Bachelorarbeit, 2009
87 Seiten
1. Einleitung
2. Moral und Ethik
2.1 Allgemeine Begriffsbestimmungen
2.2 Einige Richtlinien und Kodizes der PR in Deutschland
2.3 Verstöße von Flaskamp gegen Richtlinien und Kodizes
2.4 Verstöße gegen Kodizes und Richtlinien = gang und gäbe?
3. Operationalisierung
3.1 Forschungsfrage
3.2 Festlegung der Forschungsannahmen
3.3 Erhebungsinstrument
3.4 Kategorienschema
4. Analyse des Untersuchungsmaterials
4.1 Umfang der Dokumente
4.2 Verfasser der Dokumente
4.3 Beschreibung/ Wertung des Falls
4.4 Überschrift
4.5 Schuldige
4.6 Art der Thematisierung
4.7 Ursachen für das Fehlverhalten
4.8 Vorkommen von PR- und Pressekodizes und Richtlinien
5. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Regionalzeitungen, Zeitschriften und PR-Organisationen im August 2007 über den Fehlverhalten-Fall der PR-Agentur Flaskamp im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums berichteten, um das Ausmaß der kritischen Auseinandersetzung mit moralischen und ethischen Standards in der PR-Branche zu bewerten.
2. Moral und Ethik
Moral wird gemeinhin verstanden als das der gesellschaftlichen Praxis zugrunde liegende und als verbindlich akzeptierte ethisch-sittliche Normensystem des Handelns. Synonyme des Begriffs Moral sind Gewohnheit, Sitte oder Brauch. „Moral richtet sich also nach den jeweils in der Gesellschaft ausgebildeten Werten und tritt in Form von Ge- und Verboten auf.“
Ethik bezeichnet die philosophische Auseinandersetzung mit dem Sittlichen mit der vordergründigen Frage: Was sollen wir Menschen tun? Somit befasst sich Ethik mit menschlichem Handeln und den von diesem Handeln erzeugten Wirkungen und Produkten. Bezogen auf Public Relations ist moralisches Handeln als allgemein gültiges Handlungsmuster der Gesellschaft zu verstehen. Allerdings könnte dieses an Normensystemen orientierte Handeln auch auf viele andere Berufsgruppen übertragen werden.
1. Einleitung: Einführung in die PR-Ethik anhand des konkreten Fallbeispiels der PR-Agentur Flaskamp und der Kampagne „Dialogtour - Impulse für Wachstum“.
2. Moral und Ethik: Theoretische Definitionen von Moral und Ethik sowie eine Darstellung der relevanten Kodizes und der Verstöße der Agentur Flaskamp.
3. Operationalisierung: Erläuterung der Forschungsfrage, der Hypothesen sowie der methodischen Vorgehensweise der Inhaltsanalyse zur Untersuchung des Medienmaterials.
4. Analyse des Untersuchungsmaterials: Detaillierte empirische Auswertung der 24 untersuchten Dokumente hinsichtlich Umfang, Verfasser, Wertung, Überschriften und inhaltlicher Schwerpunkte.
5. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse, Prüfung der Hypothesen und Diskussion der Rolle von Moral und Ethik im PR-Alltag.
Public Relations, PR-Ethik, Flaskamp, Bundeswirtschaftsministerium, Koppelungsgeschäft, Medienpartnerschaft, Schleichwerbung, Kodex, Inhaltsanalyse, Journalismus, Medienpraxis, Transparenzgebot, PR-Skandal, politische Kommunikation, Verantwortlichkeit.
Die Arbeit thematisiert das Fehlverhalten der PR-Agentur Flaskamp, die im Rahmen einer Kampagne des Bundeswirtschaftsministeriums versuchte, redaktionelle Berichterstattung durch Anzeigenbuchungen zu beeinflussen.
Im Fokus stehen die Ethik der Öffentlichkeitsarbeit, die Trennung von Redaktion und Werbung sowie die Reaktionen der Medien und PR-Verbände auf diese Grenzüberschreitungen.
Ziel ist es, anhand einer Inhaltsanalyse zu ermitteln, ob und wie kritisch die Öffentlichkeit und PR-Organisationen auf den Verstoß gegen ethische Standards reagiert haben.
Es wird eine empirische Inhaltsanalyse in Form einer Valenzanalyse durchgeführt, um 24 ausgewählte Dokumente aus dem August 2007 systematisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (PR-Kodizes), eine methodische Operationalisierung und die konkrete Auswertung des Quellenmaterials anhand eines Kategorienschemas.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Public Relations, PR-Ethik, Koppelungsgeschäft, Medienpartnerschaft, Schleichwerbung und der Fall Flaskamp.
PR-Verbände wie der DRPR oder die DPRG fungieren als Instanzen, die ethische Standards definieren und den untersuchten Fall scharf kritisieren, um das Ansehen des Berufsstands zu schützen.
Die Autorin stellt fest, dass eine neutrale oder gar solidarische Berichterstattung in Fachzeitschriften existieren könnte, da diese in einem engen geschäftlichen Umfeld zur PR-Branche stehen.
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