersuchung: Hier wird die Methodik der quantitativen Studie und des Quasi-Experiments detailliert beschrieben sowie die Hypothesen operationalisiert.
6 Empirische Analyse und Ergebnisse: Dieser Teil präsentiert die statistische Auswertung der Umfragedaten mittels Korrelations- und Regressionsanalysen.
7 Diskussion und konzeptionelle Einordnung: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, die Grenzen der Untersuchung aufgezeigt und die Bedeutung für die Praxis hervorgehoben.
8 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf im Bereich der In-vitro-Fleisch-Vermarktung.
In-vitro-Fleisch, Laborfleisch, Verbraucherakzeptanz, emotionale Werbung, Nachhaltigkeit, Konsumbereitschaft, Involvement, Werbewirkung, empirische Forschung, Einstellungsänderung, Lebensmitteltechnologie, Marketing, Konsumentenverhalten, quantitative Analyse, Marktzulassung
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie emotionale Werbung die Verbraucherakzeptanz und Konsumabsichten gegenüber In-vitro-Fleisch beeinflussen kann.
Die zentralen Felder sind In-vitro-Fleisch, Nachhaltigkeit im Ernährungskontext, die Wirkung emotionaler Werbung sowie die psychologischen Faktoren der Akzeptanzforschung.
Das primäre Ziel ist zu ermitteln, ob und wie emotionale Werbebotschaften bei Konsumenten eine positive Einstellung gegenüber dem noch nicht marktgängigen Laborfleisch fördern können.
Die Autorin verwendet eine Kombination aus quantitativer empirischer Befragung und einem Quasi-Experiment, das durch statistische Methoden wie Korrelation und Regression ausgewertet wird.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Fundierung verschiedene Modelle der Akzeptanz und Wirkungspfade erarbeitet, auf deren Basis ein Online-Fragebogen zur empirischen Überprüfung erstellt wurde.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie In-vitro-Fleisch, emotionale Werbung, Involvement und Verbraucherakzeptanz geprägt, die den Fokus auf die psychologischen Aspekte der Marktakzeptanz legen.
Die Studie untersuchte den Involvement-Grad der Probanden bezüglich ihres allgemeinen Nachhaltigkeitsbewusstseins, wobei sich jedoch in diesem Experiment keine signifikanten Unterschiede in der Akzeptanz nach dem Werbekontakt zeigen ließen.
Für die Praxis impliziert die Arbeit, dass Unternehmen In-vitro-Fleisch nicht nur über technologische Fakten, sondern gezielt über emotionale Werte und Umweltvorteile vermarkten sollten, um Hürden abzubauen.
Die Messung erfolgte durch das sogenannte Self-Assessment-Manikin (SAM), bei dem Probanden mittels grafischer Skalen ihre Empfindungen hinsichtlich Erregung und Valenz nach dem Betrachten eines Werbespots angaben.
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