Magisterarbeit, 2010
130 Seiten, Note: 3
1.Einleitung und Fragestellung
2. zum Forschungszustand
3.Verschiedenheit des Bildungssystems zwischen China und Deutschland
3.1 Chinesisch Bildungssystem
3.1.1 Grundprinzip und gesetzliche Grundlage des Bildungswesens
3.1.2 Struktur des chinesischen Bildungssystems
3.1.3 Die Bildungsstufen im Einzelnen
3.1.3.1 Die Grundschule
3.1.3.2 Die Mittelschule
3.1.3.3 Die Hochschule
3.1.3.4 Die Erwachsenenbildung
3.2 Das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland
3.2.1 Grundprinzip und gesetzliche Grundlage des Bildungswesens
3.2.2 Struktur des deutschen Bildungssystems
3.2.3 Die Bildungsstufen im Einzelnen
3.2.3.1 Primarbereich und Übergänge
3.2.3.2 Sekundarbereich I und II
3.2.3.3 Universitäten und Fachhochschulen
3.2.3.4 die Weiterbildung
3.3 Verschiedenheiten der beiden Bildungssysteme
3.3.1 Unterschied zwischen beide Schulsystem
3.3.1.1 unterschiedliche Erziehungskonzeptionen
3.3.1.2 Ganztagsschulen und Halbtagsschulen
3.3.1.3 unterschiedliche Leistungsbeurteilungen
3.3.1.4 unterschiedliche Bildungsverwaltungen
3.3.2 Unterschied zwischen beide Hochschulsystem
4. Methodik
4.1 biographische Forschung und narrativ Interview
4.2 das narrative Interview nach Schütze
4.2.1 Der Ablauf des narrativen Interviews
4.2.2 Die Aufbereitung des narrativen Interviews
4.2.3 Die Auswertung eines Datentextes
5. Der Ablauf des narrativen Interviews
5.1. Suche und Auswahl eines Interviewpartners
5.2. Zur Interviewsituation
5.3 Die Auswertung der Narrativen Interviews
5.3.1 Die Auswertung des Interviews mit Frau A
5.3.2 Die Auswertung des Interviews mit Frau C
5.3.3 Die Auswertung des Interviews mit Herr B
6. Anpassungsprobleme der chinesische Studierende in Deutschland
6.1 Die Sprachschwierigkeit
6.2 Das Lernproblem am Studienprozess in fremder Lernumgebung
6.3 Finanzierungsprobleme
6.4 Das Beziehungsproblem mit Einheimischen
7. Wie chinesische Studierenden deutsche Bildungssystem angepasst?
7.1 Beherrschung der deutschen Sprache
7.2 Schaffung von Lebensfähigkeit
7.3 Überwindung finanzieller Probleme
7.4 Anpassung an das deutsche Hochschulsystem
8. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist eine qualitative Untersuchung der Anpassungsprozesse chinesischer Studierender an das deutsche Bildungssystem. Durch die biographische Analyse narrativer Interviews soll aufgezeigt werden, welche strukturellen Probleme und individuellen Herausforderungen chinesische Studierende in Deutschland erleben und wie sie diese bewältigen.
4.2 Das narrative Interview nach Schütze
Das narrative Interview wurde von Fritz Schütze im Jahr 1977 entwickelt. Er hat es als sozialwissenschaftliches Erhebungsverfahren definiert, das den Informanten zu einer umfassenden und detaillierten Stegreiferzählung persönlicher Ereignisverwicklungen und entsprechender Erlebnisse im vorgegebenen Themenbereich veranlasst. Zentrale Zielsetzung dieses Verfahrens ist die Ermittlung der Biographien von Einzelpersonen. Im Unterschied zum “Tandem-Interview” ist nur ein Interviewer präsent. Ein anderes Merkmal ist, dass es sich als einziges Erhebungsverfahren einsetzen lässt. Dies schließt nicht aus, dass die Ergebnisse verschiedener Interviews miteinander verglichen werden.
