Bachelorarbeit, 2010
73 Seiten, Note: 1,9
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Kennzeichen einer Krafttrainingsmethode
3.2 Problematik der deduktiven und induktiven Intensitätssteuerung
3.3 Darstellung der ILB-Methode inklusive Überblick über die Studienlage
3.3.1 Methodischer Aufbau der ILB-Methode
3.3.2 Vorgehensweise bei der Umsetzung der ILB-Methode
3.3.3 Überblick über die Studienlage zur ILB-Methode
3.4 Studienlage zu einem Krafttraining nach dem subjektiven Belastungsempfinden kontrolliert ermittelt über Skalen oder unkontrolliert und intuitiv bestimmt
4 METHODIK
4.1 Detaillierte Beschreibung der Stichprobe
4.2 Detaillierte Beschreibung der zum Einsatz gekommenen sportmotorischen Krafttests
4.2.1 Ausbelastungskriterien
4.2.2 Beschreibung der einzelnen zum Einsatz gekommenen Tests
4.2.3 Zeitlicher Ablauf der Testbatterien inklusive der Follow-up- Tests
4.2.4 Maßnahmen zur Teststandardisierung
4.3 Detaillierte Beschreibung des Trainingsprogramms
4.3.1 Trainingsübungen
4.3.2 Belastungsgefüge
4.3.3 Maßnahmen zur Standardisierung
5 ERGEBNISSE
5.1 Vergleich der Testbatterien t1 und t2
5.2 Vergleich von t1 1-RM und den Follow-up Tests
5.3 Grafischer Kraftverlauf von t1 1-RM über t2 1-RM, t3 und t4 zu t5
5.4 Signifikanzüberblick
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.2 Reflexion der Validität, Reliabilität und Objektivität der durchgeführten Tests
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die Wirksamkeit der ILB-Methode (Individuelles Leistungsbild) bei leistungsorientierten Freizeitsportlern. Das Ziel ist es, durch eine kontrollierte 6-wöchige Trainingsstudie zu prüfen, ob die deduktive Intensitätssteuerung nach der ILB-Methode gegenüber subjektiven oder unkontrollierten Trainingsansätzen zu signifikanten Kraftzuwächsen führt und wie diese mittels standardisierter Testbatterien validiert werden können.
3.1 Kennzeichen einer Krafttrainingsmethode
Ein Krafttraining führt in Abhängigkeit von der Trainingsmethode zu unterschiedlichen kurz- und langfristigen Anpassungen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen morphologischen Anpassungen (z.B. Muskelquerschnitt), metabolischen Anpassungen (anaerober Stoffwechsel) und neuromuskulären Anpassungen (neuromuskuläre Koordination). Diese Anpassungen unterliegen in Abhängigkeit vom Trainingszustand auch unterschiedlichen Zeitverläufen und werden deshalb nochmals in kurzfristige (Zeitraum von 1-4 Wochen) und langfristige Anpassungen (nach 4-12 Wochen) differenziert (vgl. TESCH/ALKNER, 2003).
Kurzfristige Anpassungen in Form von Leistungszuwächsen in den ersten 4 bis 8 Trainingseinheiten beruhen zuerst auf einer neuromuskulären Anpassung (vgl. SALE, 2003). Bei längerfristigen Maximalkraftbelastungen über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen, spielt zunehmend die Muskelquerschnittvergrößerung eine leistungsrelevante Rolle. Bei einem kontinuierlich weitergeführten Krafttraining nimmt wieder die Ausnutzung der Muskelmasse (Rekrutierung und Frequentiereung von Muskelfasern pro Zeiteinheit) eine wichtige Rolle bei der Muskelkraftverbesserung ein (vgl. SALE, 2003). Der Leistungsfaktor Kraft ist auch von den konsumtiven Ressourcen Muskelglykogen, Kreatinphosphat (KP) und Adenosintriphosphat (ATP) und ferner von Fettsäuren abhängig. Durch ein länger andauerndes Krafttraining kann der Muskelglykogenspeicher deutlich vergrößert werden, was für die energiereichen Phosphate (ATP, KP) allerdings noch nicht eindeutig belegt ist (vgl. TESCH/ALKNER, 2003).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Bedeutung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Diskussion der Problematik der Intensitätssteuerung im Krafttraining.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage zur Untersuchung der Trainingseffekte bei Anwendung der ILB-Methode bei Leistungstrainierenden.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Krafttrainingsmethoden und kritische Analyse bestehender deduktiver und induktiver Ansätze sowie der ILB-Methode.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung der Stichprobe, der angewandten Krafttests, des Trainingsprogramms und der Standardisierungsmaßnahmen.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der erhobenen Daten zu Kraftzuwächsen in verschiedenen Testbatterien und grafische Darstellung der Kraftverläufe.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Bewertung der methodischen Qualität und Diskussion der Signifikanz sowie Limitationen der Studie.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse über die Wirksamkeit der ILB-Methode.
Krafttraining, ILB-Methode, Intensitätssteuerung, Maximalkraft, Hypertrophie, Kraftausdauer, Leistungsfähigkeit, Trainingsstudie, neuromuskuläre Anpassung, 1-RM Test, Trainingsplanung, Belastungsparameter, Sportwissenschaft, Trainingswissenschaft, Muskelkraft.
Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Überprüfung der Trainingseffekte verschiedener trainingsmethodischer Ansätze zur Intensitätssteuerung im Krafttraining.
Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen deduktiven (z.B. 1-RM orientiert) und induktiven (subjektiven) Belastungssteuerungsmethoden sowie die Wirksamkeit der spezifischen ILB-Methode.
Das Ziel ist die Erhebung von Daten zur Kraftentwicklung bei Leistungstrainierenden über einen Zeitraum von sechs Wochen mittels der ILB-Methode.
Es wurde eine Fallstudie mit einer Stichprobe von 10 Probanden durchgeführt, bei der ein standardisiertes Ganzkörpertraining nach der ILB-Methode angewendet und der Fortschritt mittels Pre-, Post- und Follow-up-Tests gemessen wurde.
Der Hauptteil umfasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Trainingslehre, die methodische Vorgehensweise der Studie, die Ergebnisse der durchgeführten Krafttests und die Diskussion der Befunde.
Kernbegriffe sind ILB-Methode, Intensitätssteuerung, Maximalkraft, Trainingswirksamkeit und Krafttrainingsmethode.
Die Intensität wurde nach dem ILB-Grobraster für leistungsorientierte Sportler festgelegt, wobei im Mesozyklus eine progressive Steigerung der Last über die sechs Wochen erfolgte.
Die Gruppe erzielte im Schnitt einen Kraftzuwachs von ca. 10 % über den Untersuchungszeitraum, wobei sich eine eindeutige Wirksamkeit der Intervention in der Signifikanzprüfung zeigte.
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