Diplomarbeit, 2023
31 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemdarstellung
1.2. Fragestellung
1.3. Zielsetzung
1.4. Methodik
2. Homosexualität
2.1. Begriffserklärung
2.1.1. Sexuelle Identität
2.1.2. Sexuelle Orientierung
2.1.3. Homosexualität
2.1.4. Heterosexualität
2.1.5. Heteronormativität
2.1.6. Heterosexismus
2.1.7. Homophobie
2.1.8. LGBTI*
2.2. Geschichtliche Aspekte
2.3. Diskriminierung und Minderheitenstress
3. Bedürfnisse und Probleme in der Gesundheitsversorgung
3.1. Bedürfnisse von homosexuellen Patientinnen und Patienten
3.1.1. Anerkennung der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität
3.1.2. Diskriminierungsfreie Pflege
3.1.3. Biographiearbeit
3.2. Probleme von homosexuellen Patientinnen und Patienten
3.2.1. Fehlende Aus- und Weiterbildung
3.2.2. Vorurteile gegenüber homosexuellen Menschen:
3.2.3. Fehlendes Vertrauen und Offenheit:
4. Pflegerische Interventionen im Krankenhaus
4.1. Pflege und Betreuung
4.1.1. Qualitätssigel Lebensort Vielfalt.
4.2. Pflegekonzepte
4.2.1. Kultursensible Pflege
4.2.2. Diversity-Konzept
4.2.3. Umsetzung von Kultursensibler Pflege und Diversity- Konzept
5. Zusammenfassende Darstellung
Diese Arbeit zielt darauf ab, die spezifischen Bedürfnisse und Problemfelder von lesbischen und schwulen Patienten im Krankenhaussetting zu identifizieren, um durch theoretische Reflexion und die Aufzeigung pflegerischer Interventionen einen Beitrag zur diskriminierungsfreien und toleranten Patientenversorgung zu leisten.
3.1.2. Diskriminierungsfreie Pflege
Die Begrifflichkeit Diskriminierung kann vielfältig und je nach Kontext angewendet werden. Diskriminierung wird im AGG mit dem Begriff Benachteiligung gleichgesetzt (Nano 2020, S. 63). Wie Nano (2020, S. 20) bereits beschrieb, kann die erlebte Diskriminierung zu Argwohn und Misstrauen bei den Betroffenen führen. In einer Auflistung stellt Nano eine Liste von wahrgenommenen Auswirkungen durch Diskriminierung dar. In dieser geben 17,6 % an, dass sie aufgrund von Diskriminierungen ihre sozialen Kontakte eingeschränkt oder abgebrochen haben. 12,9 % der Befragten sind psychisch krank geworden und 6,9 % körperlich. 40,2 % der Teilnehmer gaben an, misstrauischer gegenüber anderen geworden zu sein.
Diskriminierung hat direkte Auswirkungen auf Personen und ihre physische und psychische Gesundheit. Bei der Pflege von homosexuellen Patienten sollte auf eine diskriminierungsfreie Pflege geachtet werden, welche die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität berücksichtigt. Ebenso die Verwendung von einer gendergerechten Sprache, also nicht nur weiblich und männlich, sondern ebenfalls divers zu integrieren. Für lesbisch und schwule Menschen ist ein tiefes Verständnis für ihre Lebenswelt und ihre Lebensbedingungen sehr wichtig. Dazu zählt auch, dass Pflegepersonen über die historische Entwicklung und die Diskriminierungserfahrungen in der Vergangenheit von homosexuellen Menschen Kenntnisse haben, und diese im Umgang auch integrieren können. (Halbmayr-Kubicsek 2021).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Bedürfnisse und Probleme von homosexuellen Patienten ein und stellt die Relevanz sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2. Homosexualität: Hier werden grundlegende Begriffe definiert, geschichtliche Aspekte der Verfolgung beleuchtet und das Konzept des Minderheitenstresses erläutert.
3. Bedürfnisse und Probleme in der Gesundheitsversorgung: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Bedürfnisse lesbischer und schwuler Patienten sowie die Herausforderungen, mit denen sie im Gesundheitssystem konfrontiert sind.
4. Pflegerische Interventionen im Krankenhaus: Der Fokus liegt auf praktischen Ansätzen wie der kultursensiblen Pflege und dem Diversity-Konzept, um eine inklusive Versorgung zu gewährleisten.
5. Zusammenfassende Darstellung: Abschließend werden die Ergebnisse reflektiert und Handlungsempfehlungen für eine sensibilisierte Pflegepraxis zusammengefasst.
Homosexualität, Pflege, Krankenhaus, Diskriminierung, Minderheitenstress, sexuelle Identität, Kultursensible Pflege, Diversity-Konzept, Biographiearbeit, Patienten, Gesundheitsversorgung, LGBTQ+, Inklusion, Homophobie, Pflegequalität.
Die Arbeit befasst sich mit den speziellen Bedürfnissen und Problemen von homosexuellen Patientinnen und Patienten in der stationären Versorgung im Krankenhaus.
Im Zentrum stehen die Auswirkungen historischer Diskriminierung, die Notwendigkeit von Biographiearbeit, die Bedeutung von Sensibilisierung im Pflegepersonal sowie die Anwendung von Diversity-Konzepten.
Ziel ist es, Pflegende für die Lebensrealitäten lesbischer und schwuler Patienten zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie durch professionelle Pflegekonzepte Diskriminierung abgebaut werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in medizinischen und pflegewissenschaftlichen Datenbanken sowie der Auswertung relevanter Fachpublikationen.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Homosexualität, die spezifischen Bedürfnisse der Patientengruppe sowie konkrete pflegerische Interventionsstrategien im Krankenhaus.
Zentrale Begriffe sind Homosexualität, Pflege, Diskriminierung, Minderheitenstress und Diversity-Kompetenz.
Sie ermöglicht es, spezifische Lebensrealitäten zu erkennen, um Vorannahmen über eine heterosexuelle Norm zu vermeiden und Vertrauen zwischen Pflegepersonal und Patienten aufzubauen.
Es fungiert als Bindeglied in Organisationen, um durch Schulungen und spezifische Kriterienkataloge wie das Qualitätssiegel „Lebensort Vielfalt“ eine inklusive Pflegeumgebung sicherzustellen.
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