Masterarbeit, 2009
325 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit der Komplexitätsbeherrschung durch systemisch-evolutionäres Management. Sie analysiert die Herausforderungen, die sich aus komplexen Situationen ergeben, und erörtert, wie Unternehmen diese mithilfe eines systemischen Ansatzes bewältigen können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Komplexität. Sie unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Situationen und beleuchtet die Herausforderungen, die komplexe Situationen für Unternehmen darstellen. Anschließend stellt sie das Varietätsgesetz von Ashby und das Bremermann'sche Limit vor, die wichtige Konzepte im Kontext der Komplexität sind.
In Kapitel 3 wird die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Sichtweise auf Systeme und deren Umwelt hervorgehoben. Die Bedeutung von Systemteil und Systemganzheit, zirkulärer Vernetztheit, Komplexität, Ordnung, Lenkung und Entwicklung wird im Detail erörtert.
Kapitel 4 befasst sich mit der Transdisziplinarität kybernetischer Überlegungen. Verschiedene kybernetische Ansätze für mechanische, natürliche und soziale Systeme werden vorgestellt. Die Arbeit präsentiert auch verschiedene system-kybernetische Modellentwicklungen, darunter das Modell offener Systeme, das Modell system-kybernetischer Mechanismen und die Organisation des lebensfähigen Systems.
Kapitel 5 führt das Modell des lebensfähigen Systems ein. Es beschreibt die Grundstruktur lebensfähiger Systeme und deren Strukturmerkmale, wie das Prinzip der Lebensfähigkeit, der Rekursivität und der Autonomie.
Im weiteren Verlauf des Kapitels werden verschiedene Aspekte des Modells des lebensfähigen Systems detailliert dargestellt und beschrieben. Dies umfasst die Analyse von System 1 bis 5, die Identifizierung von kybernetischen Zusammenhängen und die Erörterung von praktischen Implikationen.
Komplexität, Systemisches Management, Evolutionäres Management, Kybernetik, Lebensfähigkeit, Ganzheitliche Sichtweise, Systemtheorie, Varietätsgesetz von Ashby, Bremermann'sche Limit, Modell des lebensfähigen Systems
Komplizierte Systeme sind zwar schwierig, aber durch Expertenwissen vorhersagbar. Komplexe Situationen sind dynamisch, vernetzt und entziehen sich direkter linearer Kontrolle.
Es besagt, dass nur Vielfalt (Varietät) eine andere Vielfalt steuern kann („Only variety can absorb variety“). Ein Kontrollsystem muss also mindestens so komplex sein wie das zu steuernde System.
Es ist ein kybernetisches Modell von Stafford Beer, das beschreibt, wie soziale Systeme (wie Unternehmen) strukturiert sein müssen, um in einer komplexen Umwelt autonom und lebensfähig zu bleiben.
Im systemisch-evolutionären Management steht die Maximierung der Lebensfähigkeit und Anpassungsfähigkeit im Vordergrund, da dies die Voraussetzung für langfristigen Erfolg ist.
Es bedeutet, indirekt auf die Rahmenbedingungen und die Ordnung des Systems einzuwirken, anstatt direkt in operative Abläufe auf der Objektebene einzugreifen.
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