Diplomarbeit, 2010
130 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Forschungsfragen
1.2 Aufbau der Arbeit
2 SPORTSPONSORING UND NEUROMARKETING
2.1 Grundlagen Sportsponsoring
2.1.1 Sponsoring – Begriff, Formen und Einordnung
2.1.1.1 Definition und Abgrenzung des Sponsorings
2.1.1.2 Erscheinungsformen des Sponsorings
2.1.1.3 Einordnung in den Marketing-Mix
2.1.2 Sportsponsoring – Bedeutung und Besonderheiten
2.1.2.1 Wirtschaftliche Bedeutung des Sportsponsorings
2.1.2.2 Kommunikative Besonderheiten des Sportsponsorings
2.1.3 Entwicklung vom Kommunikationsinstrument zur Managementaufgabe
2.1.4 Sportsponsoring-Managementprozess
2.1.4.1 Situationsanalyse
2.1.4.2 Festlegung der Ziele des Sportsponsoring
2.1.4.3 Identifizierung der Zielgruppen des Sportsponsoring
2.1.4.4 Festlegung der Sportsponsoringstrategie und -philosophie
2.1.4.5 Kalkulation des Sportsponsoringbudgets
2.1.4.6 Auswahl von Sponsorships
2.1.4.7 Entwicklung von Einzelmaßnahmen
2.1.4.8 Erfolgskontrolle des Sportsponsoring
2.1.4.9 Integration des Sportsponsoring in den Kommunikationsmix
2.2 Grundlagen Neuromarketing
2.2.1 Definition und Abgrenzung
2.2.2 Einordnung in die wissenschaftlichen Disziplinen
2.2.3 Entwicklung und Bedeutung der neuroökonomischen Forschung
2.2.4 Das menschliche Gehirn aus neuroökonomischer Perspektive
2.2.4.1 Funktionelle Anatomie der zentralen Gehirnbereiche
2.2.4.2 Funktions- und Arbeitsweise des Gehirns
2.2.5 Neuroökonomische Verfahren und Messmethoden
2.2.6 Konzepte des Neuromarketings
2.2.6.1 Begriffsbestimmungen
2.2.6.2 Konzept 1: Limbic® – Ein Erklärungsansatz zum Konsumentenverhalten
2.2.6.3 Konzept 2: Brand Code Management – Wirkungsvolle Markenkommunikation
2.2.6.4 Zusammenwirken der beiden Konzepte
2.3 Diskussion: Identifizierung der Ansatzpunkte im Sportsponsoring-Managementprozess
3 OPTIMIERUNG DES SPORTSPONSORING- MANAGEMENTPROZESSES DURCH KONZEPTE DES NEUROMARKETINGS
3.1 Optimierungen zu Ansatzpunkt 1: Situationsanalyse
3.1.1 Konkretisierung und Problembereiche
3.1.2 Spezifische neuroökonomische Erkenntnisse
3.1.3 Fazit
3.2 Optimierungen zu Ansatzpunkt 2: Identifizierung der Zielgruppen des Sportsponsoring
3.2.1 Konkretisierung und Problembereiche
3.2.2 Spezifische neuroökonomische Erkenntnisse
3.2.3 Fazit
3.3 Optimierungen zu Ansatzpunkt 3: Festlegung der Sportsponsoringstrategie und -philosophie
3.3.1 Konkretisierung und Problembereiche
3.3.2 Spezifische neuroökonomische Erkenntnisse
3.3.3 Fazit
3.4 Optimierungen zu Ansatzpunkt 4: Auswahl von Sponsorships
3.4.1 Konkretisierung und Problembereiche
3.4.2 Spezifische neuroökonomische Erkenntnisse
3.4.3 Fazit
3.5 Optimierungen zu Ansatzpunkt 5: Entwicklung von Einzelmaßnahmen
3.5.1 Konkretisierung und Problembereiche
3.5.2 Spezifische neuroökonomische Erkenntnisse
3.5.3 Fazit
3.6 Optimierungen zu Ansatzpunkt 6: Erfolgskontrolle des Sportsponsoring
3.6.1 Konkretisierung und Problembereiche
3.6.2 Spezifische neuroökonomische Erkenntnisse
3.6.3 Fazit
3.7 Zusammenfassung
4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
4.1 Methodik der Untersuchung
4.1.1 Problemzentriertes Interview
4.1.2 Interviewleitfaden
4.1.3 Auswertungsverfahren
4.1.4 Stichprobe und Expertenauswahl
4.2 Auswertung der Untersuchung
4.2.1 Auswertungsschritt 1: Identifizierung der Ansatzpunkte im Sportsponsoring-Managementprozess
4.2.2 Auswertungsschritt 2: Optimierungen zu den identifizierten Ansatzpunkten
4.2.3 Auswertungsschritt 3: Praxisbedeutsamkeit der Optimierungsansätze
4.3 Ergebniszusammenfassung
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Sportsponsoring-Managementprozess durch Erkenntnisse und Konzepte des Neuromarketings zu optimieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie neurowissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse dazu beitragen können, die Effektivität von Sponsoringmaßnahmen zu steigern und eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen im Sponsoring-Management zu schaffen.