Der Interviewer überlässt dem Befragten in vollem Maße die Strukturierung des Gegenstandes, da es keine Vorgaben durch Leitfragen gibt. Der Interviewer verhält sich wie ein Zuhörer, der ein Gespräch ohne Zögern mit Befragten führt. Die Gewinnung des biographischen Materials wird durch die menschliche Fähigkeit zur freien Erzählung begünstigt. Vor die Stegreiferzählung wird eine offene Erzählaufforderung in Gestalt einer Eingangsfrage durch den Interviewer gesetzt. Der “Gestaltschließungszwang” bewirkt eine zu schließende Darstellung und der “Kondensierungszwang” eine zum verdichteten Erzählen, da dem Befragten lediglich eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht. Der “Detaillierungszwang”, sorgt für Hintergrundinformationen, die für ein besseres Verständnis sorgen. Der Befragte beendet seine “Stegreiferzählung” mit einer “Erzählkoda” wie “Das wär´s erst einmal”.
1.Einleitung und Fragestellung: Diese Einleitung beleuchtet die historischen diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland und skizziert den rasanten Anstieg chinesischer Studierender in Deutschland.
2. zum Forschungszustand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema und stellt verschiedene Forschungsansätze zur Integration chinesischer Studierender in Deutschland vor.
3.Verschiedenheit des Bildungssystems zwischen China und Deutschland: Hier werden die strukturellen Unterschiede, pädagogischen Konzepte und administrativen Rahmenbedingungen beider Bildungssysteme detailliert gegenübergestellt.
4. Methodik: Dieses Kapitel begründet die Wahl der qualitativen biographischen Forschung und erläutert das Verfahren des narrativen Interviews nach Fritz Schütze.
5. Der Ablauf des narrativen Interviews: Der Autor beschreibt die praktische Durchführung, die Auswahl der Interviewpartner sowie die formale Analyse und Aufbereitung der gewonnenen Daten.
6. Anpassungsprobleme der chinesische Studierende in Deutschland: Hier werden die zentralen Hürden analysiert, vor denen chinesische Studierende stehen, darunter Sprachbarrieren, Lernprobleme und soziale Kontaktprobleme.
7. Wie chinesische Studierenden deutsche Bildungssystem angepasst?: Dieses Kapitel untersucht, wie sich die befragten Personen durch Sprachbeherrschung, Lebensfähigkeit und Anpassung an das Hochschulsystem in Deutschland integriert haben.
8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Studienergebnisse und betont die Komplexität des Anpassungsprozesses unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebensbiographien.
Chinesische Studierende, Deutschland, Bildungssystem, Anpassungsprozess, Narratives Interview, Qualitative Forschung, Integrationsprobleme, Studienbiographie, Interkulturelle Kompetenz, Sprachbarrieren, Sozialisation, Hochschulstudium, Bildungsreform, Lebenslaufanalyse, Soziale Integration
Die Arbeit untersucht die Anpassung chinesischer Studierender an das deutsche Bildungssystem und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen und Integrationsprozesse.
Die Arbeit umfasst den Vergleich chinesischer und deutscher Bildungssysteme, methodische Fragen der Biographieforschung sowie spezifische Probleme wie Sprachschwierigkeiten und Kontaktprobleme zu Einheimischen.
Das Ziel ist es, durch eine qualitative Untersuchung die Prozessstruktur des Lebensablaufs chinesischer Studierender in Deutschland zu zeigen und ihre spezifischen Anpassungsprobleme zu identifizieren.
Die Arbeit nutzt die biographische Forschung und das narrative Interview nach Fritz Schütze, um individuelle Erfahrungen der Studierenden tiefgehend zu rekonstruieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Gegenüberstellung beider Bildungssysteme, die methodische Darlegung der Forschung, die Durchführung von Fallbeispielen (Interviews) und die Analyse der spezifischen Anpassungsprobleme.
Die Untersuchung wird maßgeblich durch Begriffe wie Bildungssystem, Integration, Sprachbarrieren, soziale Isolation und individuelle Lebensbiographien charakterisiert.
Die Sprache wird als zentrale Hürde identifiziert, die nicht nur den akademischen Erfolg im Studium erschwert, sondern auch die soziale Teilhabe und den Kontakt zu deutschen Kommilitonen signifikant einschränkt.
Die Befragten berichten von einer stärker kollektivistisch geprägten, autoritären Schulerziehung in China, die auf Auswendiglernen und Prüfungsdruck fokussiert ist, im Gegensatz zum eher flexiblen und eigenverantwortlichen deutschen Studiensystem.
Die Finanzierung ist eine grundlegende Voraussetzung für das Auslandsstudium, wobei der Notwendigkeit von Nebenjobs oft eine hohe zeitliche Belastung gegenübersteht, die den Integrationsprozess behindert.
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