Bachelorarbeit, 2023
60 Seiten, Note: 1,3
Kurzfassung
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Burnout
2.1.1 Burnout-Dimensionen
2.1.2 Ursachen
2.1.3 Symptome
2.2 Persönlichkeit
2.2.1 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit
2.2.2 Persönlichkeitsdimensionen
2.3 Persönlichkeitsmerkmale und Burnout
3 Fragestellung und Hypothesen
4 Methodik
4.1 Forschungsdesign
4.2 Stichprobe
4.3 Erhebungsinstrumente
4.4 Studiendurchführung
4.5 Datenaufbereitung und Datenanalyse
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Ergebnisse
5.2 Inferenzanalytische Ergebnisse
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.2 Limitationen
6.3 Implikationen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
8 Anhang
8.1 Anhang A: Fragebogen
8.2 Anhang B: Kolmogorow-Smirnow-Test
8.2.1 Anhang B1: Kolmogorow-Smirnow-Test - NEO-FFI
8.2.2 Anhang B2: Kolmogorow-Smirnow-Test - MBI-SS
8.3 Anhang C: Regressionsanalyse
8.3.1 Anhang C1: Kriterium Burnout
8.3.2 Anhang C2: Kriterium Erschöpfung
8.3.3 Anhang C2: Kriterium Zynismus
8.3.4 Anhang C4: Kriterium Leistung
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und der Gefährdung eines Burnouts bei Studenten zu untersuchen. Im Fokus steht die Forschungsfrage, ob Persönlichkeitsmerkmale einen signifikanten Einfluss auf Burnout bei Studenten haben und wie sich einzelne Persönlichkeitsmerkmale differenziert auf Burnout und dessen Dimensionen auswirken.
2.1 Burnout
Der Begriff, Burnout' wurde im Zusammenhang mit, ausgebrannt sein' von dem amerikanischen Psychiater Herbert Freudenberger geprägt, der im Jahr 1974 einen wissenschaftlichen Artikel über „Staff Burnout“ publizierte. Freudenberger (1974) definiert Burnout als einen Erschöpfungszustand, der durch übermäßige Arbeitsanforderungen und Stress entsteht. Er beobachtete dieses Phänomen bei sich und seinen Mitarbeitern, als er ehrenamtlich in einer Drogenrehabilitationsklinik in New York arbeitete. Freudenberger beschrieb bereits 1974 Symptome wie Müdigkeit, Gleichgültigkeit und Gefühllosigkeit (Freudenberger, 1974). Es gab zahlreiche Ansichten darüber, was Burnout ist und wie es zu behandeln sei. Infolgedessen wurde der Begriff auf unterschiedliche Weise verwendet und es gab keinen Konsens über eine einheitliche Definition oder ein gemeinsames Verständnis von Burnout (Maslach et al., 2001).
Ein bedeutender Fortschritt auf dem Gebiet der Burnout-Forschung war das von Christina Maslach und Susan Jackson (1981) entwickelte dreidimensionale Modell. In diesem wird Burnout anhand von drei wesentlichen Dimensionen definiert: emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit (Maslach & Jackson, 1981). Maslach und Jackson (1981) bezogen sich anfangs vor allem auf Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Im Laufe der Zeit weitete sich der Fokus der Untersuchung jedoch auf etwa sechzig weitere Berufe und Bevölkerungsgruppen aus (Burisch, 2014). Mit der Einführung des Maslach-Burnout-Inventory (MBI) zur Messung des Burnout-Syndroms leisteten Maslach und Jackson (1981) eine bedeutende Grundlage für die Erforschung und das Verständnis von Burnout. Das MBI ist bis heute einer der meist verwendeten Fragebögen zur Erfassung von Burnout (Hedderich, 2009).
Einleitung: Dieses Kapitel hebt die alarmierenden Statistiken zur Burnout-Gefährdung bei deutschen Studenten hervor und betont die Notwendigkeit, den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Burnout zu erforschen.
Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Konzepte von Burnout und Persönlichkeit definiert, ihre theoretischen Grundlagen erläutert und der aktuelle Forschungsstand zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf Burnout zusammengefasst.
Fragestellung und Hypothesen: In diesem Abschnitt werden die zentrale Forschungsfrage der Arbeit formuliert und fünf spezifische Hypothesen zum Zusammenhang von Big-Five-Persönlichkeitsmerkmalen und Burnout bei Studenten aufgestellt.
Methodik: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign als quantitative Querschnittsstudie, die Stichprobe von 103 Studenten, die verwendeten Erhebungsinstrumente (NEO-FFI, MBI-SS) und die statistischen Verfahren zur Datenaufbereitung und -analyse.
Ergebnisse: Es werden die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der Datenanalyse präsentiert, welche die Überprüfung der zuvor formulierten Hypothesen umfassen.
Diskussion: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, interpretiert sie im Kontext der bestehenden Forschung, erörtert die Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungen und praktische Implikationen.
Burnout, Studenten, Persönlichkeitsmerkmale, Big Five, Neurotizismus, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit, Verträglichkeit, Erschöpfung, Zynismus, Leistung, Regression, quantitative Studie, psychische Belastung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und der Gefährdung eines Burnouts bei Studenten in Deutschland.
Die zentralen Themenfelder sind Burnout, Persönlichkeit (insbesondere das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit) und deren Wechselwirkungen im akademischen Kontext.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, ob Persönlichkeitsmerkmale einen signifikanten Einfluss auf Burnout bei Studenten haben und wie sich diese Merkmale auf die Burnout-Dimensionen auswirken.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt, und die Daten wurden mit multiplen linearen Regressionsanalysen ausgewertet.
Der Hauptteil behandelt den theoretischen Hintergrund von Burnout und Persönlichkeit, die Forschungsfrage und Hypothesen, die Methodik der Datenerhebung und -analyse sowie die detaillierten Ergebnisse und deren Diskussion.
Burnout, Studenten, Persönlichkeitsmerkmale, Big Five, Neurotizismus, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit, Verträglichkeit, Erschöpfung, Zynismus, Leistung, Regression, quantitative Studie, psychische Belastung.
In der untersuchten Stichprobe erwies sich Gewissenhaftigkeit als das Persönlichkeitsmerkmal mit dem stärksten negativen Effekt auf Burnout und als stärkster positiver Prädiktor für Leistung. Extraversion war ebenfalls ein signifikanter negativer Prädiktor für Burnout, und Neurotizismus zeigte einen signifikanten positiven Effekt auf Erschöpfung.
Im Rahmen der vorliegenden Studie und weiterer Untersuchungen ergaben sich keine signifikanten Zusammenhänge zwischen Verträglichkeit und den Burnout-Dimensionen, obwohl die Literatur hierzu gemischte Ergebnisse aufweist.
Wichtige Limitationen waren die Stichprobengröße (N=103), die nicht als repräsentativ für die Gesamtpopulation gilt, der relativ kurze Forschungszeitraum und die Online-Umfrage, die zu einer möglichen Verzerrung durch positive Selbstdarstellung führen könnte.
Die Ergebnisse legen nahe, ein "Burnout-Profil" für Studenten zu entwickeln, um besonders gefährdete Personen frühzeitig zu identifizieren und präventive Maßnahmen zu implementieren, die über die bloße Behandlung von Burnout-Auswirkungen hinausgehen.
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