2.1.1.1 Definition und Abgrenzung des Sponsorings
In der deutschsprachigen Literatur konkurrieren im Wesentlichen zwei verschiedene Sichtweisen, den Sponsoringbegriff zu beschreiben (Ostermann, 2004, S. 248; Hermanns & Marwitz, 2008, S. 43; Marwitz, 2006, S. 27f.):
Definitionen, die enumerativ-explikativ das Sponsoring aus Sicht des Marketings zu beschreiben versuchen sowie
Definitionen, die den Fördergedanken berücksichtigen und die einzelnen Phasen von der Planung bis zur Kontrolle hervorheben.
Stellvertretend für die erste Begriffskategorie bezeichnen Hermanns und Marwitz (2008, S. 44) Sponsoring als „die Zuwendung von Finanz-, Sach- und/oder Dienstleistungen von einem Unternehmen, dem Sponsor, an eine Einzelperson, eine Gruppe von Personen oder eine Organisation bzw. Institution aus gesellschaftlichem Umfeld des Unternehmens, dem Gesponserten, gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung von Personen bzw. Organisationen und/oder Aktivitäten des Gesponserten auf der Basis einer vertraglichen Vereinbarung.“
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des Sportsponsorings ein und erläutert die Forschungsfragen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 SPORTSPONSORING UND NEUROMARKETING: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Sportsponsorings und des Neuromarketings dargelegt, um das Zusammenwirken der Disziplinen zu verdeutlichen.
3 OPTIMIERUNG DES SPORTSPONSORING- MANAGEMENTPROZESSES DURCH KONZEPTE DES NEUROMARKETINGS: In diesem Kapitel werden konkrete Optimierungsansätze für die einzelnen Phasen des Sportsponsoring-Managements basierend auf neuroökonomischen Erkenntnissen entwickelt.
4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Hier erfolgt die praktische Evaluierung der theoretischen Optimierungsansätze mittels qualitativer Experteninterviews.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Anwendung von Neuromarketing im Sportsponsoring.
Sportsponsoring, Neuromarketing, Neuroökonomie, Managementprozess, Markenkommunikation, limbische Systeme, Brand Code Management, Limbic®-Konzept, Erfolgskontrolle, Konsumentenverhalten, implizite Forschung, Zielgruppenanalyse, Markenführung, Wirkungsforschung, Strategieoptimierung
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Managementprozesses im Sportsponsoring durch die Integration von Konzepten und Erkenntnissen des Neuromarketings.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Sportsponsoring-Managements, die Funktionsweise des menschlichen Gehirns im Kontext ökonomischer Entscheidungen sowie die gezielte Anwendung impliziter Messmethoden.
Das Ziel ist es, aus neuroökonomischen Konzepten konkrete Ansätze abzuleiten, um den Sponsoring-Managementprozess effizienter zu gestalten und eine fundierte Praxisanwendung zu ermöglichen.
Der methodische Zugang erfolgt durch die Auswertung von Fachliteratur aus den Bereichen Sportsponsoring und Neuromarketing sowie durch eine empirische Studie mit Experteninterviews.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Fundierung in Kapitel 2 spezifische Optimierungspotenziale für jede Prozessphase des Sportsponsorings (von der Situationsanalyse bis zur Erfolgskontrolle) erarbeitet.
Schlüsselbegriffe sind Sportsponsoring, Neuromarketing, Managementprozess, limbische Systeme, Markenkommunikation und Erfolgskontrolle.
Die Arbeit kritisiert, dass klassische Methoden meist nur explizite, bewusste Wahrnehmungen erfassen, während Sponsoring im Sportumfeld einen Großteil seiner Wirkung auf der unbewussten, impliziten Ebene entfaltet, die traditionell nicht vollständig messbar ist.
Limbic® basiert auf dem Verständnis der Emotions- und Motivsysteme im Gehirn, was eine präzisere Segmentierung von Konsumenten jenseits demografischer Daten ermöglicht.
Codes dienen im Brand Code Management als Schnittstelle, um Markenbedeutungen „hirngerecht“ an das implizite System der Zielgruppe zu transportieren und so Markennetzwerke gezielt zu stärken.
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