Bachelorarbeit, 2009
25 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Argumentationsgang
2. Systeme der Finanzbuchführung im gesetzlichen Hinblick
2.1 Unternehmensrechtliche Rechnungslegungspflicht nach UGB
2.2 Steuerrechtliche Regelungen gemäß BAO und EStG
2.3 Zusammenfassende Übersicht der Buchführungspflicht
3. Rechnungswesen und Buchhaltungssysteme im Überblick
3.1 Die Doppelte Buchführung (Doppik)
3.2 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
3.3 Pauschalierung
4. Verknüpfung der Finanzbuchführung mit dem internen Rechnungswesen
4.1 Kostenrechnung
4.2 Lager- und Gästebuchführung
4.3 Finanz- und Liquiditätsrechnung
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit gibt einen kompakten Überblick über die Systeme der Finanzbuchführung in Österreich, beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Rechnungslegung und zeigt die Verknüpfung zum internen Rechnungswesen auf.
3.1 Die Doppelte Buchführung (Doppik)
„Bei der Leichtigkeit, wie sich der Zustand unseres Vermögens übersehen lässt, bewunderte ich aufs Neue die großen Vorteile, welche die doppelte Buchhaltung dem Kaufmanne gewährt. Es ist eine der schönsten Erfindungen des menschlichen Geistes“ (Wagenhofer 2008, S. 17, zitiert nach Johann Wolfgang von Goethe).
Doppik ist die Abkürzung von "doppelter Buchführung in Konten" und bildet das Gegenüber zum Begriff Kameralistik. Wer doppelt bucht, verwendet ein kaufmännisches Rechnungswesen (doppelte Buchführung), wer „kameral“ (einfach) bucht, verwendet die Kameralistik. Im Gegensatz zur Kameralistik, die nur Ausgaben und Einnahmen abbildet, berücksichtigt die Doppik Aufwendungen und Erträge und könnte damit den Ressourcenverbrauch der Kommune abbilden. Die Bilanzierung beruht auf einer Drei-Komponenten-Rechnung aus Vermögens-, Ergebnis- und Finanzrechnung. Die Gliederung dieser Rechnungen unterscheidet sich zwischen den Ländern in einigen Details (vgl. Handelsblatt 2007).
Wie bereits im zweiten Kapitel erwähnt, sind Unternehmer kraft Rechtsform zur doppelten Buchführung verpflichtet.
Ein Grundsatz der Doppik lautet, dass jeder einzelne Geschäftsfall mindestens auf zwei Konten, also zweimal (doppelt), vermerkt werden muss, es erfolgt somit eine doppelte Verbuchung. Die Grundlage für jede Buchung im Jahresabschluss muss hierbei ein Beleg sein. Fällt nun ein neuer Beleg an, ist dieser in der Buchhaltung aufzuzeichnen. Charakteristisch für die doppelte Buchhaltung ist, dass jeder Geschäftsvorfall sowohl im Soll eines Kontos als auch im Haben eines Gegenkontos gebucht wird. Die Geschäftsvorfälle werden im Grundbuch (Journal) und im Hauptbuch erfasst, es erfolgt somit eine doppelte Erfassung.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung, das Ziel der Arbeit und den gewählten Argumentationsgang ein.
2. Systeme der Finanzbuchführung im gesetzlichen Hinblick: Dieses Kapitel erläutert die unternehmensrechtlichen und steuerrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für verschiedene Unternehmensformen in Österreich.
3. Rechnungswesen und Buchhaltungssysteme im Überblick: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die Methoden der doppelten Buchführung, die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und die Pauschalierung.
4. Verknüpfung der Finanzbuchführung mit dem internen Rechnungswesen: Dieses Kapitel beschreibt die enge Verbindung zwischen Finanzbuchhaltung und internem Rechnungswesen, insbesondere durch die Kostenrechnung und Liquiditätsrechnung.
5. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Bedeutung der gesetzlich geregelten Buchführung als Basis für eine fundierte Unternehmensführung zusammen.
Finanzbuchführung, Rechnungslegung, UGB, Buchführungspflicht, doppelte Buchführung, Doppik, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Pauschalierung, Kostenrechnung, internes Rechnungswesen, Bilanzierung, Jahresabschluss, Liquiditätsrechnung, Unternehmensrecht, Steuerrecht
Die Arbeit behandelt die verschiedenen Systeme der Finanzbuchführung sowie deren gesetzliche Grundlagen und betriebswirtschaftliche Anwendung in Österreich.
Die zentralen Themen umfassen die gesetzliche Rechnungslegungspflicht, die Abgrenzung von Buchhaltungssystemen sowie die Verknüpfung von externem Rechnungswesen und interner Kostenrechnung.
Ziel ist es, einen kompakten Überblick über die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen der Rechnungslegung und die daraus resultierenden Systeme zur Erstellung eines Jahresabschlusses zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger Fachwerke zum österreichischen Unternehmens- und Steuerrecht sowie zum betrieblichen Rechnungswesen.
Der Hauptteil gliedert sich in die gesetzliche Betrachtung der Buchführungspflicht, eine detaillierte Erläuterung der Buchhaltungssysteme (Doppik, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) und deren Anbindung an das interne Rechnungswesen.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Finanzbuchführung, doppelte Buchführung, UGB, Bilanzierung und Kostenrechnung definiert.
Sie ist eine Korrekturrechnung, die notwendig ist, wenn steuerlich unzulässige Wertansätze aus der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung (Steuerbilanz) angepasst werden müssen.
Das externe Rechnungswesen dient primär gesetzlichen Dokumentations- und Informationspflichten, während das interne Rechnungswesen der Unternehmensleitung als frei gestaltbares Werkzeug für Planung, Steuerung und Kontrolle dient.
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