Masterarbeit, 2025
136 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Vorstellung des Themas und Problemstellung
1.2 Methodik
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Fundierung
2.1 Herzfrequenzvariabilität
2.1.1 Begriffsdefinition und Relevanz der HRV
2.1.2 Autonomes Nervensystem
2.1.3 Parameter der HRV
2.1.4 Messmethoden
2.1.5 Einflussfaktoren
2.2 Der weibliche Menstruationszyklus
2.2.1 Begriffserklärung und Grundlagen
2.2.2 Menstruationsphase und Follikelphase
2.2.3 Ovulationsphase
2.2.4 Lutealphase
2.2.5 Auswirkungen des Menstruationszyklus auf das Wohlbefinden
2.2.6 Auswirkungen der Zyklusphasen auf die HRV
2.3 Empfängnisverhütungsmethoden für Frauen
2.3.1 Natürliche Empfängnisverhütung
2.3.2 Methoden der natürlichen Empfängnisverhütung
2.3.3 Hormonelle Empfängnisverhütung
2.3.4 Wirkungsweise hormoneller Kontrazeptiva
2.3.5 Methoden der hormonellen Empfängnisverhütung
2.3.6 Auswirkungen hormoneller Kontrazeptiva auf den Körper
2.3.7 Auswirkungen hormoneller Kontrazeptiva auf die HRV
2.4 Leistungsfähigkeit im Zyklusverlauf
2.4.1 Auswirkungen von Ausdauertraining auf die HRV
2.4.2 Leistungsfähigkeit innerhalb der Zyklusphasen
2.4.3 Auswirkungen hormoneller Kontrazeptiva auf die Leistungsfähigkeit
3 Fragestellung und Hypothesen
4 Methodik
4.1 Forschungsdesign
4.2 Gütekriterien
4.3 Stichprobenbeschreibung
4.4 Datenerhebung
4.5 RPE-Skala nach Gunnar Borg
4.6 Datenauswertung
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Analyse der Daten
5.1.1 Personenbezogene Daten
5.1.2 Auswertung der Skalenwerte nach Verhütungsmethode
5.2 Inferenzstatistische Analyse der Daten
5.2.1 Normalverteilung und Varianzhomogenität
5.2.2 Hypothese 1: Unterschiede in der mittleren HRV
5.2.3 Hypothese 2: Unterschiede im subjektiven Anstrengungsempfinden
5.2.4 Hypothese 3: Stabilität der HRV über den Zyklusverlauf
5.2.5 Hypothese 4: Zyklusabhängige Schwankungen im subjektiven Anstrengungsempfinden
5.2.6 Zusammenhang zwischen HRV und Stresslevel
6 Diskussion
6.1 Kritische Reflexion und Limitationen der Ergebnisse
6.1.1 Normwerte als Referenzrahmen und Grenzen der Vergleichbarkeit
6.1.2 Einfluss der Verhütungsmethode auf die HRV
6.1.3 Einfluss der Verhütungsmethode auf das subjektive Anstrengungsempfinden
6.1.4 Stabilität der HRV über den Zyklusverlauf
6.1.5 Zyklusabhängige Schwankungen im subjektiven Anstrengungsempfinden
6.1.6 Zusammenhang zwischen HRV und Stresslevel
6.2 Diskussion der Methodik
7 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob die Verhütungsmethode einen Einfluss auf die Herzfrequenzvariabilität (HRV) und das subjektive Anstrengungsempfinden von Amateur-Läuferinnen hat. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Beeinflusst die Verhütungsmethode die Herzfrequenzvariabilität und das subjektive Anstrengungsempfinden von Amateurläuferinnen?“
1.1 Vorstellung des Themas und Problemstellung
Weltweit menstruieren Schätzungen zufolge rund 1,9 Milliarden Mädchen und Frauen monatlich (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2022). Entlang der Phasen des Menstruationszyklus verändern sich die Hormonkonzentrationen zyklisch, was Auswirkungen auf den Körper und die Leistungsfähigkeit haben kann (Bruinvels et al., 2022; Faller & Schünke, 2024). Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang die Verhütung, auch vor dem Hintergrund zunehmender Emanzipation und der aktuellen Debatte um Gleichberechtigung, eine immer größere Bedeutung im Alltag von Frauen. Neben natürlichen Methoden stehen heute verschiedene hormonelle Kontrazeptiva zur Verfügung. Viele Frauen greifen nach wie vor auf die Pille zurück, doch aufgrund von Nebenwirkungen und weiteren Beweggründen rücken natürliche Verhütungsmethoden wieder stärker in den Fokus (BZgA, 2023). Die Zyklusgesundheit von Frauen ist bislang nicht umfassend erforscht. Die empirische Grundlage bleibt lückenhaft und Forschungen im sportwissenschaftlichen Bereich sind zudem stark an männlichen Stichproben orientiert. Empfehlungen für Frauen werden daher häufig aus Studien mit männlichen Probanden abgeleitet, ein Umstand, der auch unter dem Begriff Gender Data Gap diskutiert wird (Cowley et al., 2021; Elliott-Sale, 2021). Eine Übertragbarkeit auf Frauen mit hormonellen Schwankungen und anderen physiologischen Voraussetzungen ist somit kaum möglich, insbesondere im sportlichen Kontext (Elliott-Sale, 2021). Die Schließung dieser Forschungslücke sollte daher prioritär verfolgt werden. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Untersuchung von Veränderungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und des subjektiven Anstrengungsempfindens sportlich aktiver Frauen, insbesondere von Amateursportlerinnen, an Bedeutung. Da aktuelle Studien primär Athletinnen und Spitzensportlerinnen in den Blick nehmen, rückt diese Arbeit die breite Masse von Amateursportlerinnen in den Fokus.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Zyklusgesundheit und Verhütung bei Sportlerinnen ein, definiert die Forschungsfrage und erläutert das methodische Vorgehen sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Fundierung: Dieser Teil legt die wissenschaftlichen Grundlagen dar, insbesondere zur Herzfrequenzvariabilität (HRV), den physiologischen Abläufen des weiblichen Menstruationszyklus sowie den verschiedenen Methoden der Empfängnisverhütung.
