Diplomarbeit, 2003
44 Seiten, Note: Gut
1 Einleitung
2 Einführung Permission based Marketing
2.1 eMail Marketing
2.1.1 eMailings
2.1.2 Newsletter
2.2 M – Marketing
3 Recht im Permission based Marketing
3.1 Recht nach UWG
3.2 Recht nach Teledienstdatenschutzgesetz
3.3 Recht nach Teledienstegesetz
4 Die Spamproblematik
4.1 Definition Spam
4.2 Was ist an Spam so schlimm
4.3 Woher bekommen Spammer ihre Adressen
4.4 Wie kann ich mich gegen Spam schützen
4.5 Fazit aus der Spamproblematik
5 Die Dialerproblematik
5.1Definitionen
5.2 Wie funktionieren seriöse Dialer
5.3 Wie funktionieren unseriöse Dialer
5.4 Mit welchen Tricks wird abkassiert
5.5 Rechtliche Aspekte
5.6 Fazit aus der Dialerproblematik und Gesamtfazit
Diese Arbeit untersucht die Gefahren für das Marketing durch die zunehmende Verbreitung von unerwünschten Spam-Nachrichten und unseriösen Dialer-Programmen. Ziel ist es, den damit verbundenen Vertrauensverlust im Permission based Marketing zu analysieren und Lösungsansätze sowie rechtliche Rahmenbedingungen aufzuzeigen.
4.2 Was ist an Spam so schlimm
Wie bereits in der Einführung zum Permission based Marketing und im Kapitel Recht erläutert, benötigt man in Deutschland das ausdrückliche Einverständnis (Permission) zum Bezug von Diensten und Informationen.
Der Bezug von eMail und SMS greift tief in die Privatsphäre des Nutzers ein, es ist demzufolge ein hohes Vertrauen in den Bezug der Dienste und Informationen auf Nutzerseite vonnöten. Spam handelt dem zuwider, durch erhöhtes Spamaufkommen entsteht eine erhöhte Belastung für den Empfänger und durch das aussortieren entsteht ein überflüssiger Arbeitsaufwand. Dieser Arbeitsaufwand verursacht auch wieder natürlich erhöhte Kosten durch Bindung von Arbeitskräften und Arbeitszeit.
Des Weiteren besteht bei erhöhtem Spamaufkommen die Gefahr, das normale eMails und Geschäftspost hintenanstehen, also vom Provider erst später ausgeliefert werden und die InBox des Mailprogramms verstopft.
Im Consumerbereich und auch vor allem auch bei Klein- und Mittelständischen Unternehmen haben auch heute noch viele Mailboxen eine Größenbeschränkung. Oft passiert es, dass bei Urlaub oder Betriebsabwesenheit so viel Spams eintrifft, dass die Mailbox überfüllt ist und reguläre Mails abgewiesen werden.
Spammails sind somit ein Ärgernis für alle eMail Nutzer. Meist ist die InBox verstopft und Arbeitskräfte werden gebunden oder man benutzt Filter (Punkt 4.4 „Wie kann ich mich gegen Spam schützen“).
„Spammails machen viele Dienstleistungen unmöglich oder erschweren sie gravierend. Schätzungen gehen z.B. davon aus, dass das Google Usenet Archiv (ehemals Dejanews), welches Newsgroups Postings aufbewahrt, zu rund 30% aus Spam besteht.“15
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den Vertrauensverlust im Permission based Marketing durch zunehmende Spam- und Dialerkontakte.
2 Einführung Permission based Marketing: Es werden die Grundlagen sowie die Verfahren Single, Confirmed und Double Opt-in als Basis für eine vertrauensvolle Kundenbeziehung erläutert.
3 Recht im Permission based Marketing: Darstellung der relevanten gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere UWG, TDDSG und TDG, zum Schutz vor unerwünschter Kommunikation.
4 Die Spamproblematik: Analyse der Definitionen, der negativen Auswirkungen auf Nutzer und Unternehmen sowie praktischer Schutzmaßnahmen gegen Spam.
5 Die Dialerproblematik: Untersuchung der technischen Funktionsweise von seriösen und unseriösen Dialern, gängiger Abzock-Tricks sowie der rechtlichen Aspekte und Folgen.
Permission based Marketing, E-Mail-Marketing, Mobile-Marketing, Spam, Dialer, Opt-in, Kundenbindung, Rechtssicherheit, Teledienstdatenschutzgesetz, UWG, Online-Shopping, Kundenzufriedenheit, Dialerproblematik, Spamschutz
Die Arbeit befasst sich mit den Risiken für das moderne Marketing, die durch den Missbrauch elektronischer Kanäle wie E-Mail und SMS entstehen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Permission based Marketing, den rechtlichen Grundlagen im elektronischen Geschäftsverkehr sowie der Analyse von Spam und unseriösen Dialer-Praktiken.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie unerwünschte Werbebotschaften und betrügerische Dialer das Kundenvertrauen untergraben und welche Anforderungen an ein sauberes Marketing gestellt werden müssen.
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Untersuchung von gesetzlichen Regelungen sowie der Auswertung von Branchenstudien und Praxisbeispielen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung des Permission based Marketing, die rechtliche Einordnung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Spamproblematik sowie eine technische und rechtliche Analyse der Dialer-Problematik.
Die wichtigsten Begriffe sind Permission based Marketing, Spam, Dialer, E-Mail-Marketing, Rechtssicherheit und Kundenvertrauen.
Seriöse Dialer weisen den Nutzer transparent auf Kosten hin und lassen sich leicht deinstallieren, während unseriöse Dialer versuchen, sich mittels technischer Tricks wie Active-X unbemerkt zu installieren.
Weil die Interaktion mit Spam-Mails (z.B. Antworten oder Klicken von Links) die eigene E-Mail-Adresse für Spammer als "heiß" markiert und zu einer massiven Zunahme zukünftiger unerwünschter Nachrichten führt.
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