Examensarbeit, 2006
75 Seiten, Note: 1,5
Diese wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit der bewegungsorientierten Förderung von Kindern mit ADHS im Sportunterricht der Sekundarstufe I. Das Hauptziel der Arbeit ist es, ein umfassendes Verständnis für das Störungsbild ADHS zu schaffen, verschiedene Konzepte der Bewegungsförderung aufzuzeigen und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Schulsport zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition und Klassifikation von ADHS, wobei die drei Kernsymptome - Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und Hyperaktivität - sowie sekundäre Symptome und Komorbiditäten beleuchtet werden. Anschließend werden die biologischen, psychologischen und sozialen Bedingungen, die zu ADHS beitragen, untersucht. Der Fokus liegt dann auf Interventionen, die sowohl medikamentöse als auch psychologische und soziale Ansätze umfassen.
Die Arbeit widmet sich ausführlich dem Konzept der bewegungsorientierten Förderung und untersucht die Ziele und methodischen Prinzipien dieser Vorgehensweise. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Konzepte wie Ergotherapie, Psychomotorik und spezifische Sportarten wie Schwimmen, Trampolinspringen, Ringen und Raufen vorgestellt.
Im letzten Abschnitt werden konkrete Möglichkeiten zur Integration bewegungsorientierter Förderung von Kindern mit ADHS in den Sportunterricht der Sekundarstufe I erörtert. Hierbei werden die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen hyperaktiver Kinder im Sportunterricht betrachtet und konkrete Beispiele für den Stundenaufbau und die Auswahl geeigneter Sportarten gegeben.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen der Arbeit sind: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Bewegungsförderung, Sportunterricht, Sekundarstufe I, Intervention, Ergotherapie, Psychomotorik, Sensorische Integration, hyperaktive Kinder, Stundenaufbau, geeignete Sportarten, Förderprogramme.
Bewegungsorientierte Förderung nutzt den natürlichen Bewegungsdrang, um Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und motorische Fähigkeiten gezielt zu schulen.
Die drei Primärsymptome sind Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und Hyperaktivität.
Besonders empfohlen werden Schwimmen, Trampolinspringen sowie Ringen und Raufen, da sie klare Regeln und Körpererfahrung bieten.
Psychomotorik ist ein Förderkonzept, das die enge Verbindung zwischen psychischen Erlebnissen und körperlicher Bewegung nutzt, um die Persönlichkeitsentwicklung zu stärken.
Eine klare Struktur, feste Rituale und ein Wechsel zwischen Belastungs- und Entspannungsphasen sind für den Erfolg entscheidend.
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