3 Fragestellung und Hypothesen: Hier wird basierend auf dem Forschungsstand die zentrale Forschungsfrage präzisiert und die vier zu prüfenden Hypothesen zur HRV und zum subjektiven Anstrengungsempfinden aufgestellt.
4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Kriterien der Stichprobenauswahl, die Datenerhebung mittels Smartwatches und Fragebögen sowie die statistischen Analyseverfahren.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse der deskriptiven und inferenzstatistischen Datenauswertung werden präsentiert, wobei die Auswirkungen verschiedener Verhütungsmethoden auf die HRV und das Anstrengungsempfinden beleuchtet werden.
6 Diskussion: Die Befunde werden kritisch reflektiert, in den bestehenden Forschungsstand eingeordnet und hinsichtlich methodischer Limitationen bewertet, um Ansätze für zukünftige Forschung abzuleiten.
7 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Masterarbeit zusammen und diskutiert die Bedeutung für die sportwissenschaftliche Praxis sowie zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Herzfrequenzvariabilität, HRV, Menstruationszyklus, hormonelle Kontrazeptiva, natürliche Verhütung, Amateursportlerinnen, sportliche Leistungsfähigkeit, subjektives Anstrengungsempfinden, autonomes Nervensystem, Zyklusverlauf, Sportwissenschaft, Trainingsteuerung, Gender Data Gap, RPE-Skala, Mehrbenenanalyse.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Verhütungsmethoden auf physiologische und subjektive Belastungsparameter bei sportlich aktiven Frauen.
Die zentralen Themen sind die Herzfrequenzvariabilität (HRV), der weibliche Menstruationszyklus, verschiedene Verhütungsmethoden und deren Auswirkung auf das subjektive Anstrengungsempfinden während des Sports.
Ziel ist es zu klären, ob es Unterschiede in der HRV und im subjektiven Anstrengungsempfinden zwischen Frauen mit hormoneller und natürlicher Verhütung gibt.
Es wurde ein quantitatives, korrelatives Längsschnittdesign unter feldnahen Bedingungen gewählt, bei dem Daten über einen kompletten Menstruationszyklus mittels Smartwatches und Fragebögen erhoben wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Ableitung von Hypothesen, das methodische Vorgehen, die Ergebnisanalyse sowie eine ausführliche Diskussion der Befunde.
Wichtige Begriffe sind Herzfrequenzvariabilität (HRV), Menstruationszyklus, hormonelle Kontrazeptiva, Amateursportlerinnen und subjektives Anstrengungsempfinden.
Hormonelle Schwankungen beeinflussen physiologische Prozesse und das Wohlbefinden, was direkte Auswirkungen auf die Trainingssteuerung und die wahrgenommene Belastung im Sport haben kann.
Smartwatches ermöglichen eine alltagsnahe, kontinuierliche Erhebung der HRV, allerdings unterscheiden sich die herstellerspezifischen Algorithmen (z.B. Apple Watch vs. Garmin), was bei der Interpretation der Daten berücksichtigt werden muss.
Die modifizierte RPE-Skala nach Gunnar Borg dient der quantitativen Erfassung des subjektiven Anstrengungsempfindens der Sportlerinnen nach jeder Trainingseinheit.
Die inferenzstatistische Analyse konnte für die aufgestellten Hypothesen keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen feststellen, jedoch zeigten sich bestimmte Trends in den Verläufen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

