Diplomarbeit, 2009
48 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1. Thematik
1.2. Definition Web 2.0
1.3. Der Begriff Tourismus 2.0
2. Bisherige Entwicklung
2.1. Der klassische Tourismus
2.1.1. Leistungsträger
2.1.2. Reiseveranstalter
2.1.3. Reisemittler bzw. Intermediäre
2.2. Klassische Distribution im Tourismus
2.2.1. Reisebüros
2.2.2. CRS bzw. GDS
2.3. Moderne Distribution
3. Tourismus 2.0
3.1. Definition UGC
3.2. Definition Virales Marketing
3.3. Hotelbewertungsportale
3.3.1. Marktsituation
3.3.2. Holidaycheck.de
3.3.3. Nutzungsmöglichkeiten für Anbieter
3.4. Soziale Netzwerke
3.4.1. Nutzungsmöglichkeiten für Konsumenten
3.4.2. Nutzungsmöglichkeiten für Anbieter
3.5. Blogs
3.5.1. Nutzungsmöglichkeiten für Konsumenten
3.5.2. Nutzungsmöglichkeiten für Anbieter
3.6. Podcasts
3.6.1. Nutzungsmöglichkeiten für Konsumenten
3.6.2. Nutzungsmöglichkeiten für Anbieter
3.7. Videoplattformen
3.7.1. Nutzungsmöglichkeiten für Konsumenten
3.7.2. Nutzungsmöglichkeiten für Anbieter
3.8. Internetforen
3.9. Wikis
3.10. Suchmaschinen
3.11. Sonstige
3.11.1. Qype
3.11.2. Routerank
3.11.3. Spezialisierte Bewertungsportale
3.11.4. Second Life
3.12. Tourismus 2.0 von Seiten der Reiseveranstalter
3.12.1. Individuelle Pauschalreise
3.12.2. Reisecommunities
4. Nachteile des Tourismus 2.0
5. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Transformation des Tourismusmarktes durch das Internet und elektronische Medien, insbesondere durch das Web 2.0, zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie sich die Marktbeeinflussung durch "Consumer Empowerment" und "User Generated Content" auf das Verhältnis zwischen touristischen Anbietern und Reisenden auswirkt.
3.1. Definition UGC
In Begriffserklärungen für Web 2.0 und Consumer Empowerment begegnet man immer wieder dem Ausdruck "UGC". Dieser Wortlaut ist eine aus dem Englischen abgeleitete Abkürzung und steht für "User Generated Content", zu deutsch: Vom Nutzer erschaffener Inhalt. "Der Begriff "User Generated Content" steht für Inhalte, konkret Medieninhalte wie Bilder und Texte aber auch Audiodaten oder Filme, die von einem oder mehreren Benutzern selbst erzeugt wurden. Diese Inhalte werden anderen Interessierten, in der Regel kostenfrei, zur Verfügung gestellt." (Holzinger (2007): S. 5)
Das wichtigste Kriterium des User Generated Content ist die Glaubwürdigkeit der Beiträge. Laut der "Touristik 2.0" Studie verhelfen vier Gütekriterien dem nutzergenerierten Inhalt zu seinem hohen Stellenwert und der Glaubhaftigkeit. Zum einen sind hierbei Unabhängigkeit und Authentizität von Bedeutung. Der Kunde muss sich bei den Beiträgen sicher sein, dass diese nicht von Anbietern manipuliert wurden und dass die beschriebenen Gegebenheiten auf der Realität beruhen.
Zum anderen ist die Vielfalt ein weiterer Faktor. Hierbei erlaubt die Fülle an geäußerten Meinungen ein facettenreiches und ausgewogenes Bild. Der vierte und wichtigste Faktor ist die Aktualität, welche Tourismus 2.0 im Vergleich zum gedruckten Reiseführer so wertvoll macht. So unterliegt benutzergenerierter Inhalt einer ständigen Erweiterung und Kontrolle durch andere Nutzer.
Die Glaubwürdigkeit und dessen 4 Kriterien sind für den Benutzer deshalb von so hohem Stellenwert, weil der Reisende damit sein Buchungsrisiko minimieren kann. Jedoch muss die Nutzung des User Generated Content hier nach Reisetypus unterschieden werden. So interessiert den Pauschalurlauber, der den Hauptteil seiner Reise in der Hotelanlage verbringen möchte, hauptsächlich die durchdachte Planung und Gestaltung des Angebots. Hierfür besucht er vorzugsweise Hotelbewertungsseiten.
1. Einführung: Das Kapitel beleuchtet den Aufstieg des Internets und dessen wachsende Bedeutung für die Tourismusbranche, die sich zu einem Käufermarkt gewandelt hat.
2. Bisherige Entwicklung: Hier werden die klassischen Strukturen des Tourismus, einschließlich der Rolle von Leistungsträgern, Reiseveranstaltern und Reisebüros, dargestellt.
3. Tourismus 2.0: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Web 2.0 Instrumente wie Bewertungsportale, soziale Netzwerke und Blogs sowie deren Nutzen für Konsumenten und Anbieter.
4. Nachteile des Tourismus 2.0: Es werden Risiken wie Datenmanipulation, ungenaue Bewertungen und der Schutz persönlicher Daten in sozialen Netzwerken thematisiert.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Chancen durch Tourismus 2.0 und empfiehlt Unternehmen eine proaktive Integration dieser Technologien.
Tourismus 2.0, Web 2.0, Consumer Empowerment, User Generated Content, Online-Reisevertrieb, Hotelbewertungsportale, Virales Marketing, Soziale Netzwerke, Reisecommunities, Pauschalreise, Internetbuchung, Reiseveranstalter, Suchmaschinenoptimierung, Informationsmanagement, Käufermarkt.
Die Arbeit untersucht den Wandel der Tourismusbranche durch das Web 2.0 und die damit verbundenen veränderten Machtverhältnisse zwischen Anbietern und Konsumenten.
Die Themenfelder umfassen die Transformation zum sogenannten "Tourismus 2.0", die Rolle von nutzergenerierten Inhalten (UGC) sowie die Nutzung digitaler Plattformen durch touristische Leistungsträger.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Tourismusmarkt durch das Internet verändert hat, und Handlungsanweisungen für Anbieter zu formulieren, um die Potenziale dieser Entwicklung effektiv zu nutzen.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse aktueller Studien, Fachliteratur und Online-Daten, um den Einfluss von Web 2.0 Technologien zu fundieren.
Der Hauptteil analysiert detailliert verschiedene Web 2.0 Anwendungen, wie Hotelbewertungsportale, Soziale Netzwerke, Blogs, Podcasts, Videoplattformen, Internetforen und Wikis sowie deren Nutzen für Kunden und Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind Tourismus 2.0, Consumer Empowerment, User Generated Content, Reisecommunities und virales Marketing.
Anbieter sollten Portale nicht als Bedrohung betrachten, sondern die Kritik darin als wertvolles Feedback zur Verbesserung ihrer Dienstleistungen nutzen und den Dialog mit dem Kunden suchen.
Die Arbeit identifiziert den Schutz der Kontaktdaten und die mangelnde Transparenz bei der Datennutzung als zentrales Problem für die Nutzer, das eine vorsichtigere Handhabung erfordert.
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