Bachelorarbeit, 2010
40 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Abgrenzung des Themas
1.2. Begriffsbestimmungen
1.2.1. Beizulegender Zeitwert
1.2.1.1. Erste Stufe
1.2.1.2. Zweite Stufe
1.2.1.3. Dritte Stufe
1.2.2. Angaben im Anhang
2. Pflichtangaben im Anhang
2.1. Finanzanlagen
2.1.1. Definition der Finanzinstrumente
2.1.2. Unterbleiben einer außerplanmäßigen Abschreibung
2.2. Derivative Finanzinstrumente
2.2.1. Definition der Derivate
2.2.2. Kategorien
2.2.3. Art und Umfang
2.2.4. Angabe des beizulegenden Zeitwerts
2.2.5. Buchwert und Bilanzposten
2.3. Finanzinstrumente des Handelsbestands
2.3.1. Definition des Handelsbestands
2.3.2. Verwendung einer allgemein anerkannten Bewertungsmethode
2.3.3. Risikoangaben
2.3.4. weitere Angaben nach RechKredV
2.3.4.1. Risikoabschlag
2.3.4.2. Umgliederung von Finanzinstrumenten
2.3.4.3. institutsinterne Kriterienänderung
2.4. Verrechnung von Vermögensgegenständen
2.5. Anteile oder Anlageaktien an Investmentvermögen
2.6. Sanktionen
3. Anwendungsbeispiele
3.1. Finanzanlagen
3.2. Derivative Finanzinstrumente
3.3. Finanzinstrumente des Handelsbestands
3.4. Verrechnung von Vermögensgegenständen
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) neu eingeführten bzw. angepassten Anhangangabepflichten im Kontext der Zeitwertbewertung („Fair-Value-Bewertung“) von Finanzinstrumenten. Ziel ist es, die Komplexität dieser Anforderungen zu analysieren und deren Umsetzung in der Praxis anhand von Jahresabschlussbeispielen zu veranschaulichen.
1.2.1.1. Erste Stufe
Entsprechend der Regierungsbegründung kann der Marktpreis als an einem aktiven Markt ermittelt angesehen werden, wenn er folgende Kriterien erfüllt:
- der Preis ist an einer Börse, von einem Händler, von einem Broker, von einer Branchengruppe, von einem Preisberechnungsservice oder von einer Aufsichtsbehörde
- leicht und regelmäßig erhältlich und
- beruht auf aktuellen und regelmäßig auftretenden Markttransaktionen
- zwischen unabhängigen Dritten.
Ein kumulatives Vorhandensein der vorgenannten Merkmale wird vorausgesetzt. Fehlt eins dieser Merkmale, so ist nicht von einem aktiven Markt auszugehen. Beispielhaft hierfür wird angeführt, dass wegen einer geringen Anzahl umlaufender Aktien im Verhältnis zum Gesamtvolumen der emittierten Aktien nur kleine Volumina gehandelt werden oder in einem engen Markt keine aktuellen Marktpreise verfügbar sind.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Neuregelungen durch das BilMoG und grenzt das Thema auf die spezifischen Anhangangabepflichten bei der Zeitwertbewertung ein.
2. Pflichtangaben im Anhang: Hier werden die detaillierten gesetzlichen Anforderungen für verschiedene Kategorien von Finanzinstrumenten sowie die Bewertungsphilosophie und Sanktionen bei Verstößen dargelegt.
3. Anwendungsbeispiele: Das Kapitel veranschaulicht die theoretischen Vorgaben anhand von Praxisbeispielen aus Geschäftsberichten renommierter Banken und Unternehmen.
4. Fazit: Die Schlussbetrachtung würdigt die Anhangangaben als Instrument zur Erhöhung der Transparenz, kritisiert jedoch teilweise allgemeine Formulierungen in der Praxis und den hohen Ermessensspielraum bei Bewertungsverfahren.
BilMoG, Anhangangaben, beizulegender Zeitwert, Fair-Value-Bewertung, Finanzinstrumente, Finanzanlagen, derivative Finanzinstrumente, Handelsbestand, RechKredV, Bewertungshierarchie, Marktpreis, Bewertungsmethoden, Verrechnung, Investmentvermögen, HGB.
Die Arbeit befasst sich mit den Anhangangabepflichten für Finanzinstrumente nach dem HGB unter Berücksichtigung der Änderungen durch das BilMoG, insbesondere im Hinblick auf die Zeitwertbewertung.
Zu den zentralen Themen gehören die Bewertung von Finanzanlagen, Derivaten, Beständen von Kreditinstituten sowie die Verrechnungsregeln und Angaben zu Investmentanteilen.
Das Ziel ist die systematische Darstellung der gesetzlichen Anforderungen an den Anhang und die Analyse, wie Unternehmen diese in der Praxis umsetzen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse gesetzlicher Vorschriften, Gesetzesmaterialien (Regierungsbegründungen) und Fachliteratur, ergänzt durch eine Auswertung praktischer Anwendungsbeispiele aus Jahresabschlüssen.
Im Hauptteil werden die einzelnen Pflichtangaben für Finanzanlagen, derivative Finanzinstrumente, den Handelsbestand sowie die Verrechnung von Vermögensgegenständen detailliert erläutert.
BilMoG, Fair Value, Finanzinstrumente, Anhang, HGB, Bewertungshierarchie und Transparenz.
Die Ermittlung erfolgt über eine dreistufige Hierarchie: Marktpreise (Stufe 1), allgemein anerkannte Bewertungsmethoden (Stufe 2) oder fortgeführte Anschaffungskosten bei mangelnder Verlässlichkeit (Stufe 3).
Für Kreditinstitute gelten verschärfte Anhangangaben gemäß RechKredV, um die Bewertung ihrer Handelsbestände zum beizulegenden Zeitwert transparenter zu gestalten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

