Bachelorarbeit, 2009
39 Seiten, Note: 1,0
1. Kapitel: Einleitung
2. Kapitel: Definitionsmöglichkeiten und Geschichte der Globalisierung
2.1 Globalisierung: Die Definition eines globalen Begriffes
2.1.1 Die Gesichte der Globalisierung
2.1.2 Aspekte und Dimensionen der Globalisierung
2.1.3 Begünstigende Faktoren und Sichtweisen der Globalsierung
2.1.4 Globalisierung aus soziologischer Sicht
2.1.5 Glokalisierung
3. Kapitel: Kennzeichen der ökonomischen Globalisierung
3.1 Zahlen der ökonomischen Globalisierung
3.2 Denationalisierung
3.3 Ökologische Globalisierung und soziale Ungleichheit
4. Kapitel: Sichtweisen der Globalisierung im sozialen Diskurs
4.1 Gewinner und Verlierer der Globalisierung
4.2 Weltrisikogesellschaft?
4.3 Anthony Giddens
4.4. Transnationalisierung
5. Kapitel: Fazit
Diese Arbeit analysiert das Phänomen der wirtschaftlichen Globalisierung im Kontext der aktuellen sozialen Diskussion. Ziel ist es, die Chancen und Vorteile sowie die Risiken und Nachteile dieses Prozesses zu untersuchen und zu bewerten, wie Globalisierung von den Menschen wahrgenommen wird.
2.1.1. Die Geschichte der Globalisierung
Der Beginn der Globalisierung ist nicht ganz eindeutig in der Wissenschaft geklärt und definiert. Einige Forscher sehen den Anfang der Globalisierung nach dem Zweiten Weltkrieg. In der damals vornämlich sozialwissenschaftlichen Betrachtungsweise wurde der Begriff in der Literatur jedoch erstmalig 1944 verwendet. In der englischsprachigen Literatur tauchte der Begriff „Globalization“ 1961 in Form eines Lexikoneintrages auf. Den Terminus der wirtschaftlichen Globalisierung prägte der Professor Theodore Levitt mit seinem Artikel „The Globalization of Markets“ in der Havard Business Review 1983. In den 1990er Jahren hielt der Begriff Globalisierung endgültig Einzug in den deutschsprachigen Raum und ist heute nicht mehr aus der Öffentlichkeit und der Gesellschaft wegzudenken.
Der Prozess des Welthandels hat aber in einzelnen Bereichen schon viel früher eingesetzt und lässt sich bei genauer Betrachtung in einigen Epochen erkennen, allerdings beschränkt auf damalige technische und physische Gegebenheiten. So gab es schon in Zeiten des römischen Reiches Händler, die mit Sklaven und Tieren „(Welt-)handel“ betrieben. Ansätze von globalem Handeln lassen sich in der Industrialisierung, aber auch in den Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges erkennen.
1. Kapitel: Einleitung: Diese Einleitung führt in die allgegenwärtige Thematik der Globalisierung ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die Vorteile und Risiken im sozialen Kontext zu analysieren.
2. Kapitel: Definitionsmöglichkeiten und Geschichte der Globalisierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Globalisierung, beleuchtet deren historische Entwicklung und diskutiert verschiedene soziologische sowie theoretische Dimensionen, einschließlich der Glokalisierung.
3. Kapitel: Kennzeichen der ökonomischen Globalisierung: Hier werden ökonomische Indikatoren, das Phänomen der Denationalisierung sowie die Zusammenhänge zwischen ökologischen Folgen und sozialer Ungleichheit untersucht.
4. Kapitel: Sichtweisen der Globalisierung im sozialen Diskurs: Das Kapitel analysiert verschiedene theoretische Ansätze, darunter die Weltrisikogesellschaft von Ulrich Beck, die Theorie von Anthony Giddens und das Konzept der Transnationalisierung nach Ludger Pries.
5. Kapitel: Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen der Globalisierung als überwiegend positiv, trotz der Anerkennung bestehender Risiken und sozialer Herausforderungen.
Globalisierung, Weltwirtschaft, Soziale Ungleichheit, Weltrisikogesellschaft, Denationalisierung, Transnationalisierung, Soziologie, Wirtschaftliche Verflechtung, Arbeitsteilung, Global Player, Strukturwandel, Nachhaltigkeit, Soziale Diskussion, Standortkonkurrenz, Arbeitsmarkt.
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Globalisierung und deren Auswirkungen auf die soziale Diskussion, wobei sowohl positive Chancen als auch negative Risiken für die Gesellschaft beleuchtet werden.
Zentrale Themen sind die Definition und Geschichte der Globalisierung, ökonomische Kennzahlen, die Rolle des Nationalstaates sowie soziologische Theorien zum Umgang mit globalen Risiken.
Das Ziel ist es, die Globalisierung in die aktuelle soziale Debatte einzubetten und zu analysieren, wie Menschen diesen Prozess wahrnehmen und welche Auswirkungen er auf ihr Leben hat.
Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, basierend auf Literaturrecherchen zu soziologischen und ökonomischen Theorien sowie einer Auswertung statistischer Daten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition, der historischen Genese, den ökonomischen Merkmalen und verschiedenen theoretischen Sichtweisen, wie denen von Beck, Giddens und Pries.
Wichtige Begriffe sind Globalisierung, Weltrisikogesellschaft, Transnationalisierung, soziale Ungleichheit, Denationalisierung und ökonomische Verflechtung.
Das Produkt Barbie dient als Musterbeispiel für eine globale Arbeitsteilung und die Vernetzung ökonomischer, kultureller sowie ökologischer Dimensionen.
Der Autor schätzt Becks Analyse der Risiken als berechtigt ein, empfindet die Sichtweise jedoch insgesamt als zu pessimistisch im Vergleich zu den positiven Errungenschaften der globalen Vernetzung.
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