Masterarbeit, 2010
132 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung mit Problemstellung
2. Grundlagen der Untersuchung
2.1 Stand der Berufspädagogik in der betrieblichen Berufsausbildung
2.2 Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
2.3 Das Versicherungsunternehmen als Ausbildender
2.4 Abschlussprüfung
2.4.1 Sinn und Zweck von Abschlussprüfungen
2.4.2 Abschlussprüfung im Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
2.4.3 schriftliche Abschlussprüfung im Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
2.5 Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
2.5.1 Sinn und Zweck von Vorbereitungen auf die schriftliche Abschlussprüfung
2.5.2 Möglichkeiten und Formen der Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung
2.5.3 Thesen zur Wirkung ausgewählter Formen zur Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung
3. Untersuchung der Wirkung von Prüfungsvorbereitungsmaßnahmen auf schriftliche Prüfungsergebnisse
3.1 Grundlagen der Forschung im Bezug auf den Untersuchungsgegenstand
3.1.1 Pädagogische Forschung
3.1.2 Begriff der quantitativen und qualitativen Forschung
3.1.3 Verbindung qualitativer und quantitativer Forschung
3.1.4 Ausgewählte Methoden
3.1.5 Vor- und Nachteile der ausgewählten Methoden
3.1.6 Gütekriterien der qualitativen und quantitativen Forschung
3.2 Entwicklung und Fortgang des Forschungsvorhabens (Projekt)
3.2.1 Planung des Forschungsvorhabens
3.2.2 Durchführung des Forschungsvorhabens
3.2.3 Auswertungen des Forschungsvorhabens
3.3 Ergebnisse der Untersuchung
3.3.1 Quantitative Ergebnisse
3.3.2 Qualitative Ergebnisse
4. Bedeutung der Untersuchungsergebnisse
4.1 Abgleich der Untersuchungsergebnisse mit den Wirkungsthesen
4.1.1 Abgleich der quantitativen Ergebnisse mit den Wirkungsthesen
4.1.2 Abgleich der qualitativen Ergebnisse mit den Wirkungsthesen
4.2 Schlussfolgerungen aus den Untersuchungsergebnissen
4.3 Empfehlungen zur Gestaltung von Vorbereitungsmaßnahmen auf schriftliche Prüfungen
5. Wirtschaftliche Aspekte
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Effektivität verschiedener Prüfungsvorbereitungsmethoden auf die schriftlichen Abschlussprüfungsergebnisse von Auszubildenden zum Kaufmann/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, ob ein begleiteter Selbstlernprozess gegenüber dem traditionellen Frontalunterricht zu besseren Ergebnissen führt und welche Ursachen für die jeweiligen Wirkungsweisen identifiziert werden können.
2.5.2 Möglichkeiten und Formen der Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung
Die im Kapitel 2.5.1 beschriebene notwendige Übung im Umgang mit dem Selbstlernen muss auch zunächst erlernt werden. In diesem Zusammenhang kann ein mechanisches vom elaborierten Üben unterschieden werden.
Das mechanische Üben, das letztlich auch unumgänglich ist, konzentriert sich z. B. auf Begriffe, Vokabeln, Axiome oder Namen. Nützliche Übungsregeln sind hier: sofort anfangen, Üben verteilen, auf Vorrat lernen, aktiv reproduzieren, sofort kontrollieren und verstärken, Lernhemmungen vermeiden.
Das elaborierte Üben entspricht einer Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand durch variantenreiche Übungsformen. Dabei wird Wissen neu konstruiert, und zwar gemäß der Grundthese des Konstruktivismus, dass Wissen durch Anwendungsbeispiele unterschiedlicher Art neu vernetzt und mit Vorwissen verknüpft wird. Diese Art des Übens erhöht folglich die Flexibilität des Denkens und kann Vertiefung, Transfer, Problemlösung, Selbststeuerung und Kreativität fördern.
1. Einleitung mit Problemstellung: Diese Einleitung skizziert den Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft und die daraus resultierende Notwendigkeit, Handlungskompetenz durch moderne Lernmethoden in der Berufsausbildung zu fördern.
2. Grundlagen der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund, einschließlich des Berufsbildes KVF, der Rolle des Versicherungsunternehmens als Ausbilder und den methodischen Rahmen von Abschlussprüfungen.
3. Untersuchung der Wirkung von Prüfungsvorbereitungsmaßnahmen auf schriftliche Prüfungsergebnisse: Hier werden die Grundlagen der pädagogischen Forschung dargelegt, das Forschungsdesign (Experiment und Interview) entwickelt und die Ergebnisse der Untersuchung präsentiert.
4. Bedeutung der Untersuchungsergebnisse: In diesem Kapitel werden die quantitativen und qualitativen Ergebnisse mit den aufgestellten Wirkungsthesen abgeglichen und Handlungsempfehlungen für die Prüfungsvorbereitung abgeleitet.
5. Wirtschaftliche Aspekte: Dieser Teil betrachtet die ökonomische Dimension der betrieblichen Berufsausbildung und diskutiert Kosten-Nutzen-Aspekte bei der Wahl zwischen verschiedenen Vorbereitungsmethoden.
6. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und plädiert für eine Kombination aus traditionellem Unterricht und begleiteten Selbstlernphasen.
Berufsausbildung, Prüfungsvorbereitung, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, Handlungskompetenz, Selbstlernen, Frontalunterricht, Empirische Forschung, Experiment, Qualitative Forschung, Didaktik, Versicherungswirtschaft, Kompetenzentwicklung, Ausbildungsordnung, Betriebliche Bildungsarbeit
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen unterschiedlicher Methoden der Prüfungsvorbereitung auf die schriftlichen Prüfungsergebnisse von Auszubildenden in der Versicherungswirtschaft.
Die zentralen Felder sind die duale Berufsausbildung, moderne Lehr- und Lernmethoden (insbesondere Selbstlernen vs. Frontalunterricht) sowie die Gestaltung von Abschlussprüfungen.
Das Ziel ist die Erprobung und Evaluierung, welche Prüfungsvorbereitungsmethode effektiver zur Erreichung umfassender Handlungskompetenz bei Auszubildenden beiträgt.
Die Studie nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz: ein quantitatives Experiment zur Leistungsermittlung und fokussierte Interviews zur qualitativen Analyse der subjektiven Lernerfahrungen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Berufspädagogik und des Ausbildungsberufs erörtert, gefolgt von einer detaillierten Planung und Auswertung des durchgeführten pädagogischen Experiments.
Schlüsselbegriffe sind Handlungskompetenz, Prüfungsvorbereitung, Selbstlernen, Berufsausbildung und empirische Bildungsforschung.
Der Autor stellt fest, dass Frontalunterricht zwar Orientierung bietet und gut zur Stoffwiederholung geeignet ist, jedoch die Gefahr der inhaltlichen Engführung birgt und bei einigen Lerntypen weniger zur Entwicklung von Selbstständigkeit beiträgt.
Aufgrund der Ergebnisse wird eine Kombination aus traditionellem Unterricht und begleiteter Selbstlernphase empfohlen, um sowohl die Strukturvorteile des Unterrichts als auch die individuellen Stärken des Selbstlernens zu nutzen.
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