Diplomarbeit, 2010
243 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert das pädagogische Konzept „FAUSTLOS“ mit dem Ziel, die Wirksamkeit des Programms in der Praxis zu evaluieren. Dabei werden sowohl die theoretischen Grundlagen des Konzepts als auch die praktischen Erfahrungen in der Umsetzung beleuchtet. Die Arbeit konzentriert sich insbesondere auf die Bereiche Gewaltprävention, die Entwicklung von sozialen Kompetenzen und die Bedeutung der frühkindlichen Bildung im Kontext von Gewaltprävention.
Die Einleitung liefert einen Überblick über das Thema Gewalt und die Bedeutung der Gewaltprävention, insbesondere im Kontext der frühkindlichen Bildung. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich dem theoretischen Rahmen. Hier werden die wichtigsten Theorien zur Entstehung von Gewalt vorgestellt, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der Kindheit gelegt wird. Es werden verschiedene Ursachenmodelle von Gewalt erläutert und die Bedeutung von Familienzentrierter und Außerfamiliärer Gewaltprävention hervorgehoben. In einem weiteren Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der empirischen Forschung zu Gewaltpräventionsprogrammen zusammengefasst. Die Arbeit geht dann auf die Fragestellung der Untersuchung ein und beschreibt das Programm "FAUSTLOS". Die methodische Vorgehensweise der Arbeit, die qualitative Evaluation, wird im Detail erläutert. Die Darstellung der Ergebnisse ist dann der Kern der Arbeit. Hier werden die Profile der beteiligten Kindergärten, die Charakteristika der Zielgruppe sowie die Erfahrungen während der Umsetzung von "FAUSTLOS" beschrieben.
Gewaltprävention, Frühkindliche Bildung, Sozialkompetenz, "FAUSTLOS", Qualitative Evaluation, Kindergarten, Kinderschutz, Aggression, Sozialisation, Familienbezogene Prävention, Außerfamiliäre Prävention, Bildungsforschung, Pädagogisches Konzept.
FAUSTLOS ist ein Gewaltpräventionsprogramm für Kindergärten und Schulen, das darauf abzielt, soziale Kompetenzen zu fördern und aggressives Verhalten frühzeitig zu reduzieren.
Neurobiologische und entwicklungspsychologische Befunde zeigen, dass Präventionsmaßnahmen in der frühen Kindheit am effektivsten sind, da sich hier grundlegende Verhaltensmuster festigen.
Die Arbeit erläutert die Trieb- und Instinkttheorie, die Frustrations-Aggressions-Hypothese sowie lerntheoretische Ansätze zur Entstehung von Gewalt.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen methodischen Ansatz, indem sie Erzieherinnen zu ihren Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung und zur Resonanz der Kinder befragt.
Die Einbindung der Eltern ist ein wichtiger Aspekt des Programms, da Prävention über den Kindergarten hinaus auch im familiären Kontext unterstützt werden sollte.
Die Arbeit zieht eine Bilanz zur Wirksamkeit, zum Umgang der Kinder mit den Inhalten und gibt Einblicke in geschlechts- und altersbezogene Erfahrungen während des Unterrichts.
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