Magisterarbeit, 2010
79 Seiten, Note: 1.3
Diese Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung des Hanukkahfestes im Zeitraum vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. Sie analysiert die unterschiedlichen Perspektiven auf das Fest, die in den historischen Quellen, insbesondere den beiden Makkabäerbüchern und der rabbinischen Literatur, zum Ausdruck kommen.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema und stellt die Forschungsfrage nach der Entstehung und Entwicklung des Hanukkahfestes. Das zweite Kapitel beleuchtet den historischen Hintergrund der Entstehung des Festes sowie die relevanten Quellen, darunter die beiden Makkabäerbücher und die Megillat Ta'anit.
Das dritte Kapitel analysiert die Darstellung des Hanukkahfestes in den beiden Makkabäerbüchern, wobei die Unterschiede in den Beschreibungen des Festes im 1. und 2. Makkabäerbuch herausgestellt werden. Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Hanukkahfest in der rabbinischen Literatur, wobei die Entwicklung des Festes in der Zeit zwischen den Apokryphen und der Mischna, die Abwesenheit des Festes in der Mischna sowie die Entwicklung des Hanukkahritus im rabbinischen Judentum beleuchtet werden.
Hanukkah, Makkabäer, Tempelweihe, Laubhüttenfest, rabbinische Literatur, Mischna, Talmud, Ritus, Tradition, Entstehung, Entwicklung, Judentum, Antike.
Das Hanukkahfest entstand erst nach dem Abschluss des biblischen Kanons, weshalb es als nachexilisches Fest in apokryphen Schriften wie den Makkabäerbüchern beschrieben wird.
Es erinnert an den Sieg der Makkabäer über die Seleukiden und die Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem im 2. Jahrhundert v. Chr.
Das Wunder mit dem Ölkrug, der acht Tage brannte, wird erst in der späteren rabbinischen Literatur (Talmud, Traktat Schabbat) erwähnt, nicht in den Makkabäerbüchern.
Das 1. Buch betont den militärischen Sieg, während das 2. Buch das Fest eher als eine Nachfeier des Laubhüttenfestes (Sukkot) darstellt.
Die Gründe für das Fehlen eines eigenen Traktats in der Mischna sind historisch umstritten; möglicherweise spielten politische Differenzen mit der Hasmonäer-Dynastie eine Rolle.